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Google: YouTube wird 15

Es begann mit einem simplen Elefantenvideo. Innerhalb von eineinhalb Jahrzehnten mauserte sich das Videoportal zu einem Milliardengeschäft. Das waren die Meilensteine.

von Claudia Maag 17.02.2020

Kurz nachdem Google Maps seinen 15. Geburtstag gefeiert hat (PCtipp berichtete), kann Google erneut die Kerzen auf der Torte anzünden – diesmal für das Videoportal YouTube.

Das kalifornische Unternehmen wurde am 15. Februar 2005 von den drei ehemaligen PayPal-Mitarbeitern Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim gegründet. Bereits ein Jahr später kaufte Google das Videoportal für 1,65 Milliarden US-Dollar. 2019 brachte YouTube dem Alphabet-Konzern Werbeerlöse von gut 15 Milliarden US-Dollar ein.

Das war das erste YouTube-Video

Das erste YouTube-Video hiess «Me at the Zoo» (Ich im Zoo). Bis heute verzeichnete es über 85 Millionen Aufrufe. Das Video stammt von Jawed Karim, einem der drei Gründer von YouTube. Das 18-sekündige Video hat sogar seinen eigenen Wikipedia-Eintrag. Karim stand vor einem Elefantengehege und hatte nicht wirklich viel über die Dickhäuter zu sagen, ausser dass sie «wirklich lange Rüssel» hätten. 

Natürlich gibt es noch immer Tiervideos auf der Videoplattform zu sehen. Doch es geht längst auch um mehr als nur unterhaltende, sondern durchaus auch um hilfreiche und informierende Videos.

Start von Werbung

Nachdem YouTube 2006 an den Suchmaschinenkonzern Google verkauft wurde, begann YouTube nach anfänglicher Zurückhaltung im August 2007 mit Werbeeinblendungen. Zu Anfang beschränkte sich dies auf Videos ausgewählter Partner, die an den Werbeeinahmen ihrer Videos anteilig beteiligt wurden, wie es auf Wikipedia heisst.

Live-Streaming

2011 ging YouTube live (PCtipp berichtete). Unter youtube.com/live konnten Sendungen und Events in Echtzeit angeschaut werden. Gleichzeitig startete die Live-Streaming-Beta-Plattform, die das Übertragen von Live-Inhalten ermöglichte. Diese stand allerdings nur ausgewählten Partnern zur Verfügung.

2013 folgte dann das Live-Streaming für die breite Masse sowie 2016 wurde das 360-Grad-Live-Streaming eingeführt (PCtipp berichtete).

Fast die Hälfte des weltweiten Musikkonsums über YouTube

2018 gingen bereits rund 50 Prozent des weltweiten Musikkonsums auf das Konto von YouTube, wie Music Consumer Insider Report zum Schluss kam (PCtipp).

YouTube Kids

Im vergangenen Jahr stand YouTube unter anderem wegen Verstössen gegen den Schutz der Privatsphäre von Kindern massiv in der Kritik. Wohl auch deshalb hat die Plattform umgestellt und lancierte YouTube Kids. Seit Anfang dieses Jahres werden laut YouTube bei Kinderkanälen und -inhalten weniger Daten gesammelt und die Interaktionsmöglichkeiten sind eingeschränkt.

Lesen Sie ausserdem unsere Tippgeschichte: zehn geheime Zusatzfunktionen von YouTube.


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