Fotobuch per Handy: Welche Anbieter können was?

Kauftipp Fotobücher Cewe Fotobuch und Fuji

Cewe Fotobuch
Cewe
Bereits ab Start kann der Anwender bei der Cewe-Fotobuch-App aus dem Vollen schöpfen: Angeboten werden unter anderem das Erstellen von Fotos, Wandkalendern, Postkarten, Handy-Hüllen und Fotobüchern. Nach einem ersten Fingertipp auf Fotobücher lässt der Hersteller dem Kunden zuerst die Wahl des Formats, danach werden Einband und Papierart festgelegt. Wer hier Top-Qualität will, kann sich für Fotopapier matt oder glänzend entscheiden. Danach gehts ebenso intuitiv weiter: Nacheinander werden die Fotoquelle, die Fotos (entweder einzeln oder der gesamte Ordner) sowie der Buchtitel und das Design der Innenseiten festgelegt. Dann ist das Grundgerüst des Foto­albums bereits abgeschlossen. Bei einem erneuten Fingertipp auf den Weiter-Button füllt der Assistent das leere Fotobuch mit den ausgewählten Fotos automatisch auf und arrangiert diese vorbildlich: Thematisch ähnliche Bilder werden zusammengefasst und in unterschiedlichen Grössen abwechslungsreich in das Fotobuch integriert. Im Test vergingen lediglich 2 Mi­nuten, um unsere 229 Fotos in die digitale Fotobuchschablone automatisch und passgenau einpflegen zu lassen. Hier zieht der Anbieter der Konkurrenz davon. Wer dennoch selbst Hand anlegen will, kann dies mithilfe des Editors erledigen: Er lässt sich mit ein bis zwei Fingern komplett bedienen. Wer noch auf der einen oder anderen Seite Text einbauen will, kann dies mit dem Editor schnell und dank einer Rechtschreib­prüfung auch sicher erledigen. Unser getestetes Fotobuch wurde innert 4 Minuten komplett übertragen und kostete mit Versand Fr. 63.50. Nach bereits vier Werktagen lag es im Briefkasten. Qualitätstechnisch gab es bei unserem Aufklapp- und Falltest nichts zu beanstanden: Der Falz ist sauber verarbeitet, die Innenseiten hochwertig, der Fotodruck präzise und sauber, sodass auch Übergänge und kleine Details im Bild nicht verloren gehen.
Fazit
Der Anbieter Cewe Fotobuch liefert eine glänzende Vorstellung im PCtipp-Test ab – und das über den gesamten Editier-, Bestell- und Versandprozess hinweg.
Fuji.ch
Fuji
Auch der Anbieter Fuji.ch wartet mit einer fein ausgearbeiteten und mächtigen Foto-App auf. Was das in der Praxis heisst? Mithilfe der Mini-Software lassen sich nicht nur Fotobücher, sondern auch Poster, Wandbilder, Handy- und Tablet-Cover sowie diverse Fotogeschenke und Kalender bis hin zu Grusskarten herstellen. Anwender können ab Start aus insgesamt drei verschiedenen Fotobucharten auswählen. Es lassen sich nebst hochwertigen Büchern auch güns­tigere Alben mit Ringbindung anfertigen. Für diesen Test haben wir ein Fotobuch im Format 21 × 28 Zentimeter im Digitaldruckverfahren erstellt. Die Vorgehensweise lehnt sich bei Fuji.ch dicht an das Erstellen per klassischem PC an. Anwender definieren nacheinander Format, Einband (Leineneinband, Soft- oder Hardcover), Papiersorte sowie Seitenanzahl. Im nächsten Schritt kann der Nutzer entscheiden, ob er das Fotobuch mit einem Assistenten oder selbstständig erstellt. Wir haben uns für die assistenten­geführte Variante entschieden. Dabei werden der Bilder-Ordner definiert und die Anzahl Fotos pro Seite festgelegt. Der Editor lässt es zu, einzelne Fotos oder den gesamten Ordner aufs Mal zu markieren. Das beschleunigt bei vielen Ferienfotos das Erstellen des Albums enorm. Wichtig: Im letzten Schritt editiert der Assistent das komplette Fotoalbum. Wenn Sie mit der angezeigten Vorschau nicht zufrieden sind, können Sie neu entscheiden, wie viele Bilder durchschnittlich pro Seite im Fotobuch platziert werden. Nach der neuen Auswahl setzt der Assistent Ihre Vorgaben um. Unsere Variante kostete inklusive Versand und einer Grösse von 72 Seiten ins­gesamt Fr. 79.80, wobei der Versand Fr. 7.90 kostete. Damit war das Fuji.ch-Buch das zweitteuerste Fotoalbum im Test. Er­halten haben wir das gedruckte Buch nach sieben Werktagen. Bei der Qualität gibt es nichts zu beanstanden. Gedruckte Fotos, Farbspektrum, Papierqualität, Einband und Verarbeitung überzeugen im Buchqualitätstest.
