Tests 25.08.2015, 06:13 Uhr

HP Pavilion X2: Edel-Convertible im Test

Neu aufgelegt: HP bringt ein Edel-Convertible für wenig Geld auf den Markt. Ob das Gesamtpaket auch stimmt?
HP hat ein sehr schlankes und kompaktes 10-Zoll-Mini-Convertible für weniger als 400 Franken auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes «Detachable»: Die Touch-Display-Einheit ist von der Basis herausziehbar und lässt sich so wahlweise als Tablet oder Mini-Notebook verwenden. Das in Rot und Silber erhältliche 2015er-Modell ist im Wesentlichen eine aufgewärmte Neuauflage mit aufgefrischtem Design, robuster Magnet-Tastatur und zusätzlichem USB-Typ-C-Port. Das mussten wir uns näher ansehen.
Das HP Pavilion X2 von der Seite her betrachtet
Quelle: NMGZ

Windows 10 Upgrade - kein Problem

Im Innern des HP Pavilion x2 10-n020nz werkeln eher sparsame Komponenten: Diese umfassen ein Intel-Atom-Chip (Z3736F) und spärliche 2 GB DDR3-RAM: Das ist allerdings für diese Geräteklasse kein Seltenheitsphänomen. Vorinstalliert ist ein Windows 8.1 Home mit Bing in der 32-Bit-Ausführung. Beim erstmaligen Aufsetzen wird man gefragt, ob man gleich auf «Windows 10 Home» upgraden will. Das hat in unserem Test problemlos geklappt und dauert je nach WLAN-Verbindung weniger als eine Stunde.

Robuste Tastatur

Die ansteckbare Chiclet-Tastatur verfügt über einen guten haptischen Druckpunkt. In Relation zur Tastatur ist das multitouchfähige Clickpad fast etwas zu breit geraten. Rechtsklicks in Programmen oder Desktop-Symbole werden trotz der geringen Abhebung des Touchpads nicht immer so genau angepeilt. Auch die Gestensteuerung reagiert nicht zu jedem Zeitpunkt so präzise wie man sich das wünscht. Ein Touchpad, das lapidares Seitenscrollen nicht beherrscht, hat aus Sicht des Autors den Status «Multitouch» nicht verdient. Schade!
Die Tastatur beim HP Pavilion X2 ist robust und überzeugt mit gutem Druckpunkt
Quelle: NMGZ

B&O-Sound?

Die Bluetooth-Tastatureinheit stellt, abgesehen von Magnethalterung und Stromanschluss, keine sonstigen Anschlüsse bereit. Diese sind allesamt an der Bildschirmeinheit integriert. Die seitlichen Lautsprechergitter am Bildschirm ziert ein hübsches B&O-Logo. Eines gleich vorweg: Davon spürten wir im Soundtest nicht so viel. Für Tablet-Verhältnisse können diese zwar gut mit denen eines hochwertigen iPads mithalten, doch in vielen Anwendungsszenarien fällt die maximale und wenig basstarke Lautstärke zu leise aus. 
Quelle: nmgz

USB-Typ-C an Bord

Speziell: Als eines der ersten sparsamen Mini-Convertibles hält die Bildschirmeinheit des HP Pavilion X2 auf der rechten Seite einen USB-Typ-C-Anschluss bereit, über den das Gerät per Strom aufgeladen wird. Gespart hat HP wie viele Hersteller dafür beim Nutzspeicher, der bei dem Windows-10-Gerät mit 64 GB auskommen muss. Lobenswerterweise sind am schlanken Gehäuse ein zusätzlicher USB-Typ-A-Anschluss und ein üblicher microSD-Slot für Speichererweiterung vorhanden. Die beiden USB-Anschlüsse basieren leider nur auf USB-2.0-Geschwindigkeit.
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Autor(in) Simon Gröflin



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