Test: Canon EOS 70D

Bedienung und Flexibilität

Bedienung

Die Bedienung der EOS 70D ist durchdacht und ergonomisch. Das Hauptmenü ist sauber strukturiert und bietet darüber hinaus einen Bereich für Favoriten, der frei mit den wichtigsten Funktionen gefüllt werden kann.
Die wichtigsten Einstellungen werden jedoch vorzugsweise über die «Q»-Taste aufgerufen. Hier werden die Verschlusszeit, der Weissabgleich, der ISO-Wert und mehr angezeigt. Ein Tippen auf die jeweilige Einstellung erlaubt anschliessend die komfortable Änderung. Wer den Touchscreen nicht mag, verwendet stattdessen das Wählrad und den Joystick neben dem Display.
Das Touchdisplay überzeugt mit Präzision
Quelle: IDG
Die Info-Taste zeigt die Details wie die aktuell gemessene Farbtemperatur oder die Stärke der Rauschunterdrückung. Ein erneutes Drücken blendet den künstlichen Horizont ein, der nach einer kurzen Kontrolle einer Wasserwaage in nichts nachstand.

Flexible Tasten

Die EOS 70D bietet durch ihre zahlreichen Tasten den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen – doch diese sind nicht in Stein gemeisselt. Die meisten Tasten auf der Rückseite lassen sich neu belegen.
Die Tasten sind frei belegbar … meistens
Quelle: IDG
Die Wahlmöglichkeiten sind jedoch nicht grenzenlos; wenn zum Beispiel die «AF-ON»-Taste neu belegt wird, dann sind nur Funktionen möglich, die mit dem Autofokus in Zusammenhang stehen. Dadurch bleibt gewährleistet, dass die Beschriftung der Tasten auch weiterhin dem Thema entspricht. Das Wählrad für die Belichtungsfunktionen kann ausserdem die aktuellen Einstellungen speichern, so dass sie später jederzeit wieder angefahren werden können.

Ich mach’ mir die Welt …

Eine sehr hohe Flexibilität legt die EOS 70D an den Tag, wenn es um die Farbgebung und die Bildwirkung geht. Für JPEG-Aufnahmen lassen sich Motivprogramme wie Portrait, Landschaft, Monochrome usw. abrufen. Diese Vorgaben lassen sich anpassen, indem an der Schärfe, dem Kontrast, den Farbtönen und der Sättigung herumgeschraubt wird.
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