So bändigen Sie Systemdienste in Windows

Verdächtige Prozesse entlarven

Auf der Suche nach verdächtigen Prozessen

Entdecken Sie nun im Alltag einen verdächtigen Dienst, der Ressourcen beansprucht, besteht die sicherste Möglichkeit primär in einer Websuche, um zu verstehen, ob der Prozess erforderlich ist. Tauchen dann schon in Herstellerforen diverse Meldungen auf, die Gewissheit über den erforderlichen Prozess geben, ist ja schon mal gut. Eine weitere Suche erübrigt sich ab diesem Punkt.
Immer gut: Starten Sie einfach eine kurze Websuche nach verdächtigen Prozessen und schauen Sie in den Foren der Hersteller
Zusätzlich überprüfen lässt sich die Wichtigkeit eines Prozesses über die Registerkarte Abhängigkeiten (via services.msc).Mit dieser Auskunft allein können jedoch nicht in jedem Fall alle Anwender gleich etwas anfangen. Um die Unwichtigkeit bzw. Wichtigkeit weiter eingrenzen zu können, sollten noch mindestens zwei weitere Hilfsmittel in Betracht gezogen werden.
Nicht jeder versteht jeden Hauptprozess und dessen Kindprozesse, wenn die Bezeichnungen ohnehin nicht gleich offensichtlich sind (wie hier im Bild)
Als drittes Hilfsmittel beobachtet man am besten, was passiert, wenn der Prozess nicht ausgeführt wird. Um keine schwerwiegenden Abstürze oder länger anhaltende Fehlfunktionen zu riskieren, setzt man nun über die Registerkarte Allgemein den Prozess vorläufig auf manuell. Der Vorteil: Windows wird den Dienst wieder ausführen, falls dem Betriebssystem auf einmal ein wichtiger Systemprozess fehlt. Ist die Funktionalität des Betriebssystems weiterhin einwandfrei, kann der Dienst nach eigenem Ermessen und eigener Verantwortung endgültig deaktiviert werden. Wie man gute von überflüssigen oder gar störenden Prozessen erkennt, lesen Sie auf der nächsten Seite.
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Autor(in) Simon Gröflin


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