Juli und August 2021 06.10.2021, 11:50 Uhr

Die besten Virenscanner für Windows 10

Das unabhängige Testinstitut AV-Test hat seinen aktuellen Vergleichstest von Virenscannern für Windows 10 veröffentlicht. Für den Windows Defender gabs leichten Punktabzug.
(Quelle: Geralt/Pixabay)
Das unabhängige Testinstitut AV-Test hat seinen aktuellen Virenscannertest für Privatanwender veröffentlicht. Im Juli und August 2021 hatte das Testinstitut wieder 21 Sicherheitsprodukte für Windows 10 (Privatanwender) gegeneinander antreten lassen. Die ausführlichen Resultate finden Sie unten in unserer Bildergalerie sowie auf der nächsten Seite in einer Tabelle.
Nach Angaben von AV-Test wurde immer die aktuellste Version der Produkte für den Test verwendet. Diese durften sich jederzeit selbst aktualisieren und ihre «In-the-Cloud»-Services nutzen. Die Virenscanner mussten ihre Fähigkeiten unter Einsatz sämtlicher Funktionen und Schutzebenen unter Beweis stellen, schreibt AV-Test. Die maximal zu erreichende Punktzahl lag wie üblich bei 18 Zählern.

Microsoft Defender vom ersten Platz geschubst

Für ein Antivirenprogramm ist die Schutzwirkung von essenzieller Bedeutung. Die volle Punktzahl in diesem Bereich erhielten diesmal ganze 18 Sicherheitslösungen (Zum Vergleich: letztes Mal waren es 7), darunter AhnLab, Avast, GData, Kaspersky und Norton. Vom ersten Platz geschubst wurde hingegen der kostenlose bzw. mit Windows 10 mitgelieferte Microsoft Defender. Er verlor in der Kategorie Geschwindigkeit einen halben Punkt, was dem Antivirenscanner einen immer noch respektablen zweiten Platz einbrachte. 12 Lösungen erhielten insgesamt die volle Punktzahl von 18 Zählern.
Alle anderen Antivirenlösungen schnitten bei der Schutzwirkung schlechter ab. Bei der Schutzwirkung schlug sich eScan wieder am schlechtesten, obwohl sich die Lösung leicht verbessert hat (4,5 Punkte, letztes Mal 3,5 Punkte). Durch die Gesamtpunktzahl teilt sich eScan diesmal den letzten Platz mit PC Matic, obwohl PC Matic bei der Schutzwirkung die volle Punktzahl erzielt hat (Schutzwirkung: 6 Punkte).
Hinweis: Da wir die Schutzwirkung als zentral erachten, hat PCtipp die Resultate nach dieser Kategorie gewichtet. Alle Ergebnisse des Tests sowie die Links des Herstellers finden Sie in unserer Bildergalerie. Aufgrund der hohen Leistungsdichte teilen sich oft gleich mehrere Lösungen dieselbe Platzierung (alphabetisch geordnet).
Die Resultate von AV-Test finden Sie wie gewohnt in unserer Bildergalerie, siehe unten. Eine Tabelle für die rasche Übersicht finden Sie auf der nächsten Seite.

Bildergalerie
Der neue Virenscanner-Test für Privatanwender von Windows 10 ist da. AV-Test hat diesmal 21 Lösungen überprüft.




Kommentare

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musk1953
06.10.2021
Bitdefender habe ich nun definitif deinstalliert, obwohl ich eine merhjährige Lizenz habe. Das Programm verhinderte mehrmals die Win10-Funktion der Wiederherstellung und andere Vorgänge. Vorübergehend deaktivieren geht nicht zentral, man muss (gem. Bitdefender) alle Funktionen einzeln deaktivieren - und später dann natürlich umgekehrt. Doch selbst nach Deaktivierung aller Dinge innerhalb Bitdefender, werden z.B. Wiederherstellung mittels Wiederherstellungspunkten, aber auch mittels Rettungs-CD verhindert. Ich musste also Bitdefender total vom System deinstallieren und danach neu Installieren. Sehr umständlich und zeitraubend. Da ich gerne mal etwas probiere auf meinem System, ist das einfach nur unpraktikabel. Die direkte Nachfrage vor einiger Zeit bei Bitdefender ergab nichts schlaues, als eben den Tip, die einzelnen Funktionen alle zu de- und später zu reaktivieren, was ja eben erstens fast so aufwändig war, wie eine De- und Neuinstallation, und vor allem nicht zum Ziel führte. Da seit längerem der Microsoft-Defender bei der Schutzwirkung auch eine 6 bekommt, kann ich geradesogut diesen benutzen. Dieses Programm hat noch kein einziges mal irgend eine Funktion des Betriebssystems verhindert, eben ganz im Gegenteil zum Bitdefender.

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re460
10.10.2021
Seit es Windows 10 gibt, und seit kurzem Windows 11, nutze ich nur noch den Microsoft Defender, zusammen mit dem Windows Firewall. Im Gegensatz zu den früher verwendeten Norton-, Eset- und anderen Virenscannern gab es mit dem Defender nie irgendwelche Probleme (Kompatibilität mit dem Betriebssystem, Geschwindigkeitseinbrüche usw.). Ich bleibe beim Defender und denke immer daran, dass das grösste "Virenprobem" an der Tastatur des PCs sitzt.

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WalterA
12.10.2021
Wie hoch soll der Schutz sein? Für den Zahlungsverkehr verwende ich einen geschützten Browser. Bei normalen kann man so schön mitlesen, was einer so schreibt. Erst Recht, wenn einer WLAN verwendet... Defender hat den Schutz eines Kaffeesiebes. Kaspersky Internet Security weisst mich auf eine faule Internetseite hin. Wenn ich scanne nach etwas was bereits im Speicher ist. Dann kann es bereits zu späte sein, evtl hat er eine Aufforderung gestartet etwas zu machen. Was man braucht ist ein Schutz. Mein Browser meldet, dass es Tage gibt wo Werbefirmen mit zählen wollen, welche Internetseiten ich wähle und wie lange ich darin lese.

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Billmar
12.10.2021
Defender hat den Schutz eines Kaffeesiebes. Ja klar, wenn Du es sagst - aber dazu habe ich noch folgendes zur Sicherheit installiert: https://brain.yubb.de/