Tipps & Tricks 27.07.2020, 11:10 Uhr

Die besten Windows-Apps

Nicht nur frisch umgestiegene Nutzer dürften sich bei zahlreichen Apps und Programmen in Windows 10 fragen, wozu sie gut sind. Denn das Betriebssystem bietet so viele Tools wie nie zuvor. Wir stellen die spannendsten vor.
(Quelle: Geralt/Pixabay )
Aus Windows 7 kennen Sie vielleicht noch Paint, den Notepad-Editor, WordPad und einige Verwaltungs-Tools. Viele weitere Apps und Anwendungen in Windows 10 fliegen bei neuen Nutzern meist mehr oder weniger unbesehen von der Platte, oft genug auch etwas vorschnell. Denn viele der Windows-10-Werkzeuge sind durchaus praktisch, wie Sie auf den folgenden Seiten erfahren werden.

Apps vs. Anwendungen

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen herkömmlichen Anwendungen und den Windows-10-Apps? Herkömmliche Programme sind beispielsweise Ihr Webbrowser Firefox oder Chrome und das Mailprogramm Thunderbird, Ihr Office-Paket wie etwa Microsoft Office oder LibreOffice oder Ihr gewohntes Bildbearbeitungsprogramm. Diese herkömmlichen Anwendungen funktionieren, wie Sie es von Windows 7 her kennen.
Windows 10 hat jedoch auch sogenannte MUI-Apps (für Modern User Interface, oft auch Universal-Apps oder Kachel-Apps genannt). Diese sind vorinstalliert oder lassen sich aus dem Microsoft Store installieren. Die Apps zeigen ein etwas aufgeräumteres Layout mit weniger Bedienelementen. Ausserdem sollen sie auch für die Bedienung via Tablet bzw. Touchscreen optimiert sein. Für manche Zwecke gibt es sowohl Kachel-Apps als auch herkömmliche Varianten. So zum Beispiel lassen sich Office-Web-Apps kostenlos nutzen, als Alternative zum kostenpflichtigen Office 2019 bzw. Microsoft 365. Auch die Videotelefonie-Software Skype gibt es in beiden Varianten. Welche Sie verwenden, ist derzeit noch reine Geschmackssache.
Zum Ausführen von herkömmlichen und Universal-Apps ist das Startmenü Ihre wichtigste Anlaufstelle. Klicken Sie drauf, scrollen Sie durch die alphabetisch sortierte Liste oder tippen Sie einen Suchbegriff ein. Per Rechtsklick auf einen Eintrag finden Sie immer auch An Start anheften. Damit stecken Sie häufiger genutzte Anwendungen als Kacheln in den rechten Teil des Startmenüs, Bild 1. Im Untermenü Mehr treffen Sie auch auf An Taskleiste anheften. Das eignet sich für alles, was Sie wirklich jeden Tag brauchen.
Bild 1: Heften Sie eine App ans Startmenü an oder via «Mehr» auch an die Taskleiste
Quelle: PCtipp.ch


Kommentare

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Manfred Lohnbauer
27.07.2020
Nichts gegen diesen informativen Artikel und seine Verfasserin, aber ich hasse Win 10. Ich habe es schon längst so eingerichtet, dass es wie Win 7 aussieht und sich auch so bedienen lässt. Es gibt zwar viele mehr oder weniger nützliche ÄÄPPPS. Dafür ist der Win10-Explorer eine Katastrophe. Er speichert z.B die eingestellte Fenstergrösse nicht, plötzlich und ohne Grund erscheinen die Fenster klein oder gross. Das Ordnen der Fensterinhalte nach Dateityp ist immer wieder anders und muss immer wieder manuell eingestellt werden. Am meisten nerven aber die Win10-Updates, nach denen immer einiges nicht mehr funktioniert, das vorher klappte. Die Updates verändern ungefragt persönliche Einstellungen und deinstallieren Programme, die Windows offenbar nicht passen. Auf dem nächsten Notebook werde ich entweder die finale Version von Win 7 oder Linux installieren.

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11291PCtipp
28.07.2020
Suchen Sie die Einstellung "Fenster andocken", damit kann das gewünschte Verhalten geändert werden.

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slup
28.07.2020
...Am meisten nerven aber die Win10-Updates, nach denen immer einiges nicht mehr funktioniert, das vorher klappte... In diesem Punkt muss ich Manfred wirklich Recht geben. Das neueste Update schmuggelte mir wieder Edge als Standardbrowser rein, und Firefox liess sich erst nach de- re-Installation als Standard definieren. Ausserdem einige kleinere Einstellungen, die plötzlich verändert waren (ich weiss gar nicht mehr was alles), zwar einfach zu lösen, aber trotzdem mühsam. Und 'Normaluser', die nichts am System machen wollen/können... ohne Hilfe aufgeschmissen.