Tipps & Tricks 08.03.2013, 09:00 Uhr

20 Tipps für Android

Haben Sie ein Handy von Samsung, HTC, LG oder Sony? Dann ist die Chance gross, dass Googles Betriebssystem Android darauf läuft. Der PCtipp macht Sie mit den wichtigsten Funktionen von Android vertraut.
Anders als beim Apple iPhone ist Android hardwareunabhängig und deshalb auf den Gerätenverschiedenster Hersteller installiert: von Samsung über HTC und LG bis zu Sony. Falls Sie nicht sicher sind, ob Sie ein Android-Handy besitzen, können Sie das ganz einfach überprüfen: In den Einstellungen des Geräts finden Sie heraus, welche Android-Version Sie haben. Die entsprechende Information steckt in der Regel unter dem Punkt Einstellungen/Info zu Gerät oder ähnlich. Oder wurden Sie beim ersten Start des Geräts aufgefordert, einen Google-Account anzugeben? Dann handelt es sich um Android.
Trotz seiner Verbreitung ist das Google-System für viele Anwender immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Folgende 20 Tipps werden das ändern. Sie erklären grundlegende Funktionen des Systems und beleuchten nützliche Hilfen, sodass Ihr Smartphone noch praktischer wird.

Android ist nicht gleich Android

Viele Android-Geräte laufen nicht mit der aktuellsten Version des Betriebssystems. Der Grund: In der Regel vergehen mehrere Monate, bis ein Gerät auf eine neue Fassung aktualisiert wird – wenn überhaupt. Derzeit sind die Android-Versionen 2.3 (Gingerbread), 4.0 (Ice Cream Sandwich) und 4.1 (Jelly Bean) am meisten verbreitet. Alle Versionen unterscheiden sich bezüglich Funktionsumfang und Benutzeroberfläche.
Da der PCtipp in diesem Artikel nicht alle Android-Versionen abdecken kann, konzentrieren sich die Tipps auf die Fassung 4.0. Viele der Tipps funktionieren aber auch mit älteren Android-Ausgaben. Wie Sie Ihr Smartphone auf die Systemversion 4.0 aktualisieren, lesen Sie in diesem Artikel.
Android 4.0 ist sowohl für Smartphones als auch für Tablets verfügbar. Die Hersteller haben vielfach eigene Oberflächen für ihre Geräte entwickelt. Deshalb weicht die Nutzeroberfläche auf Ihrem Gerät möglicherweise von jener auf unseren Screenshots ab. Bezüglich Funktionalität gibt es aber kaum Unterschiede, die Menüs können jedoch leicht anders aufgebaut oder beschriftet sein. Unsere Bilder wurden auf einem Samsung Galaxy S3 mit Android 4.0.4 gemacht. Suchen Sie nach ähnlichen Menübezeichnungen.
Hinweis: Mittlerweile ist Android bereits bei Version 4.2.2 angelangt. Der Grossteil der sich im Umlauf befindlichen Geräte läuft aber immer noch mit Android 4.0 oder älter.
Auf den nächsten Seiten: 20 nützliche Tipps.

TIPP 1: Hilfreiche Minianwendungen

TIPP 1: Hilfreiche Minianwendungen

Widgets sind praktische Minianwendungen für den Android-Homescreen
 Eine der nützlichsten Funktionen von Android sind die Widgets. Dabei handelt es sich um Minianwendungen, die sich auf dem Startbildschirm (auch Homescreen genannt) platzieren lassen, um wichtige Informationen anzuzeigen. Besonders nützlich ist etwa Googles Kalender-Widget, mit dem Sie Ihre anstehenden Termine im Blick haben. Android bietet bis zu sieben Homescreens, zwischen denen man mit dem Finger durch seitliches Wischen wechseln kann. Genug Platz also, um diese mit praktischen Widgets anzureichern.
Zu den Widgets gelangen Sie je nach Hersteller direkt über den Startbildschirm oder über das Hauptmenü (Bild). Viele Minianwendungen sind bereits vorinstalliert. Tippen Sie auf das gewünschte Widget, um es auf dem Homescreen zu platzieren. Es wird automatisch abgelegt. Sie können es anschliessend verschieben, indem Sie es berühren und einige Sekunden mit dem Finger darauf drücken. Bei einigen Widgets lässt sich auch die Grösse ändern.
Übrigens: Viele Smartphone-Anwendungen (Apps genannt) installieren gleich das passende Widget mit.
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Mehrere offene Apps & Benachrichtigungen

