Stromfresser gesucht 26.05.2020, 09:10 Uhr

Test: smart-me Plug

An smarten Steckern herrscht eigentlich kein Mangel. Aber der Plug von smart-me hilft, auf besonders einfache Weise den Stromverbrauch zu überwachen.
Schmucklos, aber auch nicht als Dekor-Element gedacht: der Plug von smart-me
(Quelle: smart-me AG )
Wenn man sich den Markt für smarte Stecker ansieht, dann gibt es zwar einige interessante Modelle. Aber viele werden allein deshalb ausgesiebt, weil sie nicht in eine gut-schweizerische Steckdose vom «Typ J» passen. Dieses Problem kennt der smart-me «Plug» der gleichnamigen Firma aus Rotkreuz nicht – und damit verdient er eine genauere Betrachtung.
Auf der Vorderseite des Plugs befindet sich neben der Status-LED die einzige Taste. Der Stecker ist dreipolig, lässt sich aber nicht drehen. Schlimmer noch: Wird der Plug in eine Dreifachdose eingesteckt, macht er diese dicht – will heissen, es passt kein weiterer Stecker rein. Von einer Schweizer Firma, die mit den lokalen Eigenarten bestens vertraut sein sollte, hätten wir uns eine andere Lösung gewünscht.
Bei den technischen Daten sticht besonders die Qualität der Messung hervor: Der Plug misst den fliessenden Strom mit einer Genauigkeit von 1 Prozent und benötigt für sich selber weniger als ein halbes Watt, um zu funktionieren. Der Messbereich reicht bis 3,68 kW – genug, um auch einmal der Waschmaschine auf den Zahn zu fühlen.

Konfiguration und Verbindung

Die Konfiguration wird über die kostenlose App für iOS und Android vorgenommen, der QR-Code in der Schnellstart-Anleitung zeigt den direkten Weg in den jeweiligen App Store. Beim ersten Start der App muss ein kostenloses smart-me-Konto angelegt werden, das für die Koordinierung und Steuerung aus der Ferne verantwortlich zeichnet. All diese Schritte laufen völlig schmerzfrei ab und sind in zwei Minuten erledigt. Die Einrichtung ist mustergültig.
Die Installation ist kurz, denkbar einfach und mustergültig erklärt
Quelle: PCtipp.ch
Ist die App auf dem Smartphone angekommen, wird der Plug in die Dose geschoben und die einzige Taste zehn Sekunden lang gedrückt, damit der smart-me ein eigenes Wi-Fi-Netz aufbaut. Mit diesem wird das Smartphone verbunden und die Konfiguration abgeschlossen. Einfacher geht es fast nicht. So getan, verwendet der Plug in Zukunft das heimische oder geschäftliche Wi-Fi-Netz für den Datenaustausch; damit gibt es auch keine Verbindungsprobleme beim Abruf der Messungen, wenn die Distanzen gross sind.

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