Workshop: Hardware-Trickkiste (2/3)

Prozessorkerne aktivieren

Prozessorkerne aktivieren
In einigen AMD-Prozessoren schlummert verborgenes Potenzial: Es lassen sich zusätzliche Kerne freischalten. Der Grund: Um Produktionskosten zu sparen, werden von AMD defekte oder den Spezifikationen nicht standhaltende Prozessoren mit vier oder sechs Kernen zu Vierkern- bis Einkernvarianten degradiert. Die «fehlerhaften» Kerne schaltet AMD einfach ab. Mit etwas Glück reaktivieren Sie die schlummernden Kerne und steigern so die Leistung des Prozessors beträchtlich.
So gehts: Grundvoraussetzung ist ein aktuelles AMD-Mainboard, das im BIOS-Setup das Freischalten der Kerne unterstützt. Hersteller wie Asus, Gigabyte oder MSI bieten entsprechende Mainboards an und bewerben diese explizit – im Fall von Asus mit dem Zusatz Unlock AMD-CPU. Zudem steht ein entsprechender Hinweis immer in der Mainboard-Beschreibung. Sind Sie sich nicht sicher, fragen Sie den Händler gezielt nach solchen Mainboards.
Das BIOS-Setup erreichen Sie bei allen PCs und Notebooks sehr ähnlich: Drücken Sie direkt nach dem Einschalten die Tasten F1, F2, F10 oder Del. Welche Taste Sie betätigen müssen, steht einerseits beim PC-Start auf dem Monitor, andererseits im Mainboard-Handbuch.
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Kommentare

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Adam Gontier
01.02.2011
Hmm.. Die AMD Phenom II 9XX serie hatt 5 / 6 Kerne? Stimmt nicht wirklich.. In meinem AMD Phenom II X4 965 Black Edition sind nur 4 von 4 auch mit Core Unlocker.. oder habe ich etwas falsch gemacht bzw. verstanden?

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hwRob
01.02.2011
:cool: auch zu diesem Workshop möchte ich meine Anregungen äussern: Zum Aufrüsten Arbeitsspeicher bei Notebooks Da der Artikel sich konkret auf Notebooks bezieht, sollte der Hinweis - in Bezug auf den CPU-Z [neue Version wäre mal was :D] - nicht fehlen, dass Notebooks SO-DIMM Module verwenden und CPU-Z nur die Spezifikationen ausgibt. Das wäre nice-to-know auch wenn auf der nächsten Seite dazu geraten wird mit dem Händler Rücksprache zunehmen. An der Stelle möchte ich aber noch auf das Märchen "schnellerer Ram" bringts eingehen. Das ist seit einigen Jahren OUT. Seit Intel und AMD ihre CPU mit massig L2/L3 (LLC) Cache ausstatten ist der reale Nutzen von teurem RAM Benchbar aber nicht fühlbar. Beim Overclocking Tutorial bekam ich bereits bei der Überschrift ein leichtes schmunzeln ins Gesicht gehämmert..."3-fache Leistung" sorry4bad Language: THIS IS SOME KIND OF MEDIAMARKT Bul...ADVERTISING. Darauf müssen wir nicht weiter eingehen ;) Der grösste "fühlbare" Sprung, macht das Aufrüsten von HDD zu SSD als Systemlaufwerk. Mit Übertakten wird man nie solche fühlbaren Ergebnisse haben. Was den Windows/Office Alltag angeht. Applikations bezogen auf pure Leistung brauchts natürlich OC um vorwärts zu kommen. Was das OC's selbst angeht, nunja Zielgruppen gerecht - trotzdem fehlt der klare Hinweis auf eine gute Kühlung des Prozessors - in Bezug aufs Übertakten. Das der Author nicht auf die Spannungen (vcore, vdimm etc) eingangen ist lobenswert - das hat in einem Anfängertutorial nichts verloren! RAM und Latency... dank üppigen Caches/preFetch ists kaum der redewert dort gross die Schraube anzusetzen - man spielt je nach Hardware teils mit der Stabilität. Aber auf Spezifikation sollten die DIMMs schon laufen. Hinweis zum Schluss: Beim übertakten die CPU immer mit einer CPU-Benchmark Software über längere Zeit durchtesten! es empfiehlt sich hier: Prime95 & LinX Denn booten und Windowsbetrieb sind kein Indiz für ein gelungenes Übertakten.

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Lunerio
02.02.2011
Hmm.. Die AMD Phenom II 9XX serie hatt 5 / 6 Kerne? Stimmt nicht wirklich.. In meinem AMD Phenom II X4 965 Black Edition sind nur 4 von 4 auch mit Core Unlocker.. oder habe ich etwas falsch gemacht bzw. verstanden? Die als 965 verkaufte Prozessoren haben zu einer sehr höheren Wahrscheinlichkeit nur ganze 4 Kerne. Besonders wenns schon länger her ist. Ein 975er könnte mit höhere Wahrscheinlichkeit 6 Kerne haben. Ausserdem lassen sich die CPUs nicht immer anständig freischalten.