Kaufberatung 25.10.2022, 10:10 Uhr

Fotobuch per Handy erstellen – so gehts

Wie schnell, wie gut und wie einfach lassen sich Fotobücher per Smartphone-App erstellen? Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht.
(Quelle: Shutterstock/OHishiapply)
Damit die Ferien noch länger dauern: Die schönsten Erinnerungen für immer festzuhalten, geht richtig schnell von der Hand. Wie? Mit Fotobüchern. Diese lassen sich per Smartphone-App ruck, zuck erstellen und im Anschluss mindestens genauso schnell an den Anbieter übermitteln. Mithilfe der Apps können der Einband, das Design, die Fotobuchgrösse, Papiersorte und Buchbindung festgelegt werden und im Anschluss die ausgesuchten Fotos hochgeladen werden.

Die getesteten Anbieter

Wenn möglich, haben wir für unseren Test die Android-App der Hersteller genutzt, um das Fotobuch zu erstellen. Im Falle von Aldi Suisse Photos und Smartphoto mussten wir am Handy auf die Web-App (also den Online-editor) ausweichen, da diese beiden Hersteller über keine Smartphone-App verfügen.
Die detaillierten Ergebnisse finden Sie in der Testtabelle auf Teil 6 auf der letzten Seite. Den Preistipp und den Testsieger besprechen wir in separaten Boxen.
Hinweis: Die Fotobuchhändler Coop und Migros sind nicht in der Tabelle aufgeführt. Sie nutzen die Software und den Buchdruck von Cewe Fotobuch. Dennoch kann es sich auszahlen, deren Fotobuchservice in Anspruch zu nehmen, denn: Coop und Migros bieten einen Abholservice sowie Barzahlung direkt in der Filiale an. Die Versandkosten entfallen damit.

Der Test

Das Testprozedere

Um sich von der Buchqualität der einzelnen Anbieter zu überzeugen, hat der PCtipp je ein Fotoalbum im quadratischen Format (ca. 20 × 20 Zentimeter) zusammengestellt. Die weiteren Grundvoraussetzungen: Das Buch muss wenn möglich echtes Fotopapier verwenden und 66 Seiten umfassen. Gestaltet wurden die Bücher mit jeweils 165 Fotos. Zudem haben wir beim Erstellen des Fotobuchs auf den Assistenten zurückgegriffen, der unsere Aufnahmen automatisch auf die entsprechenden Seiten verteilte.

Software, App oder Web

Fotobücher lassen sich nicht nur per klassischer PC-Software erstellen. Hersteller bieten mittlerweile auch Apps für Smartphones, Tablets sowie browserbasierende Lösungen an. Letztere verlangen aber eine Internetverbindung. Ein umfassendes Portfolio diesbezüglich bieten bis auf Aldi Suisse Photos und Smartphoto alle Testkandidaten. Sie ­unterstützen die Gestaltung am Computer per Software, bieten Apps für Android und iOS an und ermöglichen auch per Webbrowser das Erstellen von Fotobüchern. Aldi Suisse Photos hat hierzulande keine Smartphone-Apps, Smartphoto setzt nur auf eine Web-App.
Während bei der klassischen Software die Fotos erst nach dem Fertigstellen des Buchs zum Anbieter versendet werden, müssen sie bei der Browservariante zuerst auf den Server des Anbieters hochgeladen werden. Beides frisst Zeit. Die Achillesferse bei einem Online-editor: Bricht die Internetverbindung beim Anfertigen des digitalen Buches ab, muss der Anwender womöglich das Fotobuchprojekt von vorne beginnen.
Die Unterstützung für Smartphones-Apps sollte eigentlich zum festen Repertoire zählen. Ihr Vorteil: Sie ermöglichen das Gestalten von Fotobüchern auf dem Handy oder Tablet sowie simple Fotoabzüge. Hierfür muss eine Internetverbindung erst beim Übermitteln der digitalen Fotobuchvorlage vorhanden sein. Ein kleiner Wermutstropfen, der sich bei diesem Test bestätigte: Fast alle Smartphone-Apps sind im Vergleich zur Software für Windows- und Mac-Computer bezüglich Editiermöglichkeiten beschnitten.

