Vorsicht: Fake-E-Mails im Namen von Lenz & Staehelin

Die Melde- und Analysestelle Melani warnt auf Twitter vor Spam mit dem E-Banking-Trojaner «Retefe». Eine Mail soll von Anwälten stammen, ein anderes von einem Mädchen in Notlage.

von Claudia Maag 06.06.2019

Melani (Melde- und Analysestelle Informationssicherung) warnt via Twitter-Account des Government Computer Emergency Response Teams (GovCERT) vor zwei Spam-Wellen.

Gemäss der Tweet-Warnung von @GovCERT.ch wird in einer gefälschten E-Mails behauptet, von der Anwaltskanzlei Lenz & Staehelin zu stammen. Der Inhalt dreht sich um eine Klage gegen die Firma des Empfängers. Man solle für die Kontaktaufnahme umgehend Daten nutzen, die am Ende des Dokuments angegeben seien.

Bei der zweiten Spam-Welle wird behauptet, die Absenderin sei ein 17-jähriges Mädchen und werde von einem Peiniger gefangen gehalten. Sie bittet um Hilfe und behauptet, die Kontaktinformationen für ihre Eltern seien angehängt. Über das enthaltene Dokument soll der E-Banking-Trojaner «Retefe» verbreitet werden.

PCtipp empfiehlt: Löschen Sie solche Mails unbesehen und öffnen Sie den Anhang nicht. Melden Sie solche und ähnliche Vorfälle den zuständigen Behörden. Im Zweifelsfall können Sie die entsprechende Behörde telefonisch kontaktieren. Oder melden Sie verdächtige E-Mails an reports@antiphishing.ch oder via antiphishing.ch.


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