Test: BenQ PD3200U

Neben der grossen Bild-Diagonale gehören die Bildqualität und Ausstattung zu den Highlights des Bildschirm-Modells.

von Daniel Bader 17.12.2018

Benqs neuer, für professionelle Grafik-Anwendungen spezifizierte 32-Zöller (Bilddiagonale: 82 cm) PD3200U löst mit 3840 x 2160 Pixel auf. Neben der grossen Bilddiagonale gehören die Bildqualität und Ausstattung zu den Highlights des Modells: Das verbaute IPS-Panel bietet nicht nur eine hervorragende Blickwinkelunabhängigkeit von 170°/170° Grad (vertikal/horizontal).

Das verbaute IPS-Panel unter anderem eine hervorragende Blickwinkelunabhängigkeit von 170°/170° Grad Das verbaute IPS-Panel unter anderem eine hervorragende Blickwinkelunabhängigkeit von 170°/170° Grad Zoom© Benq

Der Hersteller spendiert dem Bildschirm zudem eine 100-prozentige sRGB-Farbabdeckung, eine Farbgenauigkeit von 10 Bit, und spezifiziert es obendrein auf den sogenannten Rec.709-Standard, womit es zur Bearbeitung von komplexen Grafikanwendungen prädestiniert ist. Anwender können dabei aus den drei verschiedenen Displaymodi «CAD/CAM», «Darkroom» und «Animation» wählen.

Während der Darkroom-Modus Helligkeit und Kontrast automatisch bei den angezeigten Bildern anpasst, um Details zu schärfen, arbeitet der CAD/CAM-Modus vor allem mit Kontrasteinstellungen. Entscheidet sich der Benutzer dagegen für den Animation-Modus, werden hauptsächlich dunkle Schattierungen im aktuellen Bild optimiert.

Zur Ergonomie: Aufstellen lässt sich der PC-Monitor, trotz der riesigen Bilddiagonale, im Handumdrehen. Dazu wird das Display einfach mit einer Flügelschraube am Monitorhals und dem separaten Standfuss verschraubt – fertig. Das Gute daran: Trotz der erwähnten, grossen Bilddiagonale steht der PC-Monitor stabil, und lässt sich mit nur einer Hand bequem neigen, drehen und auch, dank integrierter Pivot-Funktion von seiner Waagerechten um 90 Grad nach hochkant drehen.

Zur Grundausstattung gehört zudem der im Gerät integrierte KVM-Switch, den Benq mit «Hotkey-Puck» bezeichnet. Damit können zwei PCs parallel an den Monitor angeschlossen werden, die sich dann wiederum mit einer einzigen Maus respektive Tastatur steuern lassen.

Einen schönen Mehrwert gibts dazu mit der sogenannten DualView-Option: Damit lässt sich die zur Verfügung stehende  Bildschirmfläche clever unterteilen – inklusiver verschiedenen Auflösungen: So kann der erste PC beispielsweise die obere Hälfte, der zweite Rechner die untere Display-Hälft für sich in Beschlag nehmen.

Daneben ergänzen je zwei HDMI- und Display-Ports, ein Speicherkartenleser sowie insgesamt vier USB-Schnittstellen zum Anschluss externer Geräte die vielseitigen Anschlussmöglichkeiten des PD3200U. Im Praxistest überzeugt der Monitor mit einer bärenstarken Farbhomogenität bei stabiler Leuchtstärke