Tests 06.12.2012, 08:00 Uhr

Test: WebEasy 9 Professional

Können mit dem Programm WebEasy 9 Professional tatsächlich gute Webseiten erstellt werden - ohne vertiefte PC-Kenntnisse? Der PCtipp hats getestet.
WebEasy ist übersichtlich aufgebaut.
Mit WebEasy 9 Professional soll das Erstellen von Webseiten zum Kinderspiel werden. Programmierkenntnisse sind keine nötig und die Homepage lässt sich per Drag&Drop mit der Maus zusammenstellen. Zudem soll das Programm helfen, die Webseiten für Suchmaschinen wie Google zu optimieren. Der PCtipp hats ausprobiert.
Bedienung
Die Installation der Software verläuft ohne Hindernisse und ist in wenigen Sekunden erledigt. Anschliessend wird eine Produktaktivierung empfohlen. Zuerst zum Positiven: Das Programm ist ziemlich übersichtlich aufgebaut und kommt im Ribbon-Design daher, das man von Microsofts Office kennt. Gleich beim Start hat man zudem die Möglichkeit, eine von zahlreichen Vorlagen auszuwählen und diese anzupassen. Ein Assistent führt dabei durch die wichtigsten Schritte und erlaubt so leichte Anpassungen, selbst ohne Programmierkenntnisse.
In der Praxis
Das klingt zwar alles sehr vielversprechend, in der Praxis funktionierts leider nicht reibungslos. Zwar stehen viele Vorlagen zur Auswahl. Diese sind allerdings sehr unflexibel und können nicht beliebig angepasst werden. So lassen sich zwar bei einzelnen Vorlagen bestimmte Produkte, Unterseiten oder Bilder verändern, die Hauptstruktur ist aber fix. Auch nach der Beendung des Assistenten bleiben die Bearbeitungsmöglichkeiten beschränkt. Neue Unterseiten können zwar angelegt werden, eine automatische Verlinkung im Menü ist jedoch nicht möglich. Stattdessen muss das Menü auf jeder einzelnen Unterseite angepasst werden. Das ist nicht nur äusserst umständlich, sondern führt schnell zu Fehlern. Hier sind andere Programme oder einfache Content Management Systeme (CMS) deutlich leistungsfähiger.
Immerhin lassen sich bereits bestehende Seiten relativ unkompliziert anpassen. Neue Textfelder oder Bilder können bequem mit der Maus platziert werden, darunter auch interaktive Module wie Google Maps oder YouTube-Videos. Ein beiliegendes Handbuch erklärt die Funktionsweise.


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