News 18.05.2011, 11:52 Uhr

Rund 7 Prozent aller Downloads schädlich

Laut Angaben der Sicherheitsexperten von Microsoft enthält jeder 14. Download, den Anwender tätigen, einen Schädling und ist somit gefährlich.
Microsoft hat in den Internet Explorer 9 mit Smartscreen eine Sicherheitsfunktion integriert, die Anwender vor gefährlichen Websites und Downloads schützen soll. Den Angaben von Microsoft zufolge hat diese Sicherheitsfunktion in den letzten zwei Jahren über 1,5 Milliarden Website- und Download-Attacken abgewehrt. Über die Smartscreen-Statistiken hat Microsoft auch ermittelt, dass jeder 14. Download schädlich ist. Und dass rund 5 Prozent der Anwender die Smartscreen-Warnungen ignorieren und anschliessend doch einen Download tätigen oder eine Website aufrufen.
Laut Jeb Haber, der bei Microsoft für den Smartscreen verantwortlich ist, liegt die Wahrscheinlichkeit zwischen 25 und 70 Prozent, dass ein Programm schädlich ist, wenn Smartscreen einen Warnhinweis anzeigt. Der typische User, so Haber weiter, bekomme solche Warnhinweise von Smartscreen nur einige Mal im Jahr zu sehen. Daher sollte jeder Warnhinweis von Smartscreen ernst genommen werden.


Kommentare

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eribach
19.05.2011
Da muss auch ich auch ein grosses Fragezeichen setzen. Wenn man seine eigenen Blogs und Hilfsseiten von Microsoft als schädlingsverseucht deklariert bekommt, muss man sich überlegen, ob man nicht mit anderen Explorern arbeiten soll. Der immer härtere Markt in dieser Sparte zwingt anscheinend Mikrosoft, grössere Sicherheit verkaufen zu wollen. Es wäre wichtig zu wissen, wie mein Vorschreiber erläutert, genauere Angaben, verständlich auch für Anwender, darüber zu machen. Ansonsten könnte es kontra-produktiv für das neue Produkt sein.