7 Top-Security-Trends für 2021

4. 5G wird zum Cybersecurity-Hotspot

Mit 5G entstehen neue Möglichkeiten, auch für Cyberkriminelle
Quelle: ADMC/Pixabay
Schon heute sind Geräte im Internet der Dinge (Internet of Things; IoT) beliebte Ziele für Angreifer. Mit zunehmender Konnektivität, etwa auch über das Mobilfunknetz der nächsten Generation 5G, wird dieser Trend noch zunehmen.
Hiervor warnt unter anderen auch Kudelski Security. Der Grund gemäss dem IT-Security-Experten: «Mit 5G stellen Netzbetreiber einen schnellen und zuverlässigen Netzzugang zu Millionen – oder Hunderten von Millionen kleiner Geräte bereit, die oft nicht gut gesichert sind», schreibt Kudelski in einer Mitteilung. Damit werde das Risiko, dass diese IoT-Systeme für volumetrische DDoS-Angriffe genutzt werden, weiter zunehmen, warnt das Unternehmen.
Aber damit nicht genug: Mit dem fortschreitenden Rollout von 5G geraten vermehrt die Mobilfunknetze selbst in den Fokus der Angreifer. So werden sich laut Kudelski die IoT-Angriffe nicht nur auf die beabsichtigten Ziele auswirken, sondern können auch Kollateralschäden im Netzwerk des Betreibers verursachen. «Für Unternehmen ist das ein Risiko, denn sie sind zunehmend abhängig von Mobilfunknetzen und 5G, schliesslich basieren viele Services auf der Technik», warnt der Westschweizer Cybersecurity-Spezialist folglich.
Mit der Bedrohung verwandt ist auch der Trend, dass Edge-Computing in den Fokus der Cyberkriminellen gerät. Hierauf verweist zumindest die Prognose von RSA. Im Jahr 2021 werde es eine deutliche Zunahme von Edge-Computing-Infrastrukturen geben, heisst es. «Parallel dazu werden Bedrohungsakteure Techniken entwickeln, die speziell auf Edge Gateways und andere Edge-Computing-Umgebungen abzielen», warnt RSA. Das werde durch die zunehmende Verbreitung von IoT-Geräten und 5G-Netzwerken noch verschärft – mit dem Ergebnis von Angriffen mit weitaus grösseren Auswirkungen als bisher, prognostiziert RSA folglich.



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