News 08.11.2005, 13:00 Uhr

Microsoft AntiSpyware wird Teil von Windows Vista

Das Redmonder Softwarehaus will seinen Anti-Spyware-Schutz in den Nachfolger von Windows XP integrieren – gleichzeitig verpasst Microsoft dem Programm einen neuen Namen.
Windows Vista wird standardmässig vor Schadprogrammen wie Spyware, Ad-Ware und Browser-Hijackern schützen. Wie Steve Dodson von Microsoft in seinem Blog schreibt [1], soll der kostenlose Spionjäger "Microsoft AntiSpyware" Teil von Windows Vista werden. Momentan ist das Programm als kostenlose Windows-XP-Version verfügbar; jedoch nur in einer Beta-Fassung [2]. Gleichzeitig plant Microsoft, die Software umzutaufen: Gemäss Steve Dodson wird "Microsoft AntiSpyware" künftig "Windows Defender" heissen.
Steve Dodson hat noch ein paar weitere interessante Infos zu "Windows Defender" in seinem Blog verraten: So wird das Programm im Sicherheitscenter von Windows Vista angezeigt - genau wie andere Anti-Spyware-Programme. Zudem sollen die neusten Signaturen für "Windows Defender" jeweils über die Windows-Update-Funktion bereitgestellt werden; der Nutzer muss die Anwendung nicht mehr separat aktualisieren. Die Redmonder schienen auch von den ständigen Reibereien mit den Wettbewerbsbehörden gelernt zu haben: Wer lieber ein Produkt wie Spybot Search & Destroy oder Ad-Aware verwendet, kann Microsofts Spionageschutz deaktivieren.


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