Fazit
Fuji.ch bietet eine prima Fotobuch-App, die der klassischen PC-Variante in nichts nachsteht. Dank des ausgeklügelten Assistenten reduziert sich die Zeit für das Erstellen eines Fotobuches deutlich.
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Aldi Suisse Fotos
Aldi Suisse Fotos
Die Aldi-Suisse-Fotos-App ist vergleichsweise spartanisch aufgebaut. Insgesamt kann der Anwender aus den vier Fotobuchtypen Hard-, Softcover sowie Spiral- und Drahtbindung auswählen: Wir haben uns beim Test für das Hardcover-Fotobuch im Digitaldruck entschieden. Das Buch wurde von uns mit der maximalen Seitenanzahl (48) mit Fotos befüllt. Weitere Seiten lassen sich leider nicht hinzufügen. Zweite Besonderheit: Auf jeder Seite kann das Buch nur ein Foto aufnehmen. Die Vorgehensweise, wie das Fotobuch befüllt wird, ist äusserst einfach: Zuerst wird die Seitenanzahl festgelegt, danach der Foto-Ordner festgelegt, von wo aus die Bilder in die Fotobuchschablone eingepflegt werden. Anwender tun gut daran, ihre zuvor festgeleg­te Seitenanzahl auch ganz mit Bildern zu befüllen. Einen Zurück-Knopf hat die App nicht. Bleiben Seiten leer, muss der Anwender folglich nochmals von vorn beginnen. Zum Abschluss wird das Fotobuch mit einem Buchtitel benannt, bevor es zum Hersteller hochgeladen wird. Aldi Suisse Fotos prüft dabei jedes Bild auf dessen Qualität. Ist eines nicht gut genug, wird dies dem Nutzer per Ampelfarben gezeigt. Der Hochladeprozess lief im Test problemlos und vor allem sehr schnell ab: Das komplette Buch wurde in nur knapp 2 Minuten übertragen. Der Buchpreis beträgt nur Fr. 39.90. Dazu kommen nochmals Versandkosten von Fr. 6.45. Damit ist dieses Fotobuch eine preislich sehr attraktive Möglichkeit, ein Fotobuch der letzten Ferien zusammen­zustellen. Insgesamt vergingen fünf Arbeitstage, bis wir das von Aldi Suisse Fotos angefertigte Buch in den Händen hielten. An der Qualität gibt es rein gar nichts zu beanstanden. Im Gegenteil: Das gedruckte Fotobuch ist sehr ordentlich verarbeitet und hält auch unseren Stabilitätstests stand. Auch mit den Bildern sammelt Aldi Suisse Fotos fleissig Punkte: Details in den Fotos, feine Farbübergänge und der Kontrast der gedrucktenBilder sind vorzüglich.
Fazit
Die Fotobuch-App von Aldi Suisse Fotos kann beim Funktionsumfang nicht mit den Besten mithalten. Dafür sind das Erstellen und die Bearbeitungszeit extrem kurz und der Preis ist sehr tief. 

Fazit: perfekte Symbiose

Der grösste Vorteil, ein Fotobuch per App zu erstellen, liegt auf der Hand: Mit den Mini-Tools lassen sich hochwertige Foto­bücher im Expresstempo anlegen. Im Fall von Aldi Suisse Fotos und Ifolor gelingt dies sogar innert 10 Minuten. Warum unterm Strich alle getesteten Apps den Turbogang beim Erstellen eines Fotobuches einlegen, zeigt diese Kaufberatung. Hersteller haben ihre Smartphone-Software mittlerweile eng an die Vorzüge der Handys angepasst. Besonders gut machen dies unsere drei Empfehlungen Aldi Suisse Fotos, Cewe Fotobuch und Fuji.ch: Aldi Suisse Fotos punktet bezüglich des Preises, Fuji.ch und Cewe Fotobuch stehen sich in kaum etwas nach, wenn es um Fotobuchauswahl, Funktionsumfang und Bedienkomfort der Apps geht, die zudem optimal auf die Bedienung der Smartphones zugeschnitten sind.

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Testübersicht


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