Dropbox, aber sicher

Gratis- vs. Bezahl-Versionen und Funktionsweise

Einfach in der Handhabung

Boxcryptor ist in verschiedenen Ausgaben verfügbar. Die Gratis-Version ist auf einen Cloud-Provider und zwei Geräte beschränkt. Mit der Version «Unlimited Personal» für Einzelpersonen lassen sich so viele Clouds und Speicherorte wie gewünscht unterstützen. Zudem werden auch die Dateinamen verschlüsselt, nicht nur die Inhalte. Diese Ausgabe kostet 48 Franken im Jahr. Für 96 Franken jährlich erhält man die «Unlimited Business»-Version, bei der beispielsweise Gruppen definiert werden können. Auch für Unternehmen gibt es Boxcryptor. Hier werden 8 Franken pro User und Monat fällig. Dafür erhalten Firmen etwa eine verwaltbare Lösung, bei der sich beispielsweise User-Passwörter zurücksetzen lassen.
Im Einsatz ist Boxcryptor recht einfach zu bedienen. Nach der Installation des Programms und der Erstellung eines Kontos wird der Software mitgeteilt, in welchem Cloud-Dienst Dateien oder ganze Ordner verschlüsselt werden sollen. Hierzu muss der entsprechende Dienst schon mit einem Synchronisationsordner und entsprechendem Client auf dem eigenen PC präsent sein.
Der Dropbox-Ordner auf dem Desktop wird vom Programm automatisch erkannt und als Speicherort vorgeschlagen
Quelle: nmgz
Ist dies einmal alles definiert, wird der Cloud-Ordner mit Boxcryptor, respektive mit dem virtuellen Boxcryptor Drive geöffnet. Dort lassen sich dann einzelne Dateien sowie Ordner auswählen und per Rechtsklick mit dem Programm der Augsburger verschlüsseln. Anschliessend synchronisiert das jeweilige Cloud-Programm die nun chiffrierten Files und speichert diese in der Datenwolke.
Praktisch: Hat man einmal einen Ordner dazu ausersehen, dass alle darin gespeicherten Dateien verschlüsselt werden sollen, chiffriert Boxcryptor auch alle Dateien, die neu in diesen Ordner verschoben werden. Auch Dateien, die via Speichern unter... hier neu angelegt werden, gehen automatisch durch die Kryptomangel der Bayern.
Im Dropbox-Ordner sind die Dateien verschlüsselt (erkennbar an der Dateiendung «.bc»), während im virtuellen Boxcryptor-Drive (rechts) die Originaldateien angezeigt werden und auch als solche genutzt werden können
Quelle: nmgz
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Kommentare

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Bebbi107
06.03.2017
noch ein Link zu einem Youtube-video https://www.youtube.com/watch?v=1XGxCo4Vctc