TIPP 2: Mehrere offene Apps

Über die Home-Taste wechseln Sie bequem zwischen geöffneten Apps
Seit Android 4.0 gibt es eine bequeme Möglichkeit, zwischen geöffneten Anwendungen zu wechseln. Halten Sie die Home-Taste Ihres Geräts einen Moment lang gedrückt (bei vielen neueren Smartphones gibt es dafür gar eine separate Taste unten rechts). Nun sehen Sie eine chronologisch geordnete Liste mit allen zuletzt geöffneten Anwendungen,
Tippen Sie eine App an, um direkt zu dieser zu wechseln. Sie können Apps auch aus dem Verlauf löschen, indem Sie diese zur Seite oder nach oben schieben.

TIPP 3: Benachrichtigungen

Die Benachrichtigungsleiste von Android zeigt Ihnen eingehende SMS und Anrufe an, aber auch Systemmeldungen und Status-Updates von Apps. Sobald mindestens eine Meldung vorliegt, sehen Sie dies an einem entsprechenden Symbol links oben auf dem Display. Die Benachrichtigungsleiste rufen Sie auf, indem Sie mit dem Finger vom oberen Bildschirmrand nach unten streichen.
Tippen Sie auf eine Benachrichtigung, etwa die einer eingehenden SMS, wird automatisch die entsprechende Anwendung geöffnet. Um alle Benachrichtigungen zu löschen, tippen Sie aufs X bzw. auf Löschen. Ausserdem können Sie von der Benachrichtigungsleiste aus direkt auf die Telefoneinstellungen zugreifen, indem Sie aufs Einstellungen-Symbol tippen.
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mehr als ein Sperrbildschirm & Ordner ...

TIPP 4: Mehr als ein Sperrbildschirm

Beim Samsung Galaxy S3 greifen Sie direkt vom Sperrbildschirm aus auf diverse Apps zu
Der Sperrbildschirm respektive Lockscreen erscheint, wenn Sie das Smartphone-Display aus- und wieder einschalten.
Er bietet spätestens seit Android 4.0 einige nützliche Funktionen. So lässt sich zum Beispiel die Musikwiedergabe direkt steuern. Oder Sie können ohne Eingabe des Zugangscodes zur Kamera wechseln; das ist praktisch, falls Ihr Gerät nicht über eine separate Kamerataste verfügt. Das Aktivieren der Kamera ist je nach Hersteller unterschiedlich gelöst. In der Regel müssen Sie das Kamerasymbol an eine bestimmte Stelle auf dem Display ziehen. Meist können Sie auf dieselbe Weise auch andere Anwendungen direkt vom Lockscreen aus starten.

TIPP 5: Ordner auf Startbildschirm

Legen Sie thematisch verwandte Anwendungen im selben Ordner ab
Seit Android 4.0 können Sie auf dem Startbildschirm nicht nur Verknüpfungen zu Apps, sondern auch Ordner anlegen, Bild 5. In diese lassen sich mehrere Apps verfrachten. Das spart Platz. Um einen neuen Ordner anzulegen, drücken Sie einen Moment lang auf einen freien Platz auf dem Startbildschirm und wählen aus dem Menü den Befehl für das Hinzufügen eines Ordners. Geben Sie dem Ordner einen Namen.
Zum Verschieben der Verknüpfungen in einen Ordner öffnen Sie das Hauptmenü. Drücken Sie so lange auf die gewünschte Anwendung, bis der Homescreen erscheint. Ziehen Sie die Verknüpfung jetzt auf den gewünschten Ordner.
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Automatische Updates & Konten verwalten

