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Nervensäge Microsoft Teams aus dem Autostart kippen

In letzter Zeit nervt Microsoft Teams zahlreiche Anwender – allein durch seine Anwesenheit. So werden Sie es los.

von Gaby Salvisberg 10.02.2020
MS Teams nervt mit unerwünschtem Autostart MS Teams nervt mit unerwünschtem Autostart Zoom Microsoft möchte seine Zusammenarbeits- und Kommunikationsplattform «Teams» gerne allen Office-Usern schmackhaft machen. Darum spülte es diese App mit kürzlichen Office-Updates wieder reihenweise auf die PCs. Sässe Teams bloss still auf der Festplatte, würde kaum jemand davon Notiz nehmen oder von einem Ärgernis reden. Aber die App pflanzt sich in jedem Benutzerkonto in den Autostart und lässt den eventuell schon älteren PC beim Hochfahren erst mal ein bis zwei Minuten rödeln, bis er das Teams-Fenster ausspuckt – das dann ohnehin wieder weggeklickt werden muss.

Microsoft Teams komplett deinstallieren

Öffnen Sie unter Windows 10 Start/Einstellungen (Zahnrad-Icon)/Apps. Scrollen Sie herunter, bis Sie zu Microsoft Teams stossen. Klicken Sie es an und benutzen Sie Deinstallieren. Bestätigen Sie die Rückfrage der Benutzerkontensteuerung und bleiben Sie noch in der App-Liste.

Scrollen Sie noch ein weiteres Stück herunter bis zum Buchstaben T. Hier treffen Sie auf den Teams Machine-Wide Installer. Klicken Sie auch ihn an und benutzen Sie erneut Deinstallieren.

Windows-7-Nutzer öffnen die Systemsteuerung und gehen zu Programme. Hier sind dieselben zwei Teams-Anwendungen, die Sie deinstallieren. Auch unter Windows 10 können Sie sicherheitshalber noch einen zusätzlichen Blick in die Systemsteuerng werfen.

Starten Sie den PC einmal neu und melden Sie sich mit jedem Ihrer Benutzerkonten auf diesem PC einmal an. Prüfen Sie, ob Teams nun weg ist. 

Behalten – aber trotzdem nicht automatisch starten

Noch kurz zu einem anderen Fall, der gar nicht mal so selten ist: Vielleicht wollen Sie Teams grundsätzlich behalten, weil Sie es hie und da brauchen. Aber es soll trotzdem nicht automatisch aufstarten. Da ist eine Deinstallation natürlich keine Option. Es ist zwar so, dass Teams für den Autostart Registry-Einträge verwendet. Aber Sie können den Autostart-Eintrag in der aktuellen Teams-Version (derzeit 1.3.00.362) direkt in der Teams-Bedienoberfläche entfernen.

Starten Sie Teams und loggen Sie sich mit Ihrem zugehörigen Login ein. Klicken Sie oben auf Ihr rundes Profil-Icon und gehen Sie zu den Einstellungen

Deaktivieren Sie hier die Optionen Anwendung automatisch starten und Anwendung im Hintergrund öffnen. Falls Sie Teams jeweils auch wieder ganz beenden wollen, deaktivieren Sie zusätzlich Anwendung beim Schliessen weiter ausführen.


    Kommentare

    • RePao 10.02.2020, 13.32 Uhr

      Naja, für mich eher zwiespältiger Tipp. Solche Tools machen eben nur Sinn wenn diese auch aktiv sind.... Das Business wird es sehr begrüssen dass es ein einigermassen zeitgemässes Kommunikationsmittel neben WhatsUp / FB etc. gibt. MS-Teams bietet ja neben den onLine Status und Chat noch ein dutzend andere Möglichkeiten die damit natürlich auch hinfällig gemacht werden. zB kann das integrierte Screensharing selbst für Home User als positiv bewertet werden...

    • Ginsky 10.02.2020, 16.57 Uhr

      Da gebe ich meinem Vorredner Recht. Es gibt unendlich viele Programme, die bedeutend mehr nerven. Teams gehört in meinen Augen definitiv nicht dazu. Ich nutze es oft und gerne, zumal es von Microsoft stetig stark weiterentwickelt wird. (Das meine ich in diesem Falle durchaus positiv.) Ich kenne nicht viele Programme, die dermassen zur Produktivität beitragen. Oke, ich verstehe, dass nicht alle damit arbeiten möchten, aber deswegen das Programm (oder dessen automatischer Start mit Windows) gle[...]

    • Gaby Salvisberg 10.02.2020, 17.28 Uhr

      Die meisten, die ich kenne, benutzen für den Zweck, für den man Teams entwickelt hat, derzeit lieber Slack. Und dies, obwohl durchaus eine Office-Umgebung zur Verfügung stünde. Der Artikel ist ein wenig aus einer Art «Leidensdruck» heraus entstanden bzw. aus der Vermutung heraus, dass es andere Nutzer wohl auch nerven müsse: Ich selbst arbeite mit insgesamt vier verschiedenen Windows-Geräten, sowohl in der Redaktion als auch zuhause. Spätestens ab dem zweiten habe ich in der Tat ziemlich gefl[...]

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