News 20.02.2013, 09:16 Uhr

GeForce GTX Titan: Grafikmonster von Nvidia

Mit der Titan bringt Nvidia eine beeindruckende Grafikkarte mit Anleihen aus dem Supercomputer-Umfeld auf den Markt - allerdings zu einem überaus stolzen Preis
Grafikkartenspezialist Nvidia hat mit der GeForce GTX Titan ein wahres Monster einer Grafikkarte vorgestellt. Nicht unbedingt auf die Grösse bezogen, die Titan nimmt nur wenig mehr Platz in Anspruch als eine GTX 680. Doch umso mehr auf die technischen Eigenschaften und die Leistung bezogen.
Die Titan hat klar den Anspruch, die schnellste Single-Chip-Grafikkarte auf dem Markt zu sein – im Gegensatz zum GeForce GTX 690 mit ihren zwei GPUs hat die die GTX Titan also nur einen Chip verbaut. Dafür protzt sie mit Technik, die direkt aus dem Supercomputer-Umfeld stammt. Die zugrunde liegende Kepler-Architektur von Nvidia treibt schliesslich auch den ebenfalls «Titan» getauften, kürzlich in Betrieb genommenen Supercomputer des Oak Ridge National Laboratory (USA) zu rechnerischen Höchstleistungen an und verleiht ihm gar den Titel des derzeit schnellsten Supercomputers der Welt.

Entsprechend geizt die Titan nicht mit Hightech, setzt beispielsweise auf einen hochwertigen Aluminiumrahmen und ein Vapor-Chamber-Kühlsystem (Dampfkammer). Dadurch soll die Titan trotz der hohen Leistung vergleichsweise leise und sparsam sein. Die technischen Daten versprechen Leistung satt: 2668 GPU-Kerne, das sind 75 Prozent mehr als bei einer GTX 680. Nicht weniger als 6 GB Speicher stehen der Grafikkarte zur Verfügung. Diese Werte werden sich auch in Benchmarks bemerkbar machen – aktuell läuft aber noch eine Sperrfrist, unsere Kollegen von der Gamestar durften daher noch keine Leistungswerte veröffentlichen.
So viel exklusive Leistung hat natürlich ihren Preis – fast 1000 Euro kostet die Über-Grafikkarte in Deutschland, wo sie ab Ende Februar erhältlich sein soll. Zum Schweizer Markstart liegen noch keine Details vor.
Die GTX Titan dürfte manche Gamer-Augen zum Leuchten bringen – und das eine oder andere Portemonnaie zum Bluten. Brauchen tut man so viel Leistung freilich für kein Spiel dieser Welt.


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