TIPP 6: Automatische Updates

Dank automatischer App-Updates sparen Sie viel Zeit beim Aktualisieren von Anwendungen
Im Google Play Store (ehemals Android Market) können Sie nach Anwendungen suchen und diese auf dem Smartphone installieren. Je mehr Apps auf dem Gerät installiert sind, desto öfter werden Sie mit Update-Benachrichtigungen bombardiert. Um den Aktualisierungsaufwand zu minimieren, sollten Sie die automatischen Updates aktivieren. Gehen Sie dazu in den Google Play Store, drücken Sie die Menütaste und wählen Sie Einstellungen. Schalten Sie jetzt die Option «Automatische App-Updates» an.
Die Option «Updates nur über WLAN» sollten Sie auch aktivieren. So sparen Sie sich teure Kosten, wenn Ihr Handy-Abo kein grosses Datenvolumen beinhaltet. Denn die Updates werden ab sofort nicht mehr übers Telefonnetz, sondern nur noch über eine WLAN-Verbindung (zum Beispiel zu Hause) heruntergeladen.
Hinweis: Sie können die Auto-Updates auch nur für einzelne Apps (de-)aktivieren. Dazu müssen Sie im Play Store die gewünschte App aufrufen (navigieren Sie dazu zum Punkt Meine Apps) und die Option «Automatische Updates» setzen.

Tipp 7: Konten verwalten

Android synchronisiert nicht nur Google-Konten, sondern viele unterschiedliche Accounts
Sie benötigen zwar ein Google-Konto für Android, das heisst aber nicht, dass Sie nicht auch Dienste von anderen Anbietern wie Microsoft oder Facebook nutzen können. Gehen Sie in die Einstellungen und öffnen Sie den Punkt Konten & Synchronisierung.
Hier können Sie unterschiedliche Konten erfassen:
E-Mail, Facebook, Microsoft Exchange etc. Zudem entscheiden Sie hier, welche Dienste automatisch synchronisiert werden sollen.
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Konten synchronisieren und Screenshots knipsen

TIPP 8: Konten synchronisieren

Praktisch: Verknüpfen Sie Ihr Adressbuch mit den Facebook-Kontakten
Sie können Ihre Kontakte in Android zentral verwalten und mit anderen Diensten verknüpfen, beispielsweise mit Facebook. Um Ihre Telefonnummern respektive Google-Kontakte mit dem sozialen Netzwerk zu verbinden, installieren Sie zuerst die offizielle «Facebook für Android»-App aus dem Play Store.
Beim ersten Start werden Sie gefragt, ob Sie Ihre Facebook-Freunde mit den Kontakten synchronisieren wollen. Falls Sie bejahen, werden die Kontakte anhand der Namen automatisch verknüpft. Wenn Sie danach die Kontakte öffnen, erscheinen deren Facebook-Profilbilder – falls vorhanden.
Sie können Ihre Kontakte auch manuell verknüpfen: Öffnen Sie dazu einen Kontakt und verknüpfen Sie ihn mit dem gewünschten Facebook-Kontakt. Das funktioniert auch für weitere Dienste, sofern Sie die entsprechenden Apps installiert haben respektive das dazugehörige Konto in den Systemeinstellungen hinzugefügt haben.

TIPP 9: Screenshots knipsen

Mit der Screenshot-Funktion erstellen Sie ein Abbild des Handy-Displays. Unter Android 4.0 funktioniert das Erstellen von Screenshots je nach Hersteller unterschiedlich: Bei HTC- oder Samsung-Smartphones müssen Sie die Ein-/Aus-Taste und gleichzeitig die Home-Taste einen Moment lang gedrückt halten. Der Screenshot wird mit einem optischen und akustischen Effekt bestätigt, darüber hinaus erscheint eine Benachrichtigung. Die Screenshots finden Sie anschliessend in der Galerie-App im Ordner Screenshots.
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Besser surfen & Daten im Griff

