Tests 29.11.2011, 08:37 Uhr

Test: Notebook Toshiba Qosmio F750-10L

3D-Effekte ganz ohne Brille will Toshiba mit dem Qosmio F750-10L ermöglichen. Unser Test zeigt, ob das funktioniert.
Das sehr solide verarbeitete Notebook ist komplett in Weiss gehalten und kommt sehr wuchtig daher. Es bringt stattliche 3,25 Kilogramm auf die Waage. Die Mobilität ist dadurch stark eingeschränkt. Auch der Akku hält bei normalem Gebrauch weniger als 2:30 Stunden durch; das ist ungenügend.
Schuld daran hat nicht zuletzt die hochwertige Ausstattung. Das Qosmio F750-10L umfasst einen Vierkernprozessor mit 2 GHz Takt sowie 8 GB Arbeitsspeicher. Darüber hinaus stehen dem Gerät eine Webcam mit HD-Qualität und ganze 500 GB Festplattenspeicher zur Seite. Allerdings setzt Toshiba bei der verbauten Festplatte noch nicht auf den schnellen SSD-Standard – das hätten wir beim hohen Preis von 2095 Franken erwartet.
Die Kernfunktion des Geräts ist eindeutig die 3D-Darstellung, die keine zusätzliche Brille erfordert. Trotz des stark spiegelnden Bildschirms war im Test der dreidimensionale Effekt überraschend gut zu sehen. Die Qualität von 3D mit teurer Shutter-Brille erreicht das Gerät natürlich nicht, aber es bietet eine genügend grosse Blickwinkelunabhängigkeit, um auch zu zweit in die dritte Dimension zu blicken.
Das Touchpad und die Tastatur lassen sich überaus angenehm bedienen. Wer ausser Filme gucken auch Büroaufgaben erledigen will, kann also effizient arbeiten.
Fazit: Das Qosmio F750-10L von Toshiba ist ein fast perfektes Multimedia-Notebook. Es bietet eine starke Ausstattung mit 3D-Monitor.
Toshiba Qosmio F750-10L im Preisvergleich

Testergebnis

Note
4.5
3D-Effekt, sehr angenehme Tastatur, starke Ausstattung, Verarbeitung
Monitor spiegelt stark, kein SSD-Speicher, Akkulaufzeit

Details:  3D-Display (15,6 Zoll), Prozessor: Intel i7-2630QM

Preis:  Fr. 2095.–

Infos: 
www.toshiba.ch

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Autor(in) Reto Vogt


Kommentare

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Reto Vogt
29.11.2011
Nicht eine 500 GB SSD. Aber 20 GB SSD mit dem vorinstallierten Betriebssystem zusätzlich zur 500 GB SSD wäre also schon dringelegen und das hätte dem Teil nochmals einen massiven Schub verliehen.

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losalamos
29.11.2011
Nicht eine 500 GB SSD. Aber 20 GB SSD mit dem vorinstallierten Betriebssystem zusätzlich zur 500 GB SSD wäre also schon dringelegen und das hätte dem Teil nochmals einen massiven Schub verliehen. entschuldigung aber eine 20GB ssd würde nicht mal ausreichen für eine vollständige windows installation und die programme. somit wäre das unsinn und alle würden sich beschweren, dass mit 20GB gegeizt wurde.

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Reto Vogt
30.11.2011
Nur für das Betriebssystem reicht das. Es gibt Beispiele, dass Hersteller genau diese Kombination ausliefern. Dass Programme nicht auch noch darauf passen, versteht sich von selbst.