Salt 04.01.2024, 07:02 Uhr

Starlink startet erste SpaceX Direct-to-Cell-Satelliten

Diese sollen auch den Weg für satellitengestützte Telefonverbindungen für Salt Abonnenten in der Schweiz ebnen.
(Quelle: Salt)
Nachdem Salt im März 2023 die Vereinbarung mit SpaceX zur Bereitstellung einer flächendeckenden Versorgung durch Satellitentechnologie bekannt gegeben hat, freut sich Salt nun, dass SpaceX die ersten Starlink-Satelliten mit Direct-to-Cell-Fähigkeit gestartet hat. Dieser erste Start wird Tests auf amerikanischem Boden ermöglichen.
Dieser Schritt sei ein wichtiger Meilenstein, um die digitale Kluft zu überbrücken und Menschen mobilen Zugang zu ermöglichen, die in schwer zugänglichen Regionen in der Schweiz sowie in den Ländern der teilnehmenden Mobilfunkanbieter leben. Gegen Ende 2024 sollen auch die Abonnenten von Salt in der Lage sein, über SMS in Verbindung zu bleiben und von fast überall aus zu kommunizieren.
Im März 2023 kündigte Salt eine Partnerschaft mit SpaceX an, um seinen Kunden in der Schweiz eine lückenlose Abdeckung zu bieten. Der nun erfolgreiche Start der ersten Starlink-Satelliten mit Direct-to-Cell-Fähigkeit durch SpaceX stelle den ersten Schritt einer Reihe an Möglichkeiten für Salt Abonnenten dar. Dank dieses Startpunktes könne künftig eine lückenlose Nutzung und Reserve-Abdeckung sichergestellt werden. Zudem erlaube es, bei Roaming im Ausland, falls keine terrestrische Abdeckung vorhanden ist, eine Direktverbindung via Satelliten mit den Netzwerken der beteiligten Anbieter herzustellen. Salt Abonnenten können den Dienst ohne zusätzliche Geräte oder Änderungen an ihren Mobiltelefonen nutzen, sofern diese 4G-fähig sind.
Durch den Einsatz der Starlink-Satellitentechnologie von SpaceX in Verbindung mit dem Mobilfunknetz von Salt werden Salt und Starlink gemeinsam mobilen Zugang über die Grenzen herkömmlicher Mobilfunknetze hinaus ermöglichen und die Reichweite auf entlegene und aktuell noch nicht- oder unterversorgte Gebiete ausweiten. Zur Vorbereitung des für 2024 erwarteten Starts in der Schweiz arbeitet Salt eng mit den Regulatoren in der Schweiz und denen der Nachbarländer zusammen.

Erste SMS über Satellit für Salt-Kunden im Jahr 2024 verfügbar

Diese ersten Direct-to-Cell-Satelliten und viele weitere, die noch folgen, werden die ersten Echtzeit-Tests für Kurznachrichten in den Vereinigten Staaten ermöglichen. Wie bereits angekündigt, werden Salt Abonnenten gegen Ende 2024 in der Lage sein, fast überall verbunden zu bleiben und via SMS zu kommunizieren. Der Dienst wird im Jahr 2025 auf Sprach- und Datendienste ausgeweitet. Damit profitieren Salt Nutzer von einer vollständige Abdeckung in der Schweiz, die in Notfällen lebensrettende Konnektivität bietet und beispielsweise bei einem Stromausfall als Back-up dient, wie Salt informiert.
“Wir bei Salt sind fest entschlossen, unseren Kund:innen unvergleichliche Technologien und Innovationen zu liefern. Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein, da Space X seine ersten Direct-to-Cell-Satelliten starten konnte - der erste Schritt einer transformativen Reise. Diese bahnbrechende Technologie schafft die Voraussetzungen dafür, dass Telekommunikationsbetreiber ihren Kunden ein nahtloses Netzerlebnis bieten können, das über geografische Grenzen hinausgeht und Konnektivität gewährleistet, wo auch immer sie sich befinden.„
Max Nunziata, CEO von Salt
Die Satellitentechnologie ist eine ergänzende Lösung zum herkömmlichen Mobilfunknetz und stellt keinen Ersatz dar. Die Dienste werden den Salt Abonnenten nach Bewilligung durch die Schweizer Behörden zur Verfügung gestellt. Zur Vorbereitung der für 2024 erwarteten Markteinführung in der Schweiz arbeitet Salt mit den Schweizer Regulierungsbehörden und denen der Nachbarländer zusammen. Der Dienst wird für Kunden der Premium-Tarife von Salt kostenlos sein, sei es für Privat- oder Geschäftskunden. Für andere Tarife wird der Dienst erschwinglich sein und als Zusatzoption zur Verfügung stehen.



Kommentare
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dave79
04.01.2024
Spannend werde ich finden, wie Sie dies mit den NIS Werten einhalten werden/wollen... Order zählt es nicht, wie zb. die Deutsche Antenne 10 mal stärker in die Schweiz strahlt als die unserer Anbieter dürfen...