TIPP 10: Besser surfen

Mehrere Webseiten gleichzeitig zu öffnen, ist in der Browser-App Internet kein Problem
Auf vielen Webseiten werden Sie automatisch auf eine mobile Version der Seite weitergeleitet, die für die kleinen Smartphone-Displays optimiert ist. Wenn Sie dennoch die normale Webseite für Computerbildschirme sehen möchten, drücken Sie die Menütaste und wählen Desktop-Ansicht oder ähnlich.
Wussten Sie, dass Sie im Android-Webbrowser, also der App namens Internet, problemlos mehrere Browser-Tabs gleichzeitig öffnen können? Tippen Sie dazu auf das Tabs-Symbol rechts oben oder navigieren Sie über das Menü zum Punkt Registerkarten (bei HTC-Handys).
Dort öffnen Sie auch ein neues Inkognito-Tab, um ohne Spuren zu surfen.
Zudem ist auch der Google-Browser Chrome für Android 4.0 verfügbar – dieser ist sehr schnell und synchronisiert Lesezeichen sowie weitere Einstellungen über den Google-Account. Damit haben Sie auf jedem Computer genau dieselben Surfeinstellungen. Chrome finden Sie im Google Play Store. Auch der beliebte Webbrowser Mozilla Firefox ist dort verfügbar

TIPP 11: Daten im Griff

Mit dem Datenmonitor verhindern Sie böse Überraschungen auf der Handy-Rechnung
Umfasst Ihr Smartphone-Abo nur ein kleines Datenvolumen (zum Beispiel 50 MB), sollten Sie aus Kostengründen den mobilen Datenverkehr stets im Auge behalten. Am besten aktivieren Sie die mobile Datenverbindung nur dann, wenn Sie diese tatsächlich benötigen. Fügen Sie dazu den Schalter namens «Datenverbindung» zum Startbildschirm hinzu. Mit ihm (de-)aktivieren Sie die Datenverbindung mit einer Fingerbewegung. Den Schalter finden Sie bei HTC- oder Sony-Geräten unter Widgets. Beim Samsung Galaxy S3 entdecken Sie den Schalter Mobile Daten, sobald Sie die Benachrichtigungsleiste nach unten ziehen.
Android beinhaltet ab Version 4 zudem einen Datenmonitor. Rufen Sie die Einstellungen auf und klicken Sie auf Datenverbrauch respektive Datennutzung. Hier können Sie den Datenverbrauch für einen bestimmten Zeitraum grafisch anzeigen und sehen genau, welche Apps wie viel Datenvolumen aufbrauchen. Ausserdem legen Sie Limiten fest, bei deren Überschreitung Sie einen Hinweis erhalten oder die Datenverbindung deaktiviert wird.
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Smartphone-Speicher erweitern & Apps auf ...

TIPP 12: Smartphone-Speicher per Cloud erweitern

Google bietet einen eigenen Cloud-Speicherdienst namens Google Drive an. Über diesen sichern Sie Daten via Internet auf den Google-Servern und erweitern so Ihren Smartphone-Speicher. 5 GB Speicherplatz sind in Google Drive kostenlos inbegriffen. Den Speicherdienst von Google gibts für PCs, Tablets und Smartphones. Sie haben damit auf jedem Gerät Zugriff auf Ihre Daten. Mehr zum Cloud-Dienst Google Drive lesen Sie hier.
Zuerst müssen Sie den Dienst unter http://drive.google.com mit Ihrem Google-Konto aktivieren. Installieren Sie danach die «Google Drive»-App aus dem Play Store auf Ihrem Android-Gerät. Über diese können Sie nun bequem auf Ihre Dateien in Google Drive zugreifen sowie Dokumente und Bilder unkompliziert hochladen.

