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Swisscom: Papier-Rechnung und Zahlung am Postschalter kosten

Wer auf einer Papier-Rechnung der Swisscom besteht, zahlt ab Oktober Fr. 2.90. Auch die Gebühren bei Posteinzahlung werden weiterverrechnet.

von Claudia Maag 13.06.2019 (Letztes Update: 13.06.2019)

Auch die Swisscom wälzt nun die Kosten auf ihre Kunden um: Ab 1. Oktober wird Privatkunden für eine Papier-Rechnung Fr. 2.90 verrechnet, wie die «Handelszeitung» berichtet.

Demnach begründet die Swisscom den Schritt mit dem Aufwand. Dem Unternehmen entstünden durch den Versand der Rechnungen jährlich Kosten in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags, wie das Unternehmen auf seiner Webseite schreibt. Dort heisst es auch: «Alle betroffenen Kunden – alle, die aktuell eine Papierrechnung beziehen oder am Postschalter einzahlen – werden mindestens zwei Mal auf ihrer Rechnung darauf hingewiesen, bevor die Verrechnung ab 1. Oktober startet.»

Zahlungen am Postschalter kosten

Auch die Gebühren der Post für Zahlungen am Postschalter verrechnet die Swisscom ab Herbst weiter. Die Höhe der Gebühr, welche die Post verrechnet, orientiert sich am Rechnungsbetrag. Wer am Postschalter eine Swisscom-Rechnung einzahlt, bezahlt ab 1. Oktober pauschal Fr. 3.–, wie die Swisscom auf der Webseite schreibt (siehe Zahlungsmöglichkeiten). 

Wer damit nicht einverstanden ist, kann ab Oktober laut Swisscom seine Rechnung gebührenfrei in einem Swisscom-Shop bezahlen. Die Zahlung kann in bar, per Maestro, Kreditkarte oder Twint erfolgen. Die Rechnung muss dafür nicht zwingend mitgebracht werden. Über diesen Link finden Sie einen Shop in Ihrer Nähe.

Alternativ ist es ab dem selben Zeitpunkt möglich, die Swisscom-Rechnungen per Kreditkarte (Visa, Mastercard) im Kundencenter oder in der My-Swisscom-App zu bezahlen.

In der Grundversorgung kommen die Gebühren nicht zur Anwendung. Dazu zählen bei der Swisscom die Festnetztelefonie oder das Internet-Abo Swisscom Internet basic sowie alte Produkte, die noch in Betrieb sind wie EconomyLINE oder das Internet-Abo DSL mini. 


    Kommentare

    • eislexus 25.07.2019, 13.43 Uhr

      Ich bin auch einer der Papier Generation. Wir haben kein E-Banking, wir wollen auch keines. Das E-Banking verleitet die Banken-Manager dazu, keinen Service mehr am Schalter anzubieten, sondern Personal zu sparen und nur noch Unpersönliche Bankomaten aufzustellen und Millionen Saldi und Boni zu kassieren. Es mag ja Bequem sein, faul auf dem Sofa liegend mit dem Natel oder Tablett um 02 Uhr nachts noch schnell das Konto anzusehen. Muss das sein? Sind wir den schon so Faul geworden, dass es nicht[...]

    • Klaus Zellweger 25.07.2019, 14.41 Uhr

      «Wer am Postschalter eine Swisscom-Rechnung einzahlt, bezahlt ab 1. Oktober pauschal Fr. 3.– …» Ich wünschte, es wären 30 Franken – und zwar für jede Rechnung, nicht nur für jene von der Swisscom. Wenn ich ein Paket oder einen eingeschriebenen Brief verschicken will, dann muss ich zur Post – ich habe keine Wahl. Wenn ich dann in einer endlosen Schlange stehe, weil vor mir alle freiwillig mit ihrem Papiergeld und dem gelben Büchlein bezahlen wollen, dann verdüstert sich das Gemüt – sehr vor[...]

    • Guruzibo 16.08.2019, 13.31 Uhr

      1. Ich bezahle bequem und vor allem sicher (kein Hacking, Phising usw.) am UBS-Mulitimaten. 2. Spesenfrei, da infolge UBS-Hypotek mir die monatlichen Spesen erlassen werden. 3. Bei der Post stört mich am meisten, dass Einzahlungsspesen vom Postschalter dem Empfänger belastet werden! Darum haben grosse Firmen angefangen, diese Spesen den Kunden zurück zu belasten! z.Bsp. SUNRISE Strafgebühr von CHF 5.--! Der Geldempfänger kann ja nichts dafür, dass der Einzahler kein Konto o.ä. hat. Dies ist e[...]

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