Mac mini: viel mehr als ein Mediacenter

Der Mac mini als WLAN-Hotspot

Der Mac mini als WLAN-Hotspot

Wie schon erwähnt, wird der Mac mini vorzugsweise über Ethernet mit dem Internet verbunden. So getan, kann der kleine Rechner zu einem WLAN-Hotspot werden – etwa für die Spielkonsolen, die ebenfalls beim Fernseher aufgebaut wurden, oder als Gäste-Netzwerk.
Dazu ist keine Software nötig; stattdessen reichen die Bordmittel von OS X. Hier die Anleitung im Detail:
1. Verbinden Sie den Mac über Ethernet mit dem Internet.
2. Öffnen Sie die Systemeinstellung «Freigaben»:
So wird der Mac mini zum Hotspot
3. Klicken Sie auf den Eintrag «Internetfreigabe» (1), aber markieren Sie das Kästchen noch nicht.
4. Geben Sie die Ethernet-Verbindung frei (2), markieren Sie die Option «WLAN» (3) und klicken Sie auf die Schaltfläche «WLAN-Optionen» (4).
5. Geben Sie dem Netzwerk einen Namen und ein Kennwort:
Kennwort und Netzwerk-Name
6. Verlassen Sie das Dialogfenster und aktiveren Sie das Kontrollkästchen neben «Internetfreigabe»:
Los geht’s!
Das war alles. Solange der Mac mini als Hotspot tätig ist, kann er jedoch nicht selbst über WLAN auf das Internet zugreifen.
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Kommentare
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swissmac
06.03.2014
outdated ... Ich frage mich, ob's sowas (Mediacenter) im Zeitalter von Smart-TV und Handy-Screen-Mirroring wirklich noch braucht ... oder könnte es sein, dass iOS nur Screen Mirroring über Apple Geräte beherrscht? Ich kann's zwar fast nicht glauben, aber habe mich gerade durch ein paar Apple Support Seiten gekämpft und es scheint doch wirklich so zu sein ...

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darkgrey
06.03.2014
Natürlich wird das Ganze auch ganz schön kosten. Viel mehr als ein HTPC. Sobald ein Tv oder der Blu-ray Player DNLA kann ist das überflüssig. Ok dann kann man nicht spielen aber das wollen die wenigsten. Wenn ich nur schon lese Medien Dateien aufbereiten... kann iOS nicht endlich x264? Jedes umwandeln von Dateien verringert die Qualität.

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Klaus Zellweger
06.03.2014
Natürlich wird das Ganze auch ganz schön kosten. Viel mehr als ein HTPC.. Echt jetzt!? Den Mac mini gibt es ab 699.–. Wie viel «viel-weniger» kostet denn so ein HTPC mit HDMI, optischem Ausgang, unhörbar leise, wohnzimmertauglich, so gross wie ein halbes Telefonbuch trotz eingebautem Netzteil usw.? Das würde mich ehrlich (!) interessieren. Bitte um Link. Sobald ein Tv oder der Blu-ray Player DNLA kann ist das überflüssig. Ok dann kann man nicht spielen aber das wollen die wenigsten.. Stimmt. Spielen will eigentlich niemand. Und Dateien speichern auch nicht. Und erst recht will niemand Metadaten zu Filmen und Serien – weil man die man ja nicht gespeichert hat. Und wer braucht schon eine Übersicht über die bereits gesehenen Folgen? Hier geht der Punkt ganz klar an dich. Wenn ich nur schon lese Medien Dateien aufbereiten... kann iOS nicht endlich x264? Jedes umwandeln von Dateien verringert die Qualität. Hier muss ich hingegen leider intervenieren. OS X und iOS waren die ersten Systeme gemeinhin, die H.264 zum Standard erkoren haben, da steckte die Windows-Welt noch knietief in WMV, DivX, MPEG & Co. Konvertiert wird am Mac nur, wenn das Ausgangsmaterial nicht MPEG4 ist. Steht übrigens so im Artikel.