TIPP 13: Apps auf SD-Karte

Ältere oder günstigere Android-Smartphones mit einem Speicherkarten-Slot haben oft das Problem, dass sie sehr wenig internen Speicher bieten. Die Lösung: Die meisten installierten Apps können Sie vom internen Speicher auf eine SD-Karte verschieben – natürlich nur, wenn sich eine SD-Karte im Gerät befindet. Öffnen Sie dazu die Einstellungen und tippen Sie auf Apps. Sie sehen dort alle installierten
Anwendungen. Am unteren Bildrand zeigt ein Balken, wie viel interner Speicher frei ist. Um Platz zu schaffen, wechseln Sie zum Reiter Auf SD-Karte. Wählen Sie die gewünschte App und anschliessend Auf SD-Karte verschieben. Bei grossen Apps kann dies einen Moment dauern.
Hinweis: Das Verschieben von Apps auf die SD-Karte funktioniert nicht bei allen Smartphones. Beim Samsung Galaxy S3 ist dies zum Beispiel nicht möglich. Hingegen läuft diese Funktion auf vielen älteren HTC- und Sony-Geräten.
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Schneller Schreiben & Akkulaufzeit verlängern

TIPP 14: Schneller Schreiben

Dank App und LED-Blitz wird das Smartphone sogar zur Taschenlampe
Aktuelle Android-Geräte unterstützen eine neue Art des Schreibens: Dabei können Sie mit dem Finger über die Buchstaben fahren und so ein Wort bilden. Sie müssen also nicht jeden Buchstaben einzeln eintippen. Mit etwas Übung klappt das sehr gut. Die Funktion aktivieren Sie in den Tastatureinstellungen unter Einstellungen/Sprache & Eingabe.
HTC nennt die Funktion «Tastatur nachverfolgen», bei Samsung heisst sie «T9 Trace» und bei Sony «Streichen zum Schreiben».
Ein weiterer Kniff, der Zeit spart: Drücken Sie am Ende eines Satzes zweimal auf die Leertaste. Nun werden automatisch ein Punkt und ein Leerschlag eingegeben. Unter Umständen müssen Sie auch diese Funktion in den Tastatureinstellungen aktivieren.

TIPP 15: Akkulaufzeit verändern

Smartphones kranken oft an einer kurzen Akkulaufzeit. Mit ein paar Tricks können Sie diese deutlich verlängern. Viel Strom spart zum Beispiel das Abschalten der Funkverbindungen. Bei den meisten Android-Modellen finden Sie ein Widget, über das Sie Dienste wie WLAN, Bluetooth oder GPS bequem ein- und ausschalten. Fügen Sie dieses Widget Ihrem Startbildschirm hinzu. Bei Samsung-Geräten können Sie die Funkverbindungen direkt über die Benachrichtigungsleiste steuern.
Deaktivieren Sie unnötige Verbindungen.
Reduzieren Sie die Bildschirmhelligkeit, um Akkulaufzeit zu sparen
 
Einer der grössten Akku-Killer ist ausserdem das Display. Je grösser es ist, desto mehr Strom frisst es. Reduzieren Sie die Helligkeit, das spart Energie. Die entsprechende Option finden Sie in den Einstellungen hinter dem Menübefehl Anzeige oder Display.
Auch Apps, die ständig im Hintergrund laufen, saugen den Akku leer. Es empfiehlt sich deshalb, das Smartphone regelmässig (zum Beispiel einmal pro Tag) neu zu starten, um nicht mehr benötigte Apps zu schliessen. Sie können einzelne Dienste alternativ manuell beenden. Tun Sie dies aber nur, wenn Sie sich sicher sind, dass eine Anwendung nicht im Hintergrund laufen muss. Tippen Sie dazu in den Einstellungen auf Apps respektive Anwendungsmanager und dort auf den Reiter für ausgeführte Anwendungen.
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Taschenlampe, Spiel & mobiles WLAN

TIPP 16: Ich bin eine Taschenlampe ...

