Google Fotos: viele neue Funktionen angekündigt

Ein Aufruf auf Twitter führte zu vielen Wünschen und Anregungen von Nutzern. Einige davon hat der Produktmanager der Fotoplattform nun bestätigt.

von Claudia Maag 04.07.2019

David Lieb, Google-Fotos-Produktmanager, hat auf Twitter App-Nutzer gebeten, ihm Feedback und Änderungswünsche rund um die Fotoplattform zu geben, wie  «GoogleWatchBlog» berichtet.

Lieb erhielt zahlreiche Nutzerwünsche. Teilweise beantwortete er diese damit, dass sich diese Funktionen bereits in Entwicklung befinden oder kurz vor dem Rollout stehen. Nachfolgend ein paar davon:

  • Gesichter individuell taggen: Google Fotos hat zwar eine Gesichtserkennung, aber noch kann man die Gesichter nicht manuell markieren. Dazu muss die Gesichtserkennung aktiviert werden, welche bei Google Fotos die automatische Sortierung nach Personen und mittlerweile auch nach Haustieren ermöglicht.
  • Zuletzt hochgeladene Fotos auflisten (Android und iOS): Fotos sind nach dem Aufnahme-Datum sortiert, nicht nach dem Upload-Datum. Wer sich also erinnert, wann ungefähr er ein Foto hochgeladen hat, aber keinen Schimmer mehr hat, ob das Bild letztes oder vorletztes Jahr aufgenommen wurde, sucht ewig. Schon bald (es soll sogar schon im Rollout sein), wird es eine neue Möglichkeit zur Sortierung nach Upload-Datum geben.
  • Metadaten/Zeitstempel bearbeiten (Android): In der Webversion ist es schon länger möglich, den Zeitstempel eines Fotos zu bearbeiten. Laut «GoogleWatchBlog» auch via iOS. Android-Nutzer können diese Metadaten bisher nicht bearbeiten. Das soll sich demnach bald ändern.
  • Fotos aus der Alben-Ansicht heraus löschen: Auf der mobilen Version kann man aus einem Album ein Foto zwar entfernen, aber das Bild nicht direkt löschen. Mit der Webversion funktioniert es. Dieses Feature soll für Android (und vermutllich auch iOS) bald lanciert werden.
  • Schwarz-Weiss-Fotos kolorieren: Das schon länger angekündigte Nachkolorieren von Schwarz-Weiss-Fotos braucht noch etwas Geduld. Lieb schreibt, das Team arbeite daran, man wolle es aber nicht überstürzen. Er postete ein altes Photo seiner Grosseltern als Beispiel. Der Fotos-Produktmanager hofft, dass bald eine Betaversion ausgerollt werden kann.


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