Grub2Win

Mit Grub2Win können Sie beim Booten zwischen Windows und diversen Linux-Systemen wählen, ohne dafür den Master Boot Record (MBR) oder die Registry zu verändern.

von Florian Bodoky ,NMGZ 07.02.2019
Boot-Manager: Grub2Win Boot-Manager: Grub2Win Zoom Das Tool belegt 7 MB auf dem Windows-Boot-Laufwerk. Von dort wird beim Systemstart der Linux-Boot-Manager Grub2Win aufgerufen. Grub2Win unterstützt grosse Laufwerke mit über 4 TB Speichervolumen, GPT-Partitionen sowie alle verbreiteten Dateisysteme, darunter Ext4, Ext3, Ext2, NTFS und FAT.

Erste Schritte: Der Boot-Manager wird mit Grub2Win direkt unter Windows eingerichtet und konfiguriert. Dazu entpacken Sie lediglich das Verzeichnis «grub2» aus dem ZIP-Archiv ins Hauptverzeichnis des Boot-Laufwerks und führen die Datei grub2win.exe aus. Hier lassen sich einige Parameter wie Boot-Timeouts, die Grafikauflösung oder die Sprache der Meldungen beim Booten einstellen. Der gelbe Schalter «Manage Boot Menu» öffnet ein Fenster, indem Sie Systempartitionen zum Boot-Menü hinzufügen.

Beispielkonfigurationen für einige Systeme wie Ubuntu, SuSE, Fedora oder Mint sind bereits enthalten, grundsätzlich lässt sich aber jede Linux-Distribution einrichten, auch zusätzliche Windows-Einträge nimmt das Boot-Menü auf. «Apply» fügt die Auswahl hinzu und schliesst das Manager-Fenster. Mit «OK» schliessen Sie die Installation ab, sobald alle Einstellungen Ihren Wünschen entsprechen. Grub2Win legt dann eine Konfigurationsdatei unter «C:\grub2\grub.cfg» an.

Nach einem Neustart wählen Sie «Grub2 For Windows» aus dem Boot-Menü. Wenn alles geklappt hat, sollten Sie als Nächstes den Grub2Win-Boot-Manager mit den Optionen sehen, die Sie in Grub2Win eingerichtet haben.

System-Tool, Englisch, Windows 7, 8.1, 10 Download bei SourceForge


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