Fotoschule: Wohlfühlen als Schlüssel zum schönen Porträt

Fünf goldene Regeln für Porträtfotos

Wer anfängt, mit der Porträt-Fotografie zu experimentieren, sollte die wichtigsten Regeln kennen. Hier kommen fünf Profi-Tipps vom Hannoveraner Fotomeister Roland Schneider:
  1. Offene Blende (kleine Blendenzahl) für geringe Tiefenschärfe einstellen: So verschwimmt der Hintergrund, und auf der Haut entsteht eine weiche Zeichnung. Scharf gestellt wird auf die Augen.
  2. Auf den Hintergrund achten: Dominante Farben und «optische Unruhe» lenken vom Porträtierten ab. Am besten auf einen ruhigen Hintergrund und gedeckte Farben setzen.
  3. Auf weiches Licht achten: Denn indirektes oder diffuses Licht glättet Gesichtszüge. Also vormittags, abends oder im Schatten fotografieren.
  4. Bildwirkung beachten: Aus der Froschperspektive fotografiert erscheinen Porträtierte grösser, aus der Vogelperspektive kleiner. Die neutrale und insbesondere bei Kindern empfehlenswerte Variante sind Aufnahmen auf Augenhöhe.
  5. Ausschnitt bewusst wählen: Ein Ganzkörperporträt wirkt häufig unpersönlicher. Mit einem Ausschnitt oder nur mit dem Gesicht samt Mimik erzielt man eine persönlichere oder sogar intime Wirkung.
Von Fabian Hoberg, dpa


Kommentare
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EitschPii2
22.12.2023
Hier kommen fünf Profi-Tipps vom Hannoveraner Fotomeister Roland Schneider: Von Fabian Hoberg, dpa Wo?

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Patrick Hediger
22.12.2023
Sorry, da hatte unser CMS einen Aussetzer und ich habe es nicht gemerkt. Jetzt sind sie aber im Artikel drinnen. https://www.pctipp.ch/praxis/fotografie/fotoschule-wohlfuehlen-schluessel-schoenen-portraet-2901526.html?page=2_fuenf-goldene-regeln-fuer-portraetfotos