Nexus 9 im Test: Das erste iPad mit Android?

Eine Frage des Formats

Eine Frage des Formats

Mit knapp 8 Millimetern ist das Nexus 9 angenehm dünn, wenn auch fast 2 Millimeter dicker als das iPad Air 2. Beim Gewicht sind die beiden Edel-Tablets hingegen praktisch gleich auf, in der WLAN-Variante ist das Nexus 9 noch einen Tick leichter (425 Gramm). Dennoch fühlt sich das Gerät für unseren Geschmack etwas zu schwer an, andere vergleichbare Android-Tablets sind zum Teil deutlich leichter, etwa das Galaxy Tab S 8.4 mit knapp 300 Gramm. Aber das ist halt der Preis für den Metallrahmen, Karbon hat es bis jetzt nun mal noch nicht in die Fertigungshallen der Tablet-Hersteller geschafft.
Nexus 9 und iPad Air 2 im Vergleich
Quelle: hw/IDG
Freilich ist das HTC-Tablet auch ein gutes Stück kleiner als das iPad Air 2, schliesslich sprechen wir hier von einer Bildschirmdiagonale von 8,9 Zoll. Mit dieser eher ungewöhnlichen Diagonale reiht sich das Nexus 9 mittig zwischen dem iPad Mini (7,9 Zoll) und dem iPad Air (9,7 Zoll) ein. Ob das ein kluger Schachzug war, wird sich zeigen, unserer Meinung nach hat HTC hier aber ein angenehmes und praktisches Format gewählt, ein guter Kompromiss zwischen Handlichkeit (das Nexus 9 lässt sich auch noch gut mit einer Hand halten) und Anzeigefläche.
Die beiden Edel-Tablets von hinten
Quelle: hw/IDG
Der 8,9-Zoll-Bildschirm hat eine Auflösung von 2048 x 1536, die – wen wunderts – exakt der Auflösung der aktuellen iPads entspricht. Dank der Pixeldichte von 288 ppi ist das Bild scharf, aus der normalen Tablet-Betrachtungsdistanz sind keine einzelnen Pixel auszumachen. Der IPS-Bildschirm ist ordentlich hell. Insgesamt gefällt uns das Display sehr gut, die Qualität ist auf Augenhöhe mit dem iPad Air 2. An die Bildqualität eines OLED-Bildschirms wie im Galaxy Tab S kommt das LC-Display freilich nicht heran.
Und hier noch im Profil. Das Nexus 9 ist knapp 2 mm dicker als das iPad Air 2
Quelle: hw/IDG
Beim Betrachten von Videos stören zwar die erwähnten schwarzen Balken, dafür werden die Ohren verwöhnt: Die ganz oben und unten in die Front eingelassenen Stereolautsprecher überzeugen mit einem lauten, satten Klang.
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