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Spam: So schützen Sie sich effektiv

Nach wie vor ist Spam nicht nur nervtötend, sondern auch gefährlich. Der richtige Umgang mit Spam ist wichtig. So vermeiden Sie nicht nur ein verstopftes Postfach, sondern verbessern auch die Sicherheit.

von Gaby Salvisberg 15.01.2020

Ärgerlich, aber für viele Nutzer Alltag: Das Mailprogramm meldet Ihnen ein Dutzend neue Mails, doch ein Blick ins Postfach erweist sich als Enttäuschung. Fast alles ist Müll. Da melden sich angeblich heissblütige Singlefrauen, man wird mit Werbung für Medikamente sowie nutzlosen Krempel überschüttet und findet Mails in Fremdsprachen, deren Zeichen man nicht einmal eindeutig einer Sprache zuordnen kann.

Bild 1: Fundstücke in einem Junkmail-Ordner
Bild 1: Fundstücke in einem Junkmail-Ordner Zoom© PCtipp

Klar ist hingegen: Alle Spam-Absender wollen auf die eine oder andere Weise an Ihr Geld. Unzählige dieser Junkmails haben Phishing zum Zweck, enthalten Erpressungsversuche oder wollen Sie zur Installation eines Schädlings verleiten. Zwischen solchen Mails finden sich auch massenhaft andere Exemplare mit fast ebenso kriminellem Hintergrund, Bild 1.

Typische Spam-Sorten

Es gibt einige sehr typische Themen, Branchen oder Betrugsmaschen, die für geübte Nutzer schon meilenweit gegen den Wind nach Spam riechen.

Sofortiger Reichtum
Die Lotteriegewinnmails und die angeblichen reichen Erben aus exotischen Ländern arbeiten mit derselben Masche. Man verspricht dem mutmasslichen Opfer eine immense Geldsumme. Wer solches für bare Münze nimmt und sich bei den Kriminellen meldet, wird kurz darauf um Kontaktinformationen gebeten und um einen «kleinen» finanziellen Vorschuss von einigen Hundert Franken. Jener diene angeblich dazu, die administrativen Hürden zu nehmen, damit Ihnen der Geld­segen überwiesen werden könne. Nach Bezahlung des Vorschusses lassen die Betrüger natürlich nie wieder irgendetwas von sich hören – bis zum nächsten Gewinnversprechen.

Langsamerer Reichtum
Der sogenannte Penny-Stock-Spam ist deutlich weniger geworden. Dennoch kann er noch in mancher Form hereinschwappen: Das sind angeblich «geheime Börsentipps» mit «Infos aus erster Hand», die Ihnen Unbekannte zustellen, mit dem Zweck, dass Sie die erwähnten Aktien kaufen. Das Ziel: Wenn genügend Leute diese Schrottpapiere kaufen, erhöht sich der Aktienwert, worauf die Betrüger ihren längst ergatterten Anteil abstos­sen. Es geht also nicht darum, Sie reich zu machen, sondern jene, die sich längst mit den Müll­aktien eingedeckt haben.

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Tags: Spam
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