News 01.03.2016, 08:52 Uhr

Diese Virenscanner reparieren am besten

Im Repair-Test 2015 hat das AV-Test-Institut untersucht, welche Antiviren-Lösungen sich besonders gut zur Reparatur verseuchter Windows-PCs eignen.
Virenscanner sollen zwar in erster Linie Ihren PC vor Schadsoftware bewahren, doch die Schutz-Suiten beherrschen auch die nachträgliche Reinigung eines infizierten Systems. Welche Antiviren-Lösungen die Reparatur verseuchter PCs besonders gründlich vornehmen, hat nun das AV-Test-Institut ermittelt.
Repair-Test 2015: In der Langzeit-Untersuchung kamen viele verschiedene Malware-Arten zum Einsatz
In ihrem Langzeittest haben die Experten hierzu sieben Sicherheitslösungen über das Jahr 2015 hinweg in vier Testrunden untersucht. Die Reparaturqualität der Virenscanner wurde dabei nach folgenden Gesichtspunkten ermittelt:
  • Verhinderte der Schädling die Reinigung?
  • Wurden die aktiven Komponenten komplett entfernt?
  • Blieben ungefährliche Dateireste übrig beziehungsweise wurden alle Veränderungen am System rückgängig gemacht?
  • Hat die Schutz-Software alles perfekt entfernt und wiederhergestellt? 

So wurde getestet 

Für die Tests wurden zwei typische Infektionsszenarien angenommen: Im ersten Szenario hat AV-Test die Schadsoftware auf ein ungeschütztes System installiert und versucht, dieses im Nachhinein durch den Einsatz eines Virenscanner wieder zu reinigen. Manche Schädlinge verhinderten aber bereits die Installation einer Schutzsoftware und damit auch die Reinigung. Im zweiten Szenario wurden die Schädlinge bei deaktiviertem Virenschutz auf das System geschleust. Für die Erkennung und die anschliessende Reinigung wurden die Virenscanner dann wieder aktiviert.
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Kommentare

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Hoernli3
01.03.2016
Test von AV Der Test wurde von AV durchgeführt. Logisch dass ihre Software an der Spitze steht. Darum hat Norton wahrscheinlich gar nicht erst mitgemacht.

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Abarth
01.03.2016
Wenn ich das so anschaue, denke ich mir, ein zusätzliches Anti Virus Programm ist wohl mehr als flüssig.... Microsoft scheint gute Arbeit zu leisten, es ist kostenlos und sicher bestens im System integriert.

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Gaby Salvisberg
01.03.2016
Hallo Hoernli3 Der Test wurde von AV durchgeführt. Logisch dass ihre Software an der Spitze steht. Darum hat Norton wahrscheinlich gar nicht erst mitgemacht. AV-Test ist ein unabhängiges Testlabor. Es ist meines Wissens mit keinem Antivirushersteller verbandelt. Auch nicht mit Avira oder AVG, auch wenn beide mit «AV» anfangen. :) Herzliche Grüsse Gaby

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PC-John
01.03.2016
Was das AV-Test-Labor in diesem Test sagt, scheint mir schon zu stimmen. Aber: Noch viel besser ist es, sich die Sache mit einer Virenverseuchung sich gar nicht erst einzufangen! Denn je nach Virus, kann eine Infektion nie mehr mit einem der genannten Tools rückgängig gemacht werden. Beispiel gefällig: In den letzten paar Wochen kursierten verschiedene Meldungen darüber, dass ein Trojaner (im Minimum) alle Daten verschlüsseln würde. Ein entsprechender Gegen-Schlüssel würde geliefert gegen eine grössere Anzahl an Bitcoins. (Auf diese "Garantie" würde ich mich niemals verlassen). Oder auch: Alle Viren/Trojaner etc. welche die File-Headers überschreiben, können mit den Tools aus dem AV-Testlabor nicht schadenfrei gemacht werden. Also die beste Medizin/Vorbeugung: Das System regelmässig updaten wegen Sicherheitslücken, eine aktuelle gute Antiviren-Software, welche alle Einfallstore schützt, und eine zuverlässige und auf sicher rückspielbare Datensicherung. Aber wem sage ich das alles? PC-John

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mangos
24.03.2016
Avira Ich war auch langjähriger Avira-Fan. Seit Avira aber mit Win10 stundenlang gewisse Verzeichnisse scannt hab ich ihn entsorgt. Es sollen gemäss einigen Forums-Beiträgen wohl Windows Shadow Copy Verzeichnisse sein. Sie haben lange Namen wie: AF4F00BD4CC....Weder MS noch Avira geben dazu klare Auskunft. Im Moment benutze ich wieder Windows Defender.