Fotos aus vielen Quellen

Bei den Auswahlmöglichkeiten für die Fotos sind die Smartphone-Apps hingegen sehr breit aufgestellt: Unterstützt werden neben dem lokalen Geräte-Ordner und extern verbundenen Speichern auch Social-Media-Plattformen wie zum Beispiel Flickr, Facebook, Dropbox und Instagram (mehr dazu in den nachfolgenden Einzeltests).

Kontrolle ist Pflicht

Im Anschluss an den Autofill-Prozess des Assistenten sollten die Fotos unbedingt kontrolliert werden. Zwar sind die Assistenten auf eine möglichst optimale Positionierung der Fotos optimiert, dennoch hat es sich auch in diesem Test einmal mehr gezeigt, dass das eine oder andere Foto manuell gedreht oder nachgeschärft werden musste. Die gute Nachricht: Sämtliche Hersteller bieten in ihren Apps einfache 1-Klick-Optimierungen an. Ausserdem sind auch die klassischen Editier-Werkzeuge (Zuschneiden, Beseitigung von roten Augen, Korrektur von Farbsättigung, Kontrast, Hellig­keit, Schärfe etc.) vorhanden.

Grosse Preisunterschiede

Der Preis für das Fotobuch setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Preistreiber sind die Qualität des Einbandes, das Buchformat, die Anzahl der Seiten sowie die Versandkosten. Der PCtipp hat diesem Umstand Rechnung getragen und in der Test­tabelle nicht nur den Gesamtpreis des Buchs, sondern auch den einzelnen Seitenpreis berechnet und dargestellt. Zudem sind die Versandkosten separat aufgeführt. Die Anbieter führen in unregelmässigen zeitlichen Abständen zudem Aktionen durch. Dadurch können sich die Preise teils stark verändern.
Hinweis: In unserem Testzeitraum, der sich vom 18. bis zum 29. Juni 2022 erstreckte, wurden bei Fotocharly, Ifolor und auch Smartphoto Vergünstigungen angeboten. Es kann sich also lohnen, vorab einen Blick auf die Anbieter-Homepage zu werfen. Es gibt teils grosse Rabatte von 10 bis 30 Prozent.

Die Einzeltests

Der PCtipp hat die sieben Fotobuchanbieter bezüglich Preis, Buchqualität, App-Software sowie Erstell- und Versanddauer getestet. Bei der Buchqualität haben wir bei allen sieben Probanden einen aufwendigen Klapp- und Falltest durchgeführt. Zudem wurde auch die Druckqualität der Fotos verglichen. Untersucht haben wir dabei die Farben, Kontrastverhältnisse, Bildschärfe sowie die Qualität der Gesichts- und Hautpartien.

