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Mozilla Firefox feiert 15. Geburtstag

Vor rund 15 Jahren startete die Erfolgsgeschichte des Firefox-Browsers. Zum Jubiläum werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Funktionen der Open-Source-Software.

von Stefan Bordel 12.11.2019

Am 9. November 2004 ging der Firefox-Browser von Mozilla in Version 1.0 an den Start. Zu dieser Zeit war Microsofts Internet Explorer noch die Standard-Software, um das Internet zu erkunden – doch das sollte sich rasch ändern. Der alternative Firefox-Browser wusste die Nutzer zu begeistern und sicherte sich mehr und mehr Marktanteile. Speziell Deutschland galt als Firefox-Land, so gingen hierzulande im Jahre 2010 rund zwei Drittel aller Nutzer mit Firefox online.

Die Begeisterung für die Software kam nicht von ungefähr. Während Microsofts Internet Explorer mit ellenlangen Release-Zyklen und einer Koppelung an das Betriebssystem die Nutzer abschreckte, wurden in Mozillas Firefox neue Features schnell implementiert und plattformunabhängig ausgerollt. Und mit diesen Vorzügen punktet das Open-Source-Projekt auch heute noch.

Zum aktuellen Erfolgsrezept von Firefox zählen vor allem die Themen Datenschutz und Sicherheit, Anpassbarkeit sowie Performance. So sorgt in dem Open-Source-Browser etwa ein Sammelsurium an Tools dafür, dass allzu neugierigen Cookies, Krypto-Minern und Fingerprintern ein Riegel vorgeschoben wird. In den Browser-Einstellungen lassen sich diese Sicherheits-Tools an die eigenen Ansprüche anpassen.

Wem die vorhandenen Datenschutz-Werkzeuge in Firefox nicht ausreichen, der lädt sich kurzerhand im offiziellen Add-on-Store weitere Pakete wie uBlock Origin oder NoScript hinzu, um seine Ausflüge ins Netz zu verschleiern. Daneben finden sich dort auch zahllose andere nützliche Erweiterungen wie etwa Passwort-Verwalter, Download-Manager und Netzwerk-Tools.

Anpassbar ist indessen auch die komplette Nutzeroberfläche des Browsers. Von den einzelnen Bedienelementen, bis hin zur farblichen Darstellung des Programms können nahezu sämtliche Bestandteile von Firefox für den eigenen Workflow arrangiert werden.

Dass beim Surfen im Netz aber auch die Performance zählt, ist hinreichend bekannt. In diesem Punkt konnte Firefox lange Zeit nicht mit dem Kontrahenten Google Chrome mithalten, das änderte sich allerdings mit der Einführung der neuen Servo-Engine im Rahmen von Projekt Quantum. Seither surft Firefox wieder auf Augenhöhe mit Chrome, Opera und Co.

Diese und viele weitere Funktionen, die Mozilla Firefox auch unter den Lesern des PCtipp zu einem der beliebtesten Browser machen, finden sich in der Bildergalerie.


    Kommentare

    • karnickel 16.11.2019, 10.23 Uhr

      Hui, ich fühle mich gerade alt. Jedoch vielleicht für die Leute von FF einen Moment um innezuhalten? Vor zig Jahren war dieser Browser mal megaschnell und superübersichtlich. Die Screenshots im Artikel zeigen auch ein paar Dinge, die ihn inzwischen zum lahmen Klotz gemacht haben. Aber bitte, beim Rausschmeissen trotzdem den PDF-Betrachter drinlassen. :cool:

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