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PayPal: der Bezahldienst von A bis Z

von Klaus Zellweger 12.07.2019

Käuferschutz

Eines der zentralen Elemente von PayPal ist der Käuferschutz. Dieser greift, wenn ein bereits bezahlter Artikel nicht geliefert wird, defekt ist oder gar nicht der Beschreibung entspricht. In solchen Fällen können Sie innerhalb von 180 Tagen den Käuferschutz anfordern. Dabei wird die Zahlung in jedem Fall von PayPal einbehalten, bis der Fall geklärt ist. Der Verkäufer hat jetzt 20 Tage Zeit, den Fall zu untersuchen und seinen Teil zu einer Lösung beizutragen, bevor PayPal aktiv wird.

Diese Dienstleistung ist jedoch mit einem persönlichen Aufwand verbunden – und das ist vielleicht gar nicht schlecht: So ist es sinnvoller, zuerst eine einvernehmliche Lösung zu suchen, statt vorschnell den PayPal-Apparat in Bewegung zu setzen. Mehr dazu erfahren Sie unter dem Link go.pctipp.ch/1898.

Die App

Das Bezahlen im Internet macht nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten aus, die PayPal bietet. Am meisten profitieren Sie, wenn Sie auch die zugehörige App verwenden, die gratis für iOS unter dem Link go.pctipp.ch/1899 und für Android unter der Internetadresse go.pctipp.ch/1900 angeboten wird.

Alles unter Kontrolle

Bild 7: Die App bietet Ihnen den flexibelsten Umgang mit PayPal Bild 7: Die App bietet Ihnen den flexibelsten Umgang mit PayPal Zoom Um die vergangenen Transaktionen zu sehen, tippen Sie neben dem Titel Aktivitäten auf den Rechtspfeil, Bild 7, damit Sie alle Ihre Ausgaben fein säuberlich aufgelistet sehen, Bild 8. Bild 8: Auch in der App ist immer sichtbar, wohin das Geld geflossen ist Bild 8: Auch in der App ist immer sichtbar, wohin das Geld geflossen ist Zoom Ein Tipp auf eine Zahlung führt ausserdem zu weiteren sehr detaillierten Informationen: Hier ist also Ihr Geld geblieben.

Geld senden

Um jemand anderem Geld zu senden, tippen Sie in der PayPal-App ganz unten auf die Schaltfläche Senden und durchlaufen beim ersten Mal den Assistenten. Dabei können Sie Ihr Adressbuch in die PayPal-App übernehmen, um Personen schneller auszuwählen – wenn Sie diesen Schritt überspringen, müssen Sie die E-Mail-Adresse jedes Mal eintippen. Damit hat sich der Nutzen des Adressbuches auch schon erledigt. Bild 9: Vorzugsweise wird jeweils zuerst das Guthaben aufgebraucht Bild 9: Vorzugsweise wird jeweils zuerst das Guthaben aufgebraucht Zoom Nun wählen Sie den Betrag und die Zahlungsart, Bild 9. Auch hier wird vorgeschlagen, dass Sie zuerst Ihr Guthaben verwenden, falls vorhanden.

Geld anfordern

Sinngemäss bitten Sie jemanden via Anfordern um Geld – etwa weil die andere Personen Ihnen etwas schuldig ist oder Sie für einen bestimmten Zweck Geld sammeln. Der Empfänger wird per App und E-Mail darauf hingewiesen.

Geld sammeln

Und dann ist da noch die Möglichkeit, über die Schaltfläche Geld sammeln einen Money-Pool anzulegen. Sie bestimmen den Zweck und informieren beliebige Personen darüber, dass Sie Geld sammeln – das kann die nächste grosse Party sein, aber auch für den Abschied eines Mitarbeiters oder Spenden.

Tiefer eintauchen

PayPal ist die ideale Beschäftigung für ein verregnetes Wochenende und kann zu einem interessanten Aspekt Ihrer Finanzverwaltung werden. Nehmen Sie sich die Zeit!

Tipp: nachlässig bei der Sicherheit

Bei PayPal geht es um echtes Geld und deshalb ist das Interesse gross – sowohl beim Besitzer als auch bei Kriminellen, die dieses Geld gerne hätten. Aus diesem Grund sind gefälschte Mails von PayPal bei Betrügern ein sehr beliebtes Mittel, um an das Geld zu kommen.

Deshalb bietet jeder ernsthafte Internetdienst die Möglichkeit zur Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), bei der zum Beispiel eine SMS mit einem Code an das Mobiltelefon geschickt wird, bevor Sie sich bei Ihrem Konto anmelden können. Das Kennwort allein reicht also nicht. Auch PayPal bietet diese Möglichkeit an, aber leider nicht in der Schweiz. Und das ist ausgerechnet bei einem Finanzdienstleister unverzeihlich!

Deshalb sollten Sie sich auf zwei Arten schützen: Erstens sollten Sie ein längeres Kennwort verwenden oder noch besser einen Kennsatz wie 2 Hunde bellen laut! Ausserdem sollten Sie PayPal nie über einen Link in einer E-Mail oder auf einer Website aufrufen, sondern die Adresse im Webbrowser manuell eintippen oder ein eigenes Lesezeichen verwenden.

Bild 10: In der Schweiz wird die Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht angeboten Bild 10: In der Schweiz wird die Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht angeboten Zoom© PCtipp

Sollte sich PayPal dazu bequemen, die 2FA auch in der Schweiz anzubieten, finden Sie die Einstellung dort, wo sie bis jetzt im Ausland zu finden ist. Klicken Sie in Ihrem Webbrowser oben rechts auf das Zahnrad-Symbol, Bild 10 A, und anschliessend auf den Bereich Sicherheit B. Hier finden Sie daraufhin den entsprechenden Eintrag Sicherheitsschlüssel.

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    Kommentare

    • markus58 12.07.2019, 15.30 Uhr

      Mein Rat: - Als gewöhnlicher Nutzer sollte man nur soviel Geld auf dem PayPal-Konto halten, dass man einen allfälligen Verlust ohne weiteres verschmerzen kann. - Soll einmal eine grössere Anschaffung per PayPal bezahlt werden, den entsprechenden Betrag auf das PayPal-Konto einzahlen und dann so schnell als möglich an den Verkäufer überweisen.

    • Amazonas 12.07.2019, 16.06 Uhr

      Guter Artikel. Die 2-stufige Verifizierung funktioniert auch in der Schweiz. Entweder können Sie den Code per SMS erhalten oder eine Authentifizierungs-App verwenden. Man kann mehrere Authentifizierungsmethoden hinterlegen. Z.B. wenn das SMS nicht zugestellt wird (Ausland, kein Mobile-Netz) kann man sich mit der Authentifizierungs-App (WIFI) verifizieren. Schade: Im Bericht wurden die ausgiebigen Möglichkeiten der Rechnungs-Erstellung und Verwaltung nicht aufgezeigt. Diese sind vor allem für Mi[...]

    • Opinion 13.07.2019, 10.49 Uhr

      Hallo Zusammen Ich nerve mich immer, wenn PayPal automatische Zahlungen an bestehende Lieferanten vornimmt (z.B. Evernote) ohne mich vorher zu fragen. Weiss jemand von euch, wie ich diesen Automatismus stoppen kann und wo? Freundlich grüsst Opinion

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