Hacker stehlen beim IKRK sensible Daten von mehr als 515'000 Menschen

Werden die Daten bereits zum Verkauf angeboten?

Laut Angaben des IKRK ist klar, dass sich der Cyberangriff gegen ein externes Unternehmen in der Schweiz richtete, das im Auftrag des IKRK Daten speichert. Aber: «Wir wissen bisher nicht, wer für diesen Angriff verantwortlich ist oder warum er überhaupt durchgeführt wurde», sagt Mardini. Er will den Hackern nun eine Nachricht zukommen lassen: «Ihr Handeln verursacht bei den Menschen, die bereits unsagbares Leid erfahren haben, nur noch mehr Schmerz und Sorgen. Es sind echte Menschen und echte Familien, deren Informationen Sie nun in Händen halten, und sie gehören zu den Schwächsten der Schwachen weltweit. Bitte tun Sie das Richtige. Teilen, verkaufen, verbreiten oder nutzen Sie diese Daten nicht», lässt er sich im Communiqué zitieren.
Zum Zeitpunkt, als das IKRK die Pressemitteilung verschickte, hatte dieses angeblich noch keine Hinweise dafür, dass die gehackten Informationen verbreitet respektive der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Der Worst Case könnte nun aber doch eingetroffen sein. Wie «Inside-IT» berichtet, werden die entwendeten Daten offenbar seit Donnerstagnachmittag auf einem Hackerforum zum Verkauf angeboten. Ein User wende sich dort in einer Nachricht auch direkt an Robert Mardini und fordere diesen auf, seine E-Mails zu prüfen und eine bestimmte Summe zu überweisen. Ob es sich dabei tatsächlich um die beim IKRK gestohlenen Daten handelt, ist derzeit jedoch noch nicht bestätigt.



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