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MediaFan
12.03.2014
Ich habe seit 2010 einen MacMini als Mediacenter im Einsatz. Sieht zugegebenermassen gut aus, aber die Bedienung über Touchpad und Tastatur gestaltet sich eher mühsam... Apple hat da noch nicht an den Couch Potatoe gedacht...! Ich finde den Artikel auch etwas widersprüchlich: Thema ist doch "... mehr als ein MediaCenter". Und dann "Serien werden vorzugsweise in iTunes verwaltet und wiedergegeben. Punkt.". Punkt? Ich würde eher ein Fragezeichen setzen: warum soll ich Filme erst einmal konvertieren? Statt mir gleich anzuschauen? Und wozu iTunes? iTunes als MedienCenter? Schon alleine das Wechseln von Wiedergabelisten geht in iTunes ja schon mal nicht mit einer Fernbedienung - wie soll ich also auf alle Medien zugreifen? Via Touchpad und Tastatur? Wie "tomz65" sagt: keine Lösung für Couch Potatoes! Ich schätze iTunes sehr für meine Verwaltung von Musik - und da gehört ein "Punkt" hin. Ende! Aber alles andere würde ich niemals in iTunes machen. Miro ist ein viel besseres Programm für Podcasts. Und MedienCenter für den Zugriff auf alle Medien gibt es (wobei ich "... Plex... und XBMC... die Benutzerführung ist nicht familiengerecht... " zustimmen würde, aber es gibt ja auch andere Lösungen). Auf Seite 3 kommt dann m.E. der Widerspruch: erst wird gesagt "Serien werden vorzugsweise in iTunes ... wiedergegeben" und dann "Stattdessen verwenden Sie vorzugsweise die kostenlose Software VLC". Ja wie denn nun? Ich frage mich, ob's sowas (Mediacenter) im Zeitalter von Smart-TV und Handy-Screen-Mirroring wirklich noch braucht ... Ich denke mal schon, dass man auch im Zeitalter von Smart-TV und Handy-Screen-Mirroring sowas braucht. Smart-TV ist super geschwätzig (was das Versenden von Infos über angeguckte Inhalte angeht etc.) und das Angebot m.E. eher dürftig. Handy-Screen-Mirroring mag ja eine gute Sache sein, aber auch da gibt es Nachteile. Einfach ein MedienCenter, wo ich meine gewünschten Inhalte auswählen kann, finde ich simpler & schneller & angenehmer. Und erst recht will niemand Metadaten zu Filmen und Serien ... Und wer braucht schon eine Übersicht über die bereits gesehenen Folgen? Das ist wahrscheinlich (?) ironisch gemeint? Natürlich will ich Metadaten zu Filmen und Serien - die Frage (zumindest für mich) ist nur, woher die kommen und was ich dadurch anderen mitteile. Ich bin ja - zugegeben - schon sehr beeindruckt, was mir viele (OpenSource) MedienCenter an Metadaten liefern. Und wie hoch die Trefferquote ist. Aber wenn ich dann sehe, dass dafür Google & Amazon und diverse weitere Anbieter (neben den Entwicklern der Software) die Dateinamen meiner Filme sehen, und aufgezeichnet wird wie lange ich wann welche Filme anschaue - also sorry, aber das geht gar nicht. Mancher mag das als Komfort ansehen (oder gar nicht wissen) ... OS X und iOS waren die ersten Systeme gemeinhin, die H.264 zum Standard erkoren haben, da steckte die Windows-Welt noch knietief in WMV, DivX, MPEG & Co. Konvertiert wird am Mac nur, wenn das Ausgangsmaterial nicht MPEG4 ist. Steht übrigens so im Artikel. Da muss ich auch mal intervenieren :-) Zuerst einmal, weil ich es nicht mag, wenn jemand (ob nun Apple oder wer anders) etwas als Standard definiert und dann alle zwingt, ihre Medien zu konvertieren. Unter iOS war das für mich noch nachvollziehbar (Thema: Batterie) - aber unter Mac? Als jahrelanger Nutzer von Mac war die "Offenheit" ein wichtiger Pluspunkt - egal welches Festplatten-Format, egal was für ein Film-Fomat... einfach & schnell zugreifbar. Danke hier auch an Perian. Und nun? Apple definiert Standards und unterstützt nur "ihre" Sicht, was ein Standard ist? Wobei ich auch zugeben muss, dass Apple das a.) nicht schlecht verkauft und b.) mit Mavericks viel bietet. Z.B. war die Konvertierung von WMV-Dateien vorher umsonst gar nicht möglich (oder nur über Umwege). Aber wie gesagt: Zwang? Nein! Option? Gerne!

