Samsung Smart Hub 2013: Tipps & Tricks

Medien über USB und DLNA abspielen

Medien über USB abspielen

Schliessen Sie einen USB-Speicher an, um Filme, Fotos und Musik wiederzugeben. Da sich der Samsung-Fernseher mit unzähligen Formaten versteht, werden selbst MKV-Dateien mit DTS-Tonspur einwandfrei abgespielt. Beste Qualität ist also garantiert. Beim Speicher kann es sich um einen USB-Stick oder eine Festplatte handeln.
Öffnen Sie den Smart Hub und navigieren Sie am oberen Bildschirmrand zum Symbol «Multimedia» (1), um auf das USB-Gerät zuzugreifen (2):
Hier finden Sie die angeschlossenen USB-Speicher
Quelle: IDG
Der Smart Hub erkennt die Inhalte automatisch. Das Medium muss jedoch mit dem Windows-Dateisystem FAT oder NTFS formatiert worden sein. NTFS ist ausserdem Pflicht, wenn Filmdateien mit mehr als 4 GB gespeichert werden sollen. Am Mac lassen sich Festplatten nur im FAT-Format einrichten und beschreiben – es sei denn, es wird NTFS für Mac OS X 11 installiert (Paragon Software, ca. 25 Franken).
Nach der Installation können Speicher im «Festplatten-Dienstprogramm» auch in NFTS formatiert und anschliessend beschrieben werden

Medien via DLNA abspielen

Es gibt zahlreiche Protokolle, um Medien im eigenen Netz zu verteilen. Eines der populärsten ist das DLNA-Protokoll. Es wird von Spielkonsolen, Fernsehern, Media-Adaptern und Mobilgeräten unterstützt. DLNA ist der kleinste gemeinsame Nenner für den Datenaustausch und entsprechend simpel gestrickt.
Um auf einen DLNA-Server anzuzapfen, öffnen Sie im Smart Hub erneut den Bereich «Multimedia». Hier werden alle verfügbaren DLNA-Server im unteren Teil angezeigt:
Hier werden u.a. automatisch die DLNA-Server im Netz angezeigt
Quelle: IDG
Anschliessend können Sie auf die entfernten Verzeichnisse «photo», «video» und «music» zugreifen:
Diese drei Ordner sind beim DLNA-Protokoll unverzichtbar
Quelle: IDG
Doch wo gibt es solche DLNA-Server? Zum einen unterstützt jeder brauchbare NAS  (Netzwerkspeicher) dieses Protokoll. Selbst netzwerkfähige Festplatten kommen damit klar. Ausserdem wird jeder Computer mit der entsprechenden Software zum DLNA-Server. Die Software TVMOBiLi wird zum Beispiel für Macs, PCs und diverse Linux-Distributionen angeboten.
Der Preis von ca. 75 Franken wirkt zwar etwas unbescheiden, doch TVMOBiLi punktet mit einer durchschaubaren Oberfläche und ergänzenden Möglichkeiten. Allerdings kann auch diese Software nichts daran ändern, dass DLNA frei von jeglicher Raffinesse ist. Zum Glück herrscht an Alternativen kein Mangel.
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