Dank App und LED-Blitz wird das Smartphone sogar zur Taschenlampe
Bei einigen Herstellern ist standardmässig eine Taschenlampen-App installiert. Falls nicht, ist das auch kein Problem: Fast jedes moderne Smartphone verfügt über eine Kamera mit LED-Blitz. Dieser ist so hell, dass er eine passable Taschenlampe abgibt. Mithilfe einer passenden App lässt sich so jedes Android-Smartphone zur Taschenlampe umfunktionieren. Empfehlenswert ist etwa die kostenlose App «Taschenlampe – Tiny Flashlight», zu finden im Google Play Store.

TIPP 17: ... und ein Spiegel

Jedes Smartphone mit einer Frontkamera kann als praktischer Spiegel verwendet werden. Einige Hersteller haben sogar eine entsprechende App vorinstalliert. Ansonsten gehts so: Starten Sie die Kamera. Über einen bestimmten Knopf – meist ein Kamerasymbol mit Pfeilen – können Sie den Aufnahmemodus auf die Frontkamera ändern. Die Qualität Ihres Spiegelbilds ist natürlich von der Bildqualität der verbauten Frontkamera abhängig.

TIPP 18: Mobiler WLAN-Hotspot

Das Android-Smartphone verwandeln Sie mit wenigen Handgriffen in einen WLAN-Hotspot
Wussten Sie, dass Sie Ihr Android-Gerät auch als mobilen WLAN-Hotspot verwenden können? Das geht ganz einfach: Öffnen Sie die Einstellungen und tippen Sie unter Drahtlos und Netzwerke auf Weitere Einstellungen. Aktivieren Sie jetzt «Mobiler WLAN-Hotspot.
In den Einstellungen legen Sie den Namen des Hotspots sowie das Passwort fest. Anschliessend können Sie sich mit einem beliebigen Gerät, beispielsweise mit einem Laptop, im soeben erstellten WLAN-Hotspot einwählen und über die mobile Internetverbindung Ihres Smartphones surfen.
Achtung: Nutzen Sie diese Funktion nur, wenn Sie über ein Handy-Abo mit grossem Datenvolumen verfügen. Sunrise verbietet übrigens das Nutzen dieser Funktion.
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Alternative App-Stores und App zurückgeben

TIPP 19: Alternative App-Store

Lassen Sie Apps aus unbekannten Quellen zu, um alternative Shops zu nutzen
Es gibt zwar kaum eine App, die man im offiziellen Google Play Store nicht findet, dennoch kann es Vorteile haben, sich in alternativen App-Stores umzusehen. Diese sind zum Beispiel übersichtlicher, da die Betreiber solcher Shops unbrauchbare Apps meist aussondern. Vielfach findet man auch umfangreiche Informationen sowie ausführliche Benutzerkritiken oder Tests zu den Anwendungen. Ein weiterer Vorteil sind alternative Zahlungsmöglichkeiten für kostenpflichtige Apps. Im Google Play Store kann man nur mit Kreditkarte bezahlen.
Um Apps aus einem alternativen Store zu installieren, aktivieren Sie «Unbekannte Quellen» unter Einstellungen/Sicherheit.
Ein empfehlenswerter App-Store ist etwa das App Center von AndroidPIT (www.androidpit.de). Keinen App-Store, sondern eine kleine, aber feine Auswahl von Schweizer Android-Apps finden Sie unter www.android-schweiz.ch.
Achtung: Das Einschalten der Option «Unbekannte Quellen» ist ein Sicherheitsrisiko, da auch Schadprogramme einfacher installiert werden können (siehe folgende Seite «Sicher mit Android»)

TIPP 20: App zurückgeben

Bis 15 Minuten nach dem Kauf einer App gilt die Geld-zurück-Garantie
Sie haben versehentlich eine App gekauft oder sind mit einer gekauften Anwendung unzufrieden? Kein Problem: Während 15 Minuten können Sie den Kauf rückgängig machen und erhalten das Geld zurückerstattet. Gehen Sie während der 15 Minuten zur App im Google Play Store und tippen auf den Knopf Erstatten. Der Kaufpreis wird anschliessend Ihrer Kreditkarte gutgeschrieben.



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