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Klaus Zellweger
13.03.2014
Das ist wahrscheinlich (?) ironisch gemeint? Natürlich will ich Metadaten zu Filmen und Serien - die Frage (zumindest für mich) ist nur, woher die kommen und was ich dadurch anderen mitteile. Ja, das war tatsächlich ironisch gemeint. Aber der Satz beendete wenigstens diese sinnfreie Spiegelfechterei mit dem Vorposter. ;-) Zu deinem Einwand: Es ist, wie es ist. Ich kann die Infos selber eingeben und Cover fotografieren oder eine Datenbank anzapfen lassen. Doch ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich irgendjemand die Mühe macht, dich aufgrund einer solchen Abfrage über die IP-Nummer zu identifizieren. Wozu auch? Zugegeben, der Artikel beantwortet nicht alle Fragen. (Denn es kommen immer neue – dieses Thema ist endlos.) Deshalb möchte ich hier punktuell ausholen. Der Versuch, das «perfekte» Mediacenter aufzubauen, hat mich beinahe in den Wahnsinn getrieben – und meine Famile ebenfalls, weil sie alle zwei Tage mit einer neuen, halbgaren Software konfrontiert wurde. Dieser Artikel ist jedoch nicht der Wahrheit letzter Schluss, sondern nur die Quintessenz meiner guten und schlechten Erfahrungen. Also: Plex und XBMC werden immer wieder genannt. Sie sehen gut aus, aber beide sind typischer Open-Source-Müll. Gemacht von Enthusiasten, kommen ständig neue Funktionen hinzu, aber keiner will die Code-Basis aufräumen, die Oberfläche vereinfachen oder Bugs töten. Beide Programme sind Murks. Deshalb verwenden wir zuhause für die Wiedergabe von Filmen VLC – es reicht, mit dem Magic Trackpad die Datei im Finder doppelzuklicken und gut ist’s. Bei den Serien will ich natürlich Cover, Episodeninfos und Metadaten – und die beschafft das ewähnte Programm «iVI». Vielleicht ist im Artikel zuwenig betont worden, dass iVI Dateien zwar in H.264 konvertieren kann, aber meistens nicht muss. Jene, die sich Serien aus dem Internet herunterladen, erhalten meistens MKV-Dateien, in denen eine H.264-Datei steckt. Solche Streifen konvertiert iVI nicht, sondern extrahiert lediglich Bild und Ton. Die Qualität bleibt 100%ig erhalten und der Vorgang dauert pro Folge keine 5 Minuten. Was die Bedienung anbelangt, haben wir uns bestens mit dem Magic Trackpad arrangiert. Du kannst iTunes aber auch mit einem iOS-Gerät und der Apple-App Remote steuern oder 21 Franken eine hübsche Apple-Fernbedienung kaufen. Ausserdem gibt es zahlreiche Programme auf dem Markt, die der Apple-Fernbedienung neue Tricks beibringen. Das wirkt elegant, aber es funktioniert meistens nur zu 90% – genau wie Plex und XBMC. Deshalb verwenden wir das Magic Trackpad, denn das funktioniert zu 100%. Und zu guter Letzt: H.264 ist ein offenes Format und keine Apple-Entwicklung – Apple hat ihm «nur» zum Durchbruch verholfen. (Zum Glück für die ganze Filmindustrie und deren Konsumenten.) Oder welches Format würdest du als besser geeignet ansehen? (Bitte nicht MKV anführen – das ist kein Format, sondern ein Container.) Wie auch immer. Jeder muss bei der Einrichtung eines Mediacenters viel lernen und Rückschläge einstecken; ich wollte nur das Leiden verkürzen. ;-) Aber wenn alle ideologischen Vorurteile über Bord geworfen werden und man die Sache objektiv betrachtet, ist der Mac mini tatsächlich eine der besten Lösungen. Grüsse ... Klaus

