Kommentar: Apple im Gender-Wahn

Wechsel der Programm-Sprache

Eine eher gemässigte Alternative besteht darin, lediglich die Sprache der App zu ändern, während das System so bleibt, wie es ist.
Denn ausserhalb von macOS betrifft das Gendern primär Apple-Anwendungen, auch wenn sich einige andere Anwendungen genauso viel Mühe geben, unser Denken in die politisch korrekten Bahnen zu lenken. Spotify gendert ebenfalls auf Teufel-komm-raus. Adobe wiederum hat mit der englischen Version von InDesign 2022 die «Master page» (Deutsch: Musterseite) in «Parent page» umbenannt, um der Inklusion gerecht zu werden. Damit setzt der Konzern ein starkes Zeichen gegen die Sklaverei («Master», «Slave», Sie wissen schon …), die wohl in vielen Druckereien und Werbeagenturen auch heute noch ein Thema ist.
Doch wenn eine Anwendung nach den Apple-Richtlinien programmiert wurde, lässt sich die Sprache leicht umstellen. (Nein, Adobe-Programme gehören nicht dazu.) Öffnen Sie erneut die Systemeinstellung Sprache & Region. Wechseln Sie in den Bereich Apps (1). Klicken Sie auf das Pluszeichen (2) und wählen Sie im folgenden Einblendmenü die Anwendung und anschliessend eine der verfügbaren Sprachen. (3)
Zu einer App lässt sich jede vorhandene Lokalisierungen frei wählen
Quelle: PCtipp.ch
Sobald das Programm das nächste Mal gestartet wird, kommt die gewählte Sprache zum Einsatz. Ein Neustart des Macs ist nicht nötig.



Kommentare

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Leo52
15.05.2022
Das Gendern ist ein Gräuel! Von der einst so schönen deutschen Sprache bleibt nach dieser Vergewaltigung nichts mehr übrig. Der Tipp ist wahrscheinlich auch auf Windows-Systemen sehr hilfreich.

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Salodurum
15.05.2022
Liebe Benutzer:innen und aussen an den Computer:innen und aussen...

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stebra
16.05.2022
Danke - das hat richtig gut getan. Besonders schlimm ist es, wenn englische Bezeichnungen, die kein Gender kennen, gegendert werden: Z.B. User:in. Oder juristische Personen: Betreiber:in (z.B. eines Kraftwerkes), Stromversoger:in. Wennschon dennschon müsste man konsequent sein: Mensch:in, Mitglied:in, Engel:in, Fachkraft:in, Koryphäe:in, Lotse:in, Gast:in. Und wie spricht man eine Frau Müller, Frau König usw. korrekt an? Zu beachten: die Studierenden statt Studenten ist gefährlich: Aus Fahrer werden Fahrende. Wer beherrscht bzw. befraut nun die Sprache? Ist das herrlich oder dämlich? Die Sprache lebt vom Zusammenhang (z.B. Bank) und Bildern (nicht nur in Form der klassischen Sprichwörter). Eine formal korrekte Sprache wird es nie geben. Auch in den Symbolen gibt es viel zu tun: Toiletten könnten gar nicht mehr unterschieden werden. Wieso ist das überhaupt nötig?

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gaessu
vor 6 Tagen
/Ironie on Schön, dass sich Apple endlich um die wirklich wichtigen Probleme unserer Gesellschaft kümmert. /Ironie off Man kann auch geschlechtsneutral schreiben oder sprechen, ohne dass es blöd aussieht oder blöd klingt. Das wusste Josef Venetz-Gassner schon vor ca. 30 - 35 Jahren, als er das TV-Publikum im schönsten Walliserdeutsch zum "Wort zum Sonntag" begrüsste: "Güeten Abend, liebi Liit" (Guten Abend, liebe Leute). Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? ;-)