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Lesedauer 5 Min.

Samsung Galaxy Z Fold7 im PCtipp-Test

Samsung lanciert mit dem Galaxy Z Fold7 die siebte Generation seines Falt-Handys. Es zielt auf «KI» und hierbei darauf ab, die Produktivität eines Tablets mit der Portabilität eines Smartphones zu vereinen. PCtipp hat das knapp 1900 Franken teure Modell getestet.

Samsung z Fold7: das bisher dünnste und eleganteste Falthandy

© (Quelle: Samsung)

Bereits beim Auspacken fiel uns auf: Samsung hat das Design des Galaxy Z Fold7 signifikant überarbeitet. Vor allem ist es dünner, fast schon als zart zu bezeichnen. Klappt man das Handy zusammen, ist es nur 9 Millimeter dick, womit es sehr nahe an ein normales Smartphone (also ohne Faltmechanismus) herankommt. Mit einem Gewicht von nur 216 g ist es zudem auch deutlich leichter, und im aufgeklappten Zustand mit 4,2 mm wiederum auch spürbar dünner als sein Vorgänger.

Samsung Galaxy z Fold7: passt genau, spaltenfrei

© Quelle: PCtipp

Nichtsdestotrotz macht das überarbeitete Scharnier («Amor FlexHinge») einen robusten Eindruck, im zusammengeklappten Zustand lässt es keine sichtbaren Spalten zu, es schliesst nahezu perfekt ab. Samsung selbst spricht in diesem Zusammenhang von «Zero-Gap-Scharnier». Der Falz im Hauptdisplay ist natürlich nach wie vor vorhanden. In der alltäglichen Nutzung muss es sich zeigen, inwieweit der Falz mechanische Spuren hinterlässt. Hier direkt im Anschluss finden Sie unsere Bildergalerie mit den schönsten Fotos rund um das Galaxy Z Fold7 von Samsung. 

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Filigran, aber stabil

Samsung Galaxy z Fold7: spiegelt

© Quelle: PCtipp

Im Testzeitraum können wir aber Entwarnung geben. Oder andersrum: Trotz der sehr filigranen Bauweise ist er auch bei mehrmaligem Auf- und Zuklappen kaum spürbar. Ebenso eine grosse Veränderung hat das Cover-Display erfahren. Es weist nun ein breiteres 21:9-Format auf. Dies macht die Bedienung des Handys im geschlossenen Zustand komfortabler, da die Tastatur nun die volle Breite einnimmt und sich Textnachrichten wie auf einem normalen Smartphone-Bildschirm tippen lassen. Im geöffneten Zustand entfaltet sich das Hauptdisplay zu einem 8,0-Zoll-Tablet (Bilddiagonale: 20,3 cm). Und: Der Wechsel zwischen den beiden Displays ist nahtlos, die Benutzeroberfläche passt sich dynamisch an, was die Bedienung intuitiv macht.

Samsung Galaxy z Fold7: aufgeklapptes 8-Zoll-Tablet

© Quelle: PCtipp

Geiziger Lieferumfang: Der übrige Lieferumfang des Galaxy Z Fold7 ist minimalistisch – um es mal positiv auszudrücken. Die Verpackung enthält neben dem Gerät lediglich ein USB-C-Kabel und ein SIM-Karten-Tool. Ein Netzadapter und auch keine Hülle, die das Kamerasystem vor einem möglichen Aufprall schützen könnte, sind leider nicht im Lieferumfang enthalten, was Abzüge gibt. Die Inbetriebnahme gestaltet sich dank der benutzerfreundlichen One-UI-Oberfläche, mittlerweile in Version 8, von Samsung unkompliziert. Nutzer werden durch einen einfachen Einrichtungsprozess geführt, der auch das reibungslose Übertragen von Daten von älteren Geräten ermöglicht. Daumen wieder nach oben.

Ausstattung, Leistung und Support

Samsung Galaxy z Fold7: in verschiedenen Farben

© Quelle: Samsung

Unser 5G-Testmodell kommt in der Farbe «Silver Shadow» und ist mit einem Nutzspeicher von recht mageren 256 GB ausgestattet. Angetrieben wird es vom derzeit leistungsstärksten Prozessor auf dem Markt, dem Snapdragon 8 Elite vom Hersteller Qualcomm. Dem Chip steht dabei ein Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 12 GB zur Seite. Mit ihm erreicht das Falthandy im PCtipp-Testparcours im Geekbench 6 einen Single-Core-Score von 3165 Punkten respektive 9673 Punkte in der Multi-Core-Score-Messung. Im PCMark schafft unser Testmodell 15910 Punkte, im 3DMark Wild Life Extrem sind es 6147 Punkte, die am Schluss als Endergebnis feststehen. Unterm Strich: Ein Spitzenergebnis.

