Externer Speicher: Alles, was Sie wissen müssen

Variante 2: Cloud

Variante 2: Cloud

Benötigt wird: Internetverbindung, Cloud-App
Gut für Nutzer mit: solider Internetverbindung, vielen Gerätewechseln, einem Smartphone ohne microSD-Slot
Schlecht für Nutzer mit: schwacher/teurer Internetverbindung, riesigen Datenmengen
Kostenpunkt: kostenlos für kleinere Datenmengen, grössere Datenpläne ab ca. 5 Franken pro Monat
Die modernere Alternative zu viel internem Speicher ist die Cloud. Hier speichern Sie alle Ihre Daten online bei einem Anbieter wie Google oder Microsoft ab und laden sie bei Bedarf herunter. Das funktioniert vor allem dann gut, wenn Sie über eine unlimitierte Datenverbindung verfügen und hauptsächlich in Regionen mit guter Internetanbindung unterwegs sind. Für die Schweiz ist die Cloud daher geradezu prädestiniert. Anbieter für Cloud-Dienste gibt es wie Sand am Meer. Für Android-Nutzer ist jedoch kein Angebot sinnvoller als dasjenige von Google. Aktuell bietet Google mit «Google Drive» eine grundsolide, leicht zu bedienende Cloud-App an. Mit der App «Google Play Music» können Sie ausserdem bis zu 50'000 Musik-Tracks in die Google-Cloud laden und streamen. Dazu kommt «Google Fotos», das ebenfalls im Rahmen der Google-Cloud einen nahezu perfekten Foto-Backup-Service anbietet. Mit dem Dienst «Backup & Sync» ist zudem eine weitreichende Backup-Funktion für sämtliche Daten in «Google Drive» eingebaut.
Aktuell erhalten Sie bei Google kostenlos 15 GB Speicherplatz. Für rund 10 Franken pro Monat gibt es bereits ein stolzes Terabyte. Installieren müssen Sie dazu nicht einmal etwas. «Google Drive», «Play Music» und «Fotos» sind auf praktisch allen Android-Smartphones vorinstalliert. Wenn nicht, erhalten Sie die Werkzeuge gratis im Play Store. Loggen Sie sich mit Ihrem Google-Konto ein und der Spass kann losgehen. Am PC verwenden Sie Google Drive via Browser (google.com/drive) und/oder mit der Desktop-App, die einen Ordner auf Ihrem PC mit Google Drive synchronisiert. Das Beste am Cloud-Speicher: Ihre Daten sind online und daher von jedem beliebigen Gerät mit Internetverbindung erreichbar. Das Herumschieben von Datenmassen hat so fast ein Ende.
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Kommentare
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Hilarius
09.12.2017
Variante 2b: Private Cloud Host: Ein Router wie die FritzBox oder der eigene PC Vielleicht wäre das mal einen Artikel wert! Es wurde ja schon viel über NAS geschrieben. Möglicherweise braucht es dazu nur noch die verbale Verbindung zum Begriff Cloud.

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DaisyR
01.04.2019
Hallöchen, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich immer noch viele mit dem Thema Cloud nicht allzu gut auskennen und auch garnicht über ihre Möglichkeiten informiert sind. Die Cloud ist eine super externe Speichermethode, die ich selbst schon seit einigen Jahren nutze. Erst habe ich sie auch nicht so ganz verstanden, aber dann habe ich einen [Werbung entfernt] gefunden, der mich echt gut aufgeklärt hat.