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MediaFan
14.03.2014
Hi Klaus, Ja, das war tatsächlich ironisch gemeint. Aber der Satz beendete wenigstens diese sinnfreie Spiegelfechterei mit dem Vorposter. Da hoffe ich mal einfach nur, dass Du mit mir nicht schon wieder eine sinnfreie Spiegelfechterei erleben musst?! Falls doch, dann bitte einfach einen Kommentar - und ich höre auf. Ich kann die Infos selber eingeben und Cover fotografieren oder eine Datenbank anzapfen lassen. Logisch - irgendwo her müssen die Infos ja kommen. Und solange das für mich transparent ist (ich also weiss, was das Programm macht - durch Einstellungen und klare Angaben) sehe ich da auch kein Problem. Ausser vielleicht Copyright-Probleme? Doch ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich irgendjemand die Mühe macht, dich aufgrund einer solchen Abfrage über die IP-Nummer zu identifizieren. Wozu auch? Die Mühe muss sich doch ggf. niemand machen. Plex z.B. bekommt viele Metadaten über Google und da wird bei jeder Abfrage die IP-Adresse mitgeschickt. Ich sehe aber nirgendwo in den Einstellungen, dass Metadaten überhaupt über Google-Anfragen mit meiner IP-Adresse gesucht werden. Wäre ja evtl. okay mit entsprechender Info... Wozu? Finde ich erst einmal uninteressant. Und die Masse von Leuten ja auch - nicht umsonst ist ja Datenschutz & Privatsphäre ganz unten im Ranking. Also wurscht... sorry! Ist aber hier ja auch nicht Thema - wenn ich mal Zeit finde, werde ich mal gucken woher "iVI" die Metadaten herbekommt und ob das transparent (und ggf. auch abschaltbar) ist. Zugegeben, der Artikel beantwortet nicht alle Fragen. ... Dieser Artikel ist jedoch nicht der Wahrheit letzter Schluss, sondern nur die Quintessenz meiner guten und schlechten Erfahrungen. ... Deshalb verwenden wir zuhause für die Wiedergabe von Filmen VLC – es reicht, mit dem Magic Trackpad die Datei im Finder doppelzuklicken und gut ist’s. Und wenn dem so ist: super! Und das meine ich nicht ironisch! Jene, die sich Serien aus dem Internet herunterladen, erhalten meistens MKV-Dateien, in denen eine H.264-Datei steckt. Ich bin mir da nicht so sicher, ob ich das so erwähnen würde - es wäre mir neu, wenn es irgendeinen legalen Anbieter gibt, der Serien über MKV-Dateien vertreibt. Aber ich habe ehrlich gesagt auch wenig Erfahrung mit "Runterladen von Serien"... Aber mutig finde ich das schon: Serien herunterladen und dann noch Metadaten dazu holen (ggf. mit Versenden meiner IP). Also zumindest einen Hinweis auf die Gefahren fände ich schon "nett". Was die Bedienung anbelangt, haben wir uns bestens mit dem Magic Trackpad arrangiert. Du kannst iTunes aber auch mit einem iOS-Gerät und der Apple-App Remote steuern. Auch auf die Gefahr, jetzt wieder zu nerven und sinnfreie Spiegelfechterei zu bieten: was hat iTunes mit Filmen zu tun? Okay - wenn man aus dem AppStore / iTunesStore Filme leiht, dann kommt man wegen DRM nicht an iTunes vorbei. Aber ansonsten ist iTunes doch gar nicht das Thema - und das verwirrt mich. Du sagst doch selber, dass Du "VLC" nutzt. Warum dann immer wieder iTunes? Und zu guter Letzt: H.264 ist ein offenes Format und keine Apple-Entwicklung... Das wollte ich auch gar nicht behaupten. Aber ich sehe das Problem, dass Apple H.264 als Standard definiert. Und ich habe einfach Probleme damit, wenn eine (kommerzielle) Firma Standards vorschreibt. Und sich verweigert, andere Formate zu unterstützen - ohne diese Formate vorher konvertieren zu müssen. Oder welches Format würdest du als besser geeignet ansehen? Besser, schlechter, geeigneter? Ich denke eher an "kompatibel". Ich habe mir keinen Mac besorgt um z.B. darüber zu diskutieren ob "Win" oder "Apple" ein besseres Festplatten-Format hat - ich will "Sachen" einfach problemlos verwenden. Und auch abwärts kompatibel sein - ich kann ja entscheiden, ob es mehr Resourcen (Processor) kostet. Wie auch immer. Jeder muss bei der Einrichtung eines Mediacenters viel lernen und Rückschläge einstecken; ich wollte nur das Leiden verkürzen. Das kann man wohl sagen (Rückschläge). Und da kann ich überhaupt nicht widersprechen! Wenn es klappt und die Familie mit klar kommt - gut ist. Punkt!