Over-Ear-Kopfhörer 03.05.2021, 09:06 Uhr

Ohrenschmeichler: Der Shure Aonic 50 im Test

Der Shure Aonic 50 konnte im Test durch exzellenten Tragekomfort und saubere Musikwiedergabe überzeugen - allerdings gibt es auch ein paar Kritikpunkte.
(Quelle: Shure)
Der Trend bei Kopfhörern geht seit Jahren vor allem in Richtung True Wireless, dennoch verkaufen sich auch klassische On- und Over-Ear-Modelle nach wie vor sehr gut. Mit dem Aonic 50 hat Shure einen grossen Over-Ear im Sortiment, der zudem mit Features wie Noise Cancelling und Support für verlustfreie Audiocodecs wie aptX überzeugen soll.
Die Inbetriebnahme gelingt erwartungsgemäss problemlos, die sehr einfach gehaltene App erlaubt das Einstellen eines Equalizers sowie des Noise Cancellings. Hierüber werden auch Firmware-Updates auf den Aonic 50 gespielt, das dauert allerdings mitunter 5 Minuten. Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau, alle Nähte am Kunstleder sind sauber gesetzt, die verwendeten Kunststoffe sind hochwertig und die Halterungen aus mattiertem Aluminium sind schön geglättet. Die Bedienung erfolgt erfreulicherweise nicht per Touch, sondern mit klassischen Knöpfen auf dem rechten Ohrhörer. 
Quelle: Shure
Hier kann man die üblichen Funktionen wie Play/Pause, Lied vor/zurück sowie die Lautstärke und das Noise Cancelling einstellen. Das gelingt intuitiv, die Knöpfe sind gut ertastbar. Geladen wird der Aonic 50 via USB-C, mit einer Ladung kommt er beachtliche 20 Stunden aus – exakt der Wert aus dem Datenblatt. Aber auch ohne Strom kann der Kopfhörer noch verwendet werden, dank Klinkenanschluss am linken Ohrhörer. Durch die geringe Impedanz von 39 Ohm kann man den Shure zudem auch an Geräten mit wenig Leistung betreiben.
Der Tragekomfort des Aonic 50 ist überragend. Selten habe ich einen Kopfhörer getestet, der sich auch nach einem kompletten Tag im Homeoffice immer noch gut am Kopf anfühlt. Dazu tragen die sehr weichen und grossen Ohrpolster bei, die auch bei mir als Brillenträger nicht drücken. Der gepolsterte Bügel verteilt das Gewicht von gemessenen 337 Gramm sehr gut.

Christopher Bertele
Autor(in) Christopher Bertele


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