News 25.07.2007, 15:10 Uhr

Die Microsoft-Sicherheitsupdates vom Juli 2007

Diesen Monat wurden vor allem in Microsoft Excel und am .NET-Framework Lücken gestopft. Aber auch zu XP und Vista gibt es je ein Update.
Wie üblich am zweiten Dienstag des Monats veröffentlichte Microsoft gestern Abend ein Sammelpaket von Updates. Je nach den Voreinstellungen auf Ihrem PC (unter Windows XP zu ändern unter Systemsteuerung/Automatische Updates) werden die Updates automatisch installiert, oder sie erhalten in der Taskleiste einen Hinweis, dass Sie sie installieren sollten. Nur wenn Sie die automatischen Updates deaktiviert haben, ist ein Besuch der Update-Seite mit dem Internet Explorer nötig.
Beim Office-Programm Excel gibt es fünf Bulletins, die jeweils unterschiedliche Versionen von Excel betreffen. Alle fünf Lücken könnten theoretisch dazu missbraucht werden, fremden Schadcode auf dem System auszuführen. Trotzdem stuft Microsoft nur gerade ein Problem als kritisch (höchste Alarmstufe) ein. Es betrifft Excel 2000.
Nach wie vor offen ist der Fehler in der Active-X-Steuerung von Office 2003 (der PCtipp berichtete).
Mehrere Updates gibt es für das .NET Framework. Ausser der neusten Version 3.0 von .NET gibt es zu allen Versionen (1.0, 1.1 und 2.0) ein Service Pack, das gefährliche Sicherheitslücken beseitigt. Die Übersicht und die Links zu den einzelnen Downloads finden Sie hier.
Für das Betriebssystem Vista gibt es nur ein Sicherheitsupdate mit «moderater» Gefährlichkeitsstufe. Die Lücke könnte die Firewall umgehen und Informationen aus dem Netzwerk ausspionieren.
Auch in XP wird ein Fehler behoben. Ein Angreifer könnte mithilfe von Windows-Media-Dateiformaten ins System eindringen und die Steuerung übernehmen.
Ein weiteres Update behebt eine als kritisch eingestufte Lücke im Active Directory von Windows 2000 Server und Windows Server 2003. Diese ist für gewöhnliche Privatanwender nicht von Belang.
Neben diesen Updates wurde auch das Windows-Tool zum entfernen bösartiger Software aktualisiert.

Autor(in) David Lee


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