Tipps für angehende Prepper

Heizen und Kühlen

Heizen und Kühlen prägen jede private Stromrechnung. Doch um hier zu sparen, müssen Sie zuerst eruieren, welche Temperaturen herrschen.

Kühlschränke

Für eine erste Bestandesaufnahme sollten Sie sich mit Thermometern eindecken. Praktisch und preiswert sind die Thermo-/Hygrometer von TFA. Drei Stück kosten Fr. 25.90 (gesehen bei digitec.ch). Stellen Sie eines davon in den Kühlschrank und verteilen Sie die anderen beiden strategisch im Wohnbereich. Kontrollieren und justieren Sie die Kühlschrank-Temperatur jeweils am Morgen, bis sie sich bei etwa 7 Grad bis 8 Grad eingependelt hat.
Drei identische Thermometer / Hygrometer
Ohne Thermo- und Hygrometer ist nicht ersichtlich, wo der Hebel am besten angesetzt wird
Quelle: TFA
Wirkung. Viele Kühlschränke sind zu tief eingestellt. Eine Korrektur auf 7 Grad spart Geld und erhält die Vitamine in Obst und Gemüse.

Freie Natur

Wenn es draussen kalt ist, aber die Temperaturen noch über null Grad bleiben, machen Sie den Balkon zum externen Kühlschrank. Nie war es billiger, Getränke kalt zu halten und heisse Lebensmittel schneller abzukühlen. Ausserdem bleibt im Kühlschrank mehr Platz für Wichtiges.
Wirkung. Kostet keinen Rappen und erspart manchmal die Notwendigkeit eines zweiten Kühlschranks – zumindest im Winter. Allerdings muss die Aussentemperatur im Auge behalten werden, damit die Nudeln von gestern nicht gefrieren oder die Milch bei milden Temperaturen nicht vorschnell sauer wird.

Heizungsprofis

Doch der Kühlschrank ist nur ein Nebenschauplatz. In diesem Winter überwiegt die Sorge, dass wir frieren müssen. Wir haben uns so sehr an die tiefen Strom- und Gaspreise gewöhnt, dass diese Ausgaben nicht immer die Aufmerksamkeit erhalten haben, die sie verdienen. Das äussert sich auch darin, dass unzählige Heizungen falsch eingestellt sind, Stichwort «Heizkennlinie». Rufen Sie als Hausbesitzer einen Fachmann, der Ihnen die nötigen Einstellungen an der Heizung zeigt und korrigierend eingreift.
Wirkung. Kostet das, was der Fachmann für eine Stunde seiner Zeit will. Wenn diese Prüfung noch nie durchgeführt wurde, kann der Gasbedarf problemlos um 20 Prozent und mehr zurückgehen.

Klimaanlagen im Winter

Eine weitere Hilfe beim Heizen kommt von unerwarteter Seite: Split-Klimaanlagen sind hervorragend geeignet, um zu heizen, da sie auch dann als Wärmetauscher arbeiten – einfach in die andere Richtung. Damit lässt sich arbeiten: Solange genug Strom vorhanden ist, läuft die Gasheizung so tief wie möglich und die Klimaanlage heizt für eine Stunde oder zwei. Steigen die Strompreise im Januar und die Gasmangellage ist doch nicht so dramatisch, muss wieder vermehrt die Gasheizung ran.
Die Tado° AC Control V3+ sorgt dafür, dass sich die Klimaanlage ins Smart-Home einbinden lässt. So werden umfangreiche Schaltpläne möglich – sowie die Steuerung über Google Home, Apple HomeKit und Amazon Alexa. Der Tado°-Thermostat arbeitet mit jeder Klimaanlage zusammen, deren Fernbedienung ein Display mit einer Anzeige der aktuellen Einstellungen bietet. Unseren Test dazu finden Sie hier (gesehen bei digitrends.ch für 129 Franken).
Die Steuereinheit, im Hintergrund deren Verpackung
Mit dem Thermostat von Tado° wird die Klimaanlage ins Smart-Home eingebunden
Quelle: Tado°
Wirkung. Ermöglicht ein flexibleres Heizen, weil die Klimaanlage punktgenau gesteuert wird. Bedingt allerdings Sichtkontakt zwischen den Geräten, da die Kommunikation über Infrarot erfolgt.

Es sind immer die Füsse

Doch schlussendlich geht es nur darum, dass wir uns auch bei reduzierten Temperaturen wohl fühlen. So banal es klingt: Unangenehm wird es immer dann, wenn die Füsse kalt sind. Wer bis anhin nur die Fussbodenheizung kannte, wird schnell an die Grenze des Wohlbefindens stossen. Doch wer sie schon einmal getragen hat, der weiss: Crocs entfalten eine enorme Heizwirkung, während man stilsicher durch die Stube schlurft (ab ca. 40 Franken, gesehen bei crocs.ch).
Ein einzelner, vielfarbiger Croc-Schuh
Wie eine Heizung an den Füssen und in aufmunternden Farben: die legendären Crocs
Quelle: Crocs.ch
Wirkung. Führt zur Erkenntnis, dass 20 Grad im Wohnzimmer kein Problem sind, solange die Füsse warm bleiben.



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