Bookfactory

Der Schweizer Fotobuchanbieter Bookfactory ist der Maybach unter den Fotobuchanbietern. Warum? Weil Exklusivität und Vielseitigkeit Trumpf ist. Fotobücher lassen sich offline per Software, mittels Smartphone-App (Android, iOS) oder direkt im Webbrowser anfertigen. Abheben kann sich der Anbieter durch die Auswahl an «edlen» Einbänden für seine Alben. Möglich sind Leder, Japanseide oder Reptil-Imitat.
Zudem sind die themenbezogenen Foto­bücher prima umgesetzt: Angeboten werden Themen wie «Hochzeit», «Reisen, «Babys», «Familien» bis hin zu «Jahrbüchern» und neu «Kochbüchern».
Im Test haben wir das Fotobuch Premium (20,5 × 20,5 Zentimeter, glänzend) angefertigt, wobei wir das Buch zusätzlich um 48 Seiten auf 66 Seiten erweitern konnten. Die Anzahl der Bilder war in der App und bei unserem Buch auf eines pro Seite beschränkt. Ebenso ist in der App der Erstellprozess stark eingeschränkt. Einband, Format und Papiersorte können nicht frei konfiguriert werden.
Unser 66 Seiten starkes Fotobuch kostet Fr. 86.30, woraus ein Seitenpreis von Fr. 1.31 resultiert. Damit liegt es im mittelteuren Bereich. Dazu kommen nochmals Versand­gebühren in der Höhe von Fr. 8.90 (Stand: Juli 2022).
Hinweis: Am 25.10.22 kostet ein 66-seitiges Premium-Fotobuch (20,5 × 20,5 Zentimeter, glänzend) Fr. 97.55.
Die Software machte im Test einen guten Eindruck. Sie ordnete die Fotos gelungen an. Wir mussten insgesamt acht Fotos nach­bessern – vor allem, wenn darauf Gesichter und Menschen abgebildet waren. Das automatische Aussuchen der Fotos, das Einpflegen sowie die Korrektur der Bilder dauerte insgesamt nur 10 Minuten. Die nachfolgende Übermittlung der digitalen Fotobuchvorlage benötigte nochmals rund 5 Minuten.
Die Qualität des nach nur vier Arbeitstagen fertigen Buchs kann sich sehen lassen; der Einband ist stabil und sauber verarbeitet. Die Fotos weisen eine prima Sättigung und einen guten Detailreichtum auf.
Fazit: Bookfactory liefert mit seiner Smartphone-App eine gute Leistung ab. Die Auswahl ist allerdings nicht so gross wie bei der PC-Variante. Gedruckte Fotos sowie die komplette Verarbeitung bis hin zum Erstellprozess sind durchdacht und gelungen.

Fotocharly

Mit einer Erstellzeit von 20 Minuten gehört Fotocharly zu den Apps (Andoid, iOS), mit denen sich rasch gelungene Ergebnisse erzielen lassen. Der Hersteller bietet ein komplettes Fotobuch-Portfolio für sämtliche Endgeräte an, die Android-App ist jedoch recht abgespeckt und bietet im Vergleich zur PC-Software weniger Funktionalität.
Für den Test haben wir uns für die Variante Fotobuch Premium mit echtem Fotopapier entschieden. Um ein Fotobuch assistentengeführt zu erstellen, klickt man im Hauptmenü zuerst auf Fotobuch und wählt Jetzt gestalten. Danach sucht man die Fotos aus. Bereits nach 27 Bildern ist allerdings erst mal Schluss und man muss auf Fertig tippen, um das Buch zu erstellen. Das geht in ca. 25 Sekunden recht flott. Anschliessend lassen sich jedoch weitere Seiten hinzufügen, indem man ganz unten in der Vorschau auf den entsprechenden Button tippt.
Um das Layout zu ändern und mehrere Fotos auf einer Seite unterzubringen, bietet Fotocharly den Menüpunkt Gestalten an. Hier können Anwender das gesamte Fotobuch oder die zuvor markierten Seiten mit einem variablen Seitenaufbau versehen. Auch die Hintergrundfarbe kann verändert werden.
Der Seitenpreis unseres Testbuchs kam auf Fr. 1.15, wobei Fr. 7.90 als Versandpauschale berechnet wurden (Stand: Juli 2022). Das fixfertige Buch hatten wir bereits nach vier Werktagen in den Händen. Die Fotos wie auch der Einband wiesen eine sehr gute Qualität auf. Auch unseren Falltest sowie den Auf- und Zuklapptest bestand das Buch mit Bravour.
Hinweis: Am 25.10.22 kostet das Premium-Fotobuch 20 x 20 cm, auf Fotopapier mit glänzender Oberfläche und 68 Seiten Fr. 78.40.
Fazit: Fotocharly bietet eine prima Möglichkeit, sein eigenes Fotobuch am Smartphone zu erstellen. Qualität, Umfang und ­Bedienung sind erstklassig.

