Im Test – Sennheiser RS 275
Klarer, warmer Sound
Beim Klang bleibt Sennheiser seiner Linie treu: Der RS 275 liefert einen warmen, angenehmen Sound, der auch bei Musik überzeugt, ohne allerdings in audiophile High-End-Gefilde vorzustossen. Seine Stärke liegt eindeutig im TV-Einsatz. Entsprechend gross ist der Fokus auf Sprachverständlichkeit und flexible Klangmodi. So lässt sich der Sound normalisieren, um Lautstärkesprünge zu reduzieren. Die verschiedenen Modi heben Dialoge hervor oder simulieren virtuellen Surroundsound – im Test funktionierte das überzeugend, ohne künstlich zu wirken.
Ein echter Mehrwert: Der Transmitter unterstützt Auracast. Damit lassen sich beliebig viele kompatible Kopfhörer koppeln, die jeweils mit eigener Lautstärke und individuellen Einstellungen mithören können. Damit das Signal nicht versehentlich beim Nachbarn oder anderen Unbeteiligten landet, lässt es sich per App sogar verschlüsseln.
Fazit: Spezialist für verständliche Dialoge
Der Sennheiser RS 275 ist kein Hi-Fi-Wunder, sondern ein klar positionierter TV-Kopfhörer – und genau darin überzeugt er. Wer Filme oder Serien schauen möchte, ohne andere zu stören, und dabei grossen Wert auf Sprachverständlichkeit legt, bekommt hier eine durchdachte Lösung. Besonders stark: Mehrere Personen können dank Auracast gleichzeitig und individuell fernsehen.
Testergebnis
Hoher Tragekomfort, klare Stimmen, viele Einstellmöglichkeiten, Auracast
Soundquelle musste manuell eingestellt werden, kein audiophiler Fokus, keine aktive Geräuschunterdrückung
Details: Drahtlos-Kopfhörer und Bluetooth-Transmitter, Auracast, Bluetooth 5.4, USB, Codecs: LC3, aptX, SBC, AAC, aptX Adaptive, Frequenzgang: 6 Hz bis 22 kHz, Schalldruckpegel: 104 dB SPL, zwei omnidirektionale Mikrofone, Akkulaufzeit: 50 h, Gewicht Kopfhörer: 195 Gramm, kompatibel mit digitalem oder analogem Audioausgang
Preis: 239.90
Infos:Gesehen bei: Sennheiser
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