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Fotobuch per Handy: Welche Anbieter können was?

Wenn es beim Erstellen eines Fotobuches schnell gehen soll, sind die Smartphone-Apps der Fotobuchanbieter die erste Wahl. Mithilfe der Mini-Tools lassen sich hochwertige Alben im Expresstempo und erst noch preiswert erstellen. Die Anbieter im Härtetest.

von Daniel Bader 27.08.2019

Ein Fotobuch mit Aufnahmen der letzten Ferien zusammenzustellen, ist oft eine langwierige Angelegenheit. Dank Apps, die es für die Smartphone-/Tablet-Betriebssysteme Android (Google) und iOS (Apple) gibt, gehts schneller: Per Schritt-für-Schritt-Assistenten lassen sich hochwertige Alben in weniger als einer Viertelstunde fixfertig aufbauen und zum Anbieter übermitteln – wie unsere Kaufberatung zeigt. So viel vorweg: In unserem Test gelang es, mithilfe der Apps von Aldi Suisse Fotos sowie Ifolor in nur 10 Minuten ein Fotobuch fixfertig zu erstellen und zum jeweiligen Anbieter zu verschicken. Mittlerweile hat auch die Funktionalität der Apps stark zugenommen: Alben lassen sich in verschiedenen Papier­sorten bis hin zu echtem Fotopapier, in viel­zähligen Formaten und Bindungen sowie auch mit variablen Seitenzahlen bis hin zu besonderen Einbänden gestalten.

Die App-Anbieter

Der PCtipp hat in dieser Kaufberatung sieben Anbieter von Fotobücher-Apps getestet. Alle Ergebnisse zu unserem Test finden Sie in der Testtabelle. Die Fotobuchanbieter Coop, Migros, Post und Brack haben wir nicht extra in der Tabelle aufgeführt, denn sie nutzen entweder die Software und den Druck von Cewe Fotobuch (Migros und Post) oder den von Fuji.ch (Brack und Coop). Einziger Unterschied zu den Originalherstellern: Bei Coop, Migros und Post lassen sich die Bücher auf Wunsch an eine Filiale in der Nähe liefern und bar bezahlen. Die Versandkosten entfallen also. Bewusst verzichtet hat der PCtipp bei dieser Kaufberatung auf einen Testsieger. Warum? Weil die mobilen Apps der einzelnen Hersteller nicht nur zu unterschiedlich aufgebaut sind, sondern weil auch die angebotenen Buchformate zu stark divergieren und so die Ergebnisse/Preise nicht direkt miteinander vergleichbar sind. Aus diesem Grund haben wir uns darauf konzentriert zu zeigen, was derzeit mit Apps möglich ist, um ein hochwertiges Fotobuch zu erstellen. Als Entscheidungshilfe empfehlen wir aber drei Anbieter, die uns besonders gefallen haben. Sie werden in jeweils separaten Boxen besprochen. Zu unseren Voraussetzungen bei der Anbieterwahl: Es muss ein Einband aus Hardcover zur Verfügung stehen. Zudem muss es möglich sein, unsere hochauflösenden Testfotos mittels automatischem Assistenten in das Fotobuch zu integrieren.

Vorteile der Foto-Apps

Der Unterschied von Fotobuch-Apps gegenüber klassischer Software am PC: Die Mini-Tools sind zwar im Funktionsumfang reduziert, dafür lassen sich Fotobücher deutlich schneller erstellen – zumal die Hersteller die Apps für die Smartphone- und Tablet-Nutzung optimiert haben. Dennoch wurde eines beim Test sichtbar: Wer gerne die volle Kontrolle über die Bildgestaltung hat, erstellt sein Fotobuch besser am PC oder Notebook. Gegenüber Webbrowser-basierenden Lösungen haben die Apps den Vorteil, dass sie sich auch offline nutzen lassen, also für das Erstellen eines Fotobuches nicht auf eine Internetverbindung angewiesen sind. Erst wenn das Fotobuch zum Hersteller versendet wird, muss man online gehen.

Vielseitige Quellen

Fotos sollten sich im optimalen Fall aus den unterschiedlichsten Quellen in die Fotobuch-App laden lassen. Typische Quellen sind der Foto-Ordner, aber auch Netzwerkspeicher, Cloud-Speicher und Social-Media-Plattformen wie Facebook, Flickr oder Instagram. Hier punkten im Test Cewe Fotobuch, Pixum, Foto­charly und Ifolor besonders.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Funktionsumfang, schnelle Feinjustage, Preisunterschiede

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