Einzeltests: Aldi Suisse Photos und Fuji.ch

Aldi Suisse Photos

Preistipp Fotobücher: Aldi Suisse Photos
Preistipp Fotobücher
PCtipp.ch
Aldi Suisse Photos überzeugt mit einem Fotobuch aus echtem Fotopapier zu einem unschlagbar günstigen Preis. Für das 66-seitige Fotobuch verlangt der Hersteller Fr. 63.90, was einen Seitenpreis von knapp 97 Rappen bedeutet. Leider gibt es derzeit keine Android- oder iOS-App für die Schweiz, weshalb wir auf den Onlineeditor zurückgegriffen haben. Dieser scheffelt aber Pluspunkte wegen seiner transparenten Handhabung.
Im ersten Schritt werden vom Benutzer Einband, Papiersorte und Papierqualität festgelegt. Danach lassen sich per Automatisch befüllen Buchtitel, Hintergrundfarbe sowie Seitenzahl festlegen. Nun werden die Bilder ausgewählt und hochgeladen. Im ­weiteren Verlauf können Sie bestimmen, wie viele Bilder pro Seite per Assistent platziert werden. Der Assistent arrangierte unsere 165 Fotos sehr gewissenhaft. Bilder werden mit genügend Freiraum eingesetzt, Gesichter und Körper clever arrangiert. Falls nötig, können die Fotos weiterbearbeitet werden. Aldi Suisse Photos bietet hierzu die übliche Palette an Editiermöglichkeiten an. Um unser Buch fixfertig zu erstellen und zu übermitteln, vergingen nur 45 Minuten. Nach fünf Werktagen lag es in unserem Briefkasten.
Die Qualität kann sich sehen lassen: Die Fotos gewinnen deutlich an Qualität aufgrund des echten Fotopapiers und werden sehr präzise dargestellt. Gesichter und Hautpartien geben feine Details wieder und zeigen eine hohe Schärfe.
Fazit: Keiner im Testfeld legt einen besseren Spagat aus Preis und Leistung hin: Foto-, Buch- und Software-Qualität zu einem günstigen Preis sind die grossen Pluspunkte von Aldi Suisse Photos.

Fuji.ch

Fuji.ch ist mit einer variablen und sehr zuverlässigen Fotobuch-App (hier gehts zum Software-Download) am Start. Der Anbieter ist die Alternative zu unserem Testsieger Cewe Fotobuch. Die App bleibt trotzt der Fülle sehr übersichtlich.
Nach der Fotobuchauswahl kann der Anwender zuerst die Papiersorte und Seitenzahl festlegen. Danach bestimmt er, welche Bilder in die Fotobuchschablone hineingeladen werden und welche Designvorlage (Hochzeit, Weihnachten etc.) verwendet wird. Im Anschluss lassen sich die gewählten Fotos automatisch einordnen, wobei sich nochmals die Seitenzahl nachjustieren lässt, um die Anzahl der Fotos vom Assistenten automatisch einpflegen zu lassen. Das alles funktionierte im Test schnell und problemlos: Wir mussten nur zwei der 165 Fotos nachbearbeiten.
Die Editiermöglichkeiten sind vorbildlich gelöst: Per Klick oder Schieberegler lassen sich Fotos markieren oder auch beschneiden, um Details zu vergrössern.
Um das Buch zu erstellen und elektronisch zu verschicken, benötigten wir 45 Minuten. Bei der Produktionszeit hält der Anbieter Wort: Das fertig gedruckte Fotobuch lag nach nur sechs Tagen fixfertig vor.
Problemlos absolvierte das Buch unsere Stresstests. Das Auf- und Zuklappen des Buches sowie der Falltest gingen am Album ohne Blessuren vorbei. Die Druckqualität ist auf Top-Niveau: Fotos sind detailreich und weisen eine prägnante Farbqualität auf. Landschaften, Gegenstände und auch Gesichter sind sehr gut getroffen. Mit einem Seitenpreis von Fr. 1.50 ist das Fotobuch bezüglich der Kosten nicht ganz billig (Stand: Juli 2022.
Fazit: Fuji.ch bietet eine grossartige Vorstellung. Die einfache Bedienung der Software und die ausgezeichnete Buchqualität sind die Vorzüge des Anbieters.

Einzeltests: Ifolor und Smartphoto

Ifolor

Die Kreuzlinger Fotobuch-Schmiede Ifolor (Android, iOS) verdient sich auch dieses Jahr wieder Best­noten und ist aufgrund des Produktportfolios und der günstigen Preise unsere Preistipp-Alternative. An den Start dieses Vergleichstests geht der Hersteller mit dem Deluxe Fotobuch – allerdings ohne echtes Fotopapier.
In der App wird zuerst das Format abgefragt, danach können die Fotos gewählt werden, die sich elegant nach Datum gruppieren lassen. Nun gehts zum individuellen Bilderfüllen oder automatischen Platzieren der zuvor ausgesuchten Fotos. Um die 165 Bilder einzupflegen, verstrichen lediglich 3 Minuten. Etwas mehr Zeit benötigten wir bei der Nachbearbeitung: Teilweise mussten wir die Fotos neu anordnen, da uns das automatisch erstellte Fotobuch auf der einen oder anderen Seite Textplatzhalter einsetzte. Summa summarum dauerte der Prozess rund 40 Minuten.
Bereits nach fünf Werktagen lag das gedruckte Buch vor. Unseren Aufklapp- und Zuklapptest sowie den anschliessenden Falltest bestand das Buch ohne Defekte. An der Fotoqualität gibts nichts auszusetzen. Mit einem Preis von Fr. 55.75 (Seitenpreis von Fr. 0.77, Versandkosten: Fr. 4.90) ist das Buch äusserst preiswert (Stand: Juli 2022).
Hinweis: In der Android-App wird das Deluxe-Fotobuch am 25.10.22 ab Fr. 20.95 angeboten (Aktion bis 26.10.).
Fazit: Der Preis und die Fotoqualität sind bei Ifolor auf starkem Niveau. Die Gestaltungs-Software ist sehr gut.

Smartphoto

Bei Smartphoto können Fotobücher nur per Web erstellt werden. Das geht allerdings flott. Für das von uns erstellte «Fotobuch L quadratisch» müssen Anwender Fr. 79.30 bezahlen. Der Hersteller kommt damit auf einen Seitenpreis von noch günstigen Fr. 1.20. Zusätzlich werden für den Versand Fr. 6.95 fällig (Stand: Juli 2022).
Zur Vorgehensweise: Um das Fotobuch zu erstellen, geht man auf die Webseite des Anbieters und loggt sich zuerst ein. Nacheinander werden Grösse, Einband, Papierqualität sowie Design festgelegt und im letzten Schritt die Fotos vom Autofill-Assistenten automatisch eingesetzt. Smartphoto bietet punkto Design übrigens viele Vorlagen.
Unsere 165 Bilder benötigten zum Hochladen nur 10 Minuten. Im Anschluss legt der Anwender fest, ob er die Fotos selbst einpflegt oder dies automatisch geschehen soll. Wählt man die Automatik, benötigt das Prozedere 15 Minuten, bis der Buchband bei Smartphoto direkt in Auftrag gegeben wird. Das Nachbearbeiten beschränkte sich im Test auf das passgenaue Einsetzen der Fotos, wofür ca. 10 Minuten nötig waren. Mit einer Versandzeit von fünf Werktagen liegt der Service im Mittelfeld.
Die Qualität ist sehr gut: Das Buch macht einen gelungenen Eindruck, unsere Tests ­absolvierte das Album ohne Probleme. Die Fotos weisen einen guten Kontrast, saubere Details und schöne Farben auf.
Fazit: Fotobücher können mit Smartphoto einfach, präzise und preiswert erstellt werden: Der Onlineeditor ist stabil und flink und führt den Anwender sicher ans Ziel.

