Meltdown und Spectre: Nach diesen Updates müssen Sie Ausschau halten

Welche Patches sind wie weit? (Update 5. Januar

Update (5. Januar 2018)

Die kürzlich festgestellten Prozessorschwachstellen sind offenbar noch grösser als zunächst angenommen. Abgesehen davon, dass ausser Intel- nun auch gewisse AMD- und ARM-Chips betroffen sind, hat sich Apple nun ebenfalls eingeschaltet. In der Nacht auf heute bestätigten die Cupertiner, dass auch macOS- und iOS-Geräte, die nach 2006 gebaut wurden, von dem Problem betroffen sind – das dürften wohl praktisch alle sein, die heute noch verwendet werden.
Die Attacken Meltdown und Spectre bedrohen also praktisch alle Windows- und Linux-Geräte (auch Server), Macs, iOS-Geräte, Chromebooks sowie einige Android-Devices. Software- und Webdienst-seitig gelten Chrome, Firefox, Safari sowie die Cloud-Dienste von Amazon und Microsoft als bedroht. 

Was kann man tun?

Gemäss Hersteller helfen auch keine Anti-Virus-Programme. Allerdings haben die Hersteller der Geräte und Programme bereits Patches ausgerollt, welche die Gefahr vor diesen Angriffen minimiert – oder werden das demnächst tun. Grundsätzlich ist es unerlässlich, sämtliche Geräte stets auf Updates des Betriebssystems, respektive der Firmware zu prüfen und, sofern vorhanden, zu installieren.
Android
Google hat für heute, 5. Januar, einen Patch angekündigt, der Schäden minimieren soll. Wie immer gilt natürlich: Stock-Android-Smartphones wie die Pixel-Serie werden direkt von Google bedient. Andere Android-Smartphones warten auf Updates der jeweiligen Hersteller.
Apple
Auch Apple hat bereits einen schadensmindernden Patch lanciert. Dieser wird an den entsprechenden Stellen angezeigt und sollte aufgespielt werden. Ansonsten mahnt Apple zur Vorsicht vor Installationen Store-fremder Apps.
Chrome (und Chromebooks)
Eine neue Chrome-Version ist auf den 23. Januar angekündigt. Wer vorher aktiv werden will, kann zur Vorsicht das Feature Strict Site Isolation aktivieren. Wie das geht, lesen Sie hier.
Firefox
Mozilla hat bereits ein Update publiziert. Überprüfen Sie den Browser auf Updates und starten Sie den Browser nach der Installation neu.
Windows-PCs
Die Redmonder haben bereits ein Sicherheits-Update ausgerollt. Dieses sollte automatisch angezeigt oder sogar selbstständig installiert werden (je nach der persönlichen Patch-Einstellung). Allerdings soll es aktuell noch zu Konflikten zwischen dem Update und einigen Virenscannern kommen, wie das Portal The Verge berichtet. 
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