Samsung Galaxy z Fold7: USB-C-Anschluss

© Quelle: PCtipp

Mit einer Akkukapazität von 4400 mAh bietet das Galaxy Z Fold7 eine solide Akkulaufzeit, die bei moderater Nutzung, unterm Strich einen knappen Tag lang hält. Hier lässt das Modell, im Vergleich zu eher konventionellen Highend-Smartphones Punkte liegen, da die Laufzeit eben aufgrund der beiden energiehungrigen Displays deutlich am Akku nagt. Die Strominfusion erfolgt über den USB-C-Anschluss mit einer relativ langsamen Geschwindigkeit. Um das Galaxy Z Fold7 auf die Hälfte aufzuladen, vergingen im Test 38 Minuten.

Kameraqualität und Fazit

Samsung Galaxy z Fold7: extrem dünn, Dreifachkamera

© Quelle: PCtipp

Kamera und KI: Eine spannende Neuerung ist die Integration der 200 Mpx grossen Hauptkamera, die in grossen Teilen vom Samsung Galaxy S25 Ultra übernommen wurde. Und das sieht man den geschossenen Fotos auch direkt an. Die Kamera liefert gestochen scharfe Bilder mit vielen Details – auch bei fast schon widrigen Wetterverhältnissen. Unterstützt wird die Hauptkamera durch eine 12 Mpx grosse Ultraweitwinkel- und eine 10-Mpx-Telefoto-Linse mit 3-fachem optischem Zoom. Top. Softwareeitig sind vor allem die künstliche Intelligenz-Funktionen von Galaxy AI tief in das Betriebssystem Android 16 und die überarbeitete Benutzeroberfläche One UI 8 integriert.

Fototest 1: Farbe grün, Übergänge & Details

© Quelle: PCtipp

 Funktionen wie die Echtzeit-Übersetzung von Anrufen, erweiterte Bildbearbeitungsmöglichkeiten («Generatives Bearbeiten») und die intuitive «Circle to Search-Funktion», Fotoeditoren, Gemini Live etc. (PCtipp hat schon mehrfach berichtet) machen die Bedienung des Galaxy Z Fold7 spürbar effizienter. Punkto Datenschutz integriert Samsung den Knox-Vault-Dienst in seinem Falthandy. Was das heisst? Daten werden verschlüsselt auf dem Gerät gespeichert, Anwender können entscheiden, ob KI die eigenen Daten verarbeiten soll, und zwar entweder in der Cloud oder eben lokal auf dem Gerät. Und drittens: Mit dem Knox-Matrix-Dienst lässt sich prüfen, ob Geräte, die wiederum mit dem Galaxy z Fold7 verbunden sind, auch sicher vor Zugriffen sind.  

Fototest 2: Transparenz und Farbe Rot

© Quelle: PCtipp

Ein sehr grosser Pluspunkt ist und bleibt Samsungs langfristiger Software-Support: Das Gerät erhält vom Hersteller insgesamt sieben Jahre lang neueste Android-Betriebssystem-Updates und Sicherheits-Patches. Das ist einzigartig in der Branche, macht das Handy durchaus zukunftssicher, und die durchaus hohe Investition zumindest etwas erträglicher. Die Garantie auf das Falthandy selbst beläuft sich hingegen standardmässig auf 2 Jahre. Aber vielleicht geht da ja auch hier etwas mehr in naher Zukunft.

Fazit

Das Samsung Galaxy Z Fold7 ist das ausgereifteste, faltbare 5G-Smartphone, das Samsung bisher auf den Markt gebracht hat. Es überzeugt mit einem schlankeren Design, starker Leistung und einer signifikanten Verbesserung der Kamera. Daneben ist es für den Einsatz von Multitasking dank umfassender KI-Funktionen optimiert. Der üppige Software-Support rundet den tollen Eindruck des Falthandys ab. 

Testergebnis

Pros + Cons

  • Design
  • Verarbeitung
  • Formfaktor
  • Kamera
  • Leistung
  • geiziger Lieferumfang

Details:  5G-Falt-Smartphone (Nano-SIM und eSIM), AMOLD-Display, aufgeklappt: 8 Zoll (2184 x 1968 Pixel), 15,8 x 14,3 x 0.4 cm, Cover-Display: 6,5 Zoll (2520 x 1080 Pixel), max. 120 Hz, 256 GB, Snapdragon 8 Elite, Android 16, One UI 8, Triple-Kamerasystem (200/12/10 Mpx), USB C, WiFi 7, IP48 Staub- und Wasserschutz, 4400 mAh, 216 g, 7 Jahre Support (OS/Security)

Preis:  Fr. 1898.- (256 GB)

Infos: 

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