Android-Smartphone 15.06.2021, 08:38 Uhr

Das Oppo Find X3 Neo im Test

Verbesserungen am richtigen Ort, zumindest teilweise.
Die weisse Variante schimmert im Licht
(Quelle: Oppo)
Auch Oppo hat 2021 sein Portfolio erneuert und ein neues Set von Smartphones auf den Markt gebracht. Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es von der Find-X-Serie drei Varianten: Das Find X3 Lite, Neo und Pro. Beim Pro handelt es sich um die Luxusvariante, während das Lite-Modell die Mittelklasse abdeckt. Dem Find X3 Neo bleibt somit die obere Mittelklasse mit einem Marktpreis von knapp über 700 Franken.

Design und Display

Optisch könnte man das Find X3 Neo aber problemlos auch im High-End platzieren. Ich persönlich würde sogar sagen, dass das X3 Neo besser aussieht als das X3 Pro. Vor allem wegen dem deutlich eleganteren Kamerabuckel. Besonders ansprechend ist aber die texturierte Glasrückseite. Diese bietet die optischen und qualitativen Vorteile von Glas, liegt aber angenehm in der Hand wie ein Aluminium-Rücken. Oppo hat sogar zwei Farbvarianten ausgewählt die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einmal ein unauffälliges Mattschwarz, das zwar ein wenig reflektiert, aber insgesamt wenig ins Auge sticht. Und im Gegenzug dazu eine beige Variante mit einem veritablen Regenbogen darauf. Je nach Lichteinfall schillert diese Variante in allen möglichen Farbverläufen und wird garantiert Blicke auf sich ziehen.
Die schwarze Variante ist deutlich dezenter gehalten
Quelle: Oppo
Ebenfalls ansprechend ist der Rahmen des X3 Neo, der in edlem Aluminium gehalten ist. Aus dem gleichen Material geformt ist der Kamerabuckel auf der Rückseite. Und von diesem Kamerabuckel können sich, zumindest optisch, einige andere Hersteller eine Scheibe abschneiden. Das beginnt beim ansprechenden Aluminium und geht weiter mit den simplen, aber funktional gehaltenen Kamera-Elementen. Den letzten Schliff verleiht dem Kameramodul eine glänzend abgeschnittene Kante am äusseren Rand. Einziger Nachteil des Kamerabuckels: Im Vergleich zu anderen Smartphones wackelt das X3 Neo relativ stark, wenn es flach auf einer Oberfläche liegt. Mit einer Hülle erledigt sich das aber sowieso.
Das Kameramodul des Find X3 Neo gehört zu den schönsten auf dem Markt
Quelle: Oppo
Auf der Front hat sich kaum etwas geändert. Verbaut ist das gleiche 6,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1080 × 2400, was zu einer Pixeldichte von 405 PPI führt. Zwar nicht ganz so viel wie bei den Spitzenmodellen, aber von Auge kaum bemerkbar. Ebenfalls etwas unter der Spitzenklasse ist die Bildwiederholrate von 90 Hz wobei auch dieser Unterschied nur im Direktvergleich wirklich bemerkbar wird. So gilt wie schon beim Vorgänger: Das Display spart am richtigen Ort und gehört zu den Highlights des Find X3 Neo.



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