Forschung
02.02.2026, 18:23 Uhr
Sechs neue Nationale Forschungsschwerpunkte stärken Schweizer Spitzenforschung
Bundespräsident Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), hat die Lancierung von sechs neuen Nationalen Forschungsschwerpunkten beschlossen.
Damit stärkt der Bund die Schweizer Forschung und Innovation in strategisch wichtigen Bereichen wie Medizin, Quantum und Klima. Die umfangreichen Forschungsvorhaben werden vom Bund in der ersten Betriebsphase von 2026 bis 2029 mit 98,7 Millionen Franken unterstützt. Die beteiligten Hochschulen und Forschungsinstitute steuern zusätzliche Mittel mindestens im Umfang der Bundesmittel bei.
Die Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) werden mit langfristiger Unterstützung der jeweiligen Hochschulleitungen an den Universitäten Basel, Bern, Lausanne, Zürich sowie an der ETH Zürich, der EPF Lausanne und dem Paul Scherrer Institut (PSI) eingerichtet. Nebst den Heiminstitutionen sind zahlreiche weitere Hochschulen und Forschungsinstitutionen beteiligt. Damit werden die verfügbaren Kompetenzen in den jeweiligen Gebieten gebündelt und neue Forschungsziele definiert.
Die Lancierung der 6. Serie Nationaler Forschungsschwerpunkte ist das Ergebnis einer Ende 2023 gestarteten Ausschreibung und Evaluation durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Dieser hat im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) über 75 eingereichte Vorschläge in einem mehrstufigen Verfahren unter Einbezug internationaler Expertise wissenschaftlich geprüft. Elf als hervorragend qualifizierte Vorhaben wurden dem SBFI eingereicht. Nach der forschungs- und hochschulpolitischen Prüfung durch das SBFI als zuständiges Fachamt und gestützt auf die verfügbaren Kredite hat der Vorsteher des WBF die Lancierung von sechs neuen NFS beschlossen.
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