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Lesedauer 2 Min.

Gefälschte Droh-E-Mails im Namen von Fedpol

Ignorieren Sie virtuelle Post, die vermeintlich vom Bundesamt für Polizei (fedpol) stammt. In dieser wird mit einem Strafverfahren wegen kinderpornografischem Inhalt gedroht.

Screenshot eines PDF-Briefs

© (Quelle: cybercrimepolice.ch)

Wer eine E-Mail mit einem angehängten PDF-Brief erhält, der das Logo von Police.ch oder Cybercrimepolice.ch enthält und in der es heisst, dass die Mail vermeintlich im Auftrag der Schweizerischen Eidgenossenschaft verschickt wird, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Fälschung.

In der Nachricht wird behauptet, man habe sich der Verteilung von pädophilen Inhalten im Internet schuldig gemacht, schreibt die Kantonspolizei Zürich auf der Webseite cybercrimepolice.ch. Die Empfängerin oder der Empfänger solle sich per E-Mail bei einer bestimmten Mailadresse melden, damit die Vorwürfe überprüft werden können. Falls dies nicht innert 48 Stunden geschehe, werde ein Haftbefehl ausgestellt.

Alternativ wird die E-Mail-Nachricht auch im Namen von Europol oder Police Fédérale verschickt. Auf der Webseite des Fedpol heisst es, die Mails könnten auch im Namen von Personen verschickt werden, beispielsweise Bundesrätin Karin Keller-Sutter oder Fedpol-Direktorin Nicoletta della Valle. Am 10. März 2022 haben sich laut Webseite 73 Personen bei cybercrimepolice.ch gemeldet, welche von diesen Mails betroffen sind.

PCtipp rät: Markieren Sie diese E-Mail als Spam und löschen Sie sie anschliessend. Antworten Sie nicht darauf. Melden Sie solche E-Mails über die Webseite des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit NCSC über das Meldeformular.

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Sicherheit E-Mail Onlinekriminalität Spam Internet & Sicherheit
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