Lenovo Thinkpad X1 Fold im Test: faltbar und innovativ

Aussen hui und innen auch – zumindest ein bisschen

Quelle: Lenovo

Trotzdem kann das Testmodell mit der Tastatur punkten. Sie ist einfach clever konzipiert. Legt man die Tastatur auf die untere Hälfte, wird diese per Magnet passgenau arretiert, und vom Fold erkannt. Das Gerät schaltet daraufhin die verdeckte (untere) Hälfte des OLED-Displays ab. Und zweitens kann der Anwender per integrierter Software (rechts unten in der Taskleiste) entscheiden, welche der drei unterschiedlichen Fenster-Modi er für das Fold anwenden will. Die Idee dahinter: So kann er verschiedene Programme in unterschiedlichen Fenstern parallel ausführen. Nettes Gimmick: Am rechten Rand der Tastatur gibt es eine Schlaufe, in der sich der Stift einschieben lässt, um nicht verlorenzugehen. Neben dem Tablet und Laptop-Modus kann das Gerät in einer Art Präsentationsmodus versetzt werden. Und zwar mittels des fest im Gerät verbauten Lederetuis. Dieses kann so umgeklappt werden, dass sich das Foldable darauf aufstellen lässt, und dem gegenüber Sitzenden genauen Einblick gewährt. Aussen sehr gut verarbeitet, ist das X1 auch innen drin noch ordentlich bestückt. Konkret heisst das: Als Taktgeber arbeitet ein Core i5 in der L16G7-Variante (Lakefield-Chipsatz = 10te Generation). In unserer Geräteversion stehen der Recheneinheit insgesamt 8 GB an Arbeitsspeicher sowie ein 256 GB grosser SSD-Nutzspeicher zur Seite. Das ist recht dürftig. Immerhin: Beim Core-i5-Chip handelt es sich um eine Fünfkern-CPU, die aus einer Mischung von bekannten «Atom»-Kernen (4 Stück) und einem kräftigeren fünften Teilprozessor besteht. Beim Grafikchip vertraut der Hersteller auf einen UHD Graphic, also 3D-Chip, der Bestandteil der Sechskern-CPU ist. Die Stärke des Chips ist dabei sicherlich seine geringe Leistungsaufnahme, die bei maximal 7 Watt liegt.



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