Testübersicht, Testsieger sowie Fazit

Testsieger Fotobücher: Cewe Fotobuch
Testsieger Fotobücher
PCtipp.ch
An Cewe Fotobuch muss sich die Konkurrenz einmal mehr messen lassen. Denn der PCtipp-Testsieger überzeugt in jeder Dis­zi­plin. Das assistentengeführte Menü ist vielseitig, transparent sowie einfach zu be­dienen und führt Anwender sicher ans Ziel. Ab Start werden Einbandart, Format und ­Papiersorte festgelegt. Danach lassen sich die Fotos aussuchen und in das Fotobuch einsetzen. Per Schieberegler können die ­Seitenanzahlen bis hin zur Anzahl der Fotos pro Seite definiert werden. Danach setzt der Assistent die gewählten Fotos auto­matisch ein. Für unsere 165 Fotos, die wir auf 66 Seiten verteilt haben, vergingen knapp 60 Sekunden. Bezüglich der Positionierung mussten wir nur vier Bilder nachjustieren. Selbstverständlich lassen sich auch nach der Bildoptimierung verschiedene Designs, Seitenlayouts, Hintergründe bis hin zu Bilderrahmen neu definieren und auf das Fotoprojekt anwenden.
Mit dem Button Veredelung kann der Anwender den Einband mit einem raffinierten Effektlack, Gold oder Silber aufhübschen. Im Test wurde das Fotobuch innerhalb von 40 Minuten erstellt. Nach fünf Werktagen hatten wir das fertige Fotobuch bereits in unseren Händen.
Die Buchqualität ist spitze: Sowohl die Verarbeitung als auch die Qualität des Fotopapiers und die gedruckten ­Fotos sind klasse. Die Aufnahmen werden präzise, mit einer stimmigen Farbsättigung und sehr guter Detailtreue aufs Papier gebracht.
Mit Fr. 92.20 (Seitenpreis: Fr. 1.40) ist das Fotobuch zwar nicht mehr ganz billig, aber Qualität hat ja bekanntlich ihren Preis.
Fazit: Der Anbieter Cewe Fotobuch ist der verdiente Testsieger unserer Fotobuch-Kaufberatung. Die Smartphone-App, deren Bedienung und auch die Buchqualität sind auf höchstem Niveau.
Testübersicht: Fotobücher ab 56 Franken per Smartphone-App (Stand: Juli 2022)
Quelle: PCtipp.ch
Fazit: Apps mit Tempovorteil
Bei den Smartphone-Apps zeigen sich die Fotobuchanbieter von ihrer Sahneseite: Die Mini-Tools beschleunigen das Fertigstellen von Fotobüchern erheblich. Im Test haben wir das Fotobuch vom Schweizer Anbieter Bookfactory zum Beispiel in nur 15 Minuten gestaltet und übermittelt.
Es gelingen zudem durchwegs erstklassige Fotobücher mit hervorragend arrangierten Bildern. Zwei, die sich Bestnoten verdienen, sind der PCtipp-Testsieger Cewe Fotobuch und der Preis-Leistungs-Tipp Aldi Suisse Photos. Während Aldi Suisse Photos einen Echtfoto-Bilderband zum absoluten Tiefpreis bietet, punktet Cewe Fotobuch bei allen wichtigen Disziplinen: bei der Software, den Gestaltungsmöglichkeiten sowie bei der Buchqualität und Verarbeitung.
Überzeugen können zudem der Schweizer Anbieter Ifolor sowie Fuji.ch. Beide sind für uns starke Alternativen. Warum? Während Fuji.ch bei der Qualität auf Tuchfühlung mit dem Testsieger geht, weist Ifolor ein vielseitiges und vor allem preislich sehr ­attraktives Produktportfolio auf.



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