Makros bändigen 31.01.2022, 09:41 Uhr

Office: So halten Sie Word- und Excel-Makros im Zaum

Makros in Word- und Excel-Dateien stellen eine potenzielle Bedrohung dar, weil Angreifer damit Schädlinge einschleusen oder Daten abfangen können. Unsere Tipps helfen, sich zu schützen.
Lässt man dubiose Makros laufen, kann dies zur Infektion des PCs mit Ransomware führen
(Quelle: PCtipp.ch)
Dass Makros in Office-Dokumenten gefährlich sein können, weiss man schon seit vielen Jahren. Gerade kürzlich musste das NCSC (Nationales Zentrum für Cybersicherheit) wieder eine Warnung vor makrohaltigen Office-Dateien aussprechen (PCtipp berichtete).
Aber wie geht man mit heruntergeladenen oder per Mail erhaltenen Excel-Dateien und Word-Dokumenten richtig um? Und welche Einstellungen sollten Sie prüfen?

Das Wichtigste zuerst

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie per Mail oder über einen Link in einer sonstigen Nachricht eine Word-, Excel- oder PowerPoint-Datei erhalten. Kriminelle versenden gefälschte Mails, die zum Beispiel so aussehen, als stammten diese von einem bekannten Onlineshop, von einer Behörde oder einer Bank. Wird in solchen Mails eine Word-, Excel- oder PowerPoint-Datei mitgeliefert oder verlinkt, sollten Sie davon absehen, diese zu öffnen.
Falls Sie die Datei trotzdem geöffnet haben, könnte ein gelber Balken wie dieser auftauchen:
Ein solcher gelber Balken mit dem Hinweis «Sicherheitswarnung – Makros wurden deaktiviert» ist ernst zu nehmen. In der Datei steckt mindestens ein Makro. Und dieses könnte ein Schädling sein
Quelle: PCtipp.ch
Klicken Sie unter keinen Umständen auf einen Button wie Inhalt aktivieren, auch wenn Sie den Absender der Datei zu kennen glauben – die Mail könnte gefälscht sein oder der Absender hat sich selbst einen Schädling eingefangen. Denn dies würde das enthaltene Makro sofort in Gang setzen und möglicherweise einen Schädling wie beispielsweise eine Ransomware installieren. Fragen Sie über einen bisher bekannten Kommunikationskanal (eine bereits vorher bekannte Telefonnummer) zurück, was es mit dem Makro auf sich hat. Verwenden Sie keine Telefonnummer oder Mailadresse aus dem verdächtigen Dokument, denn auch diese Angaben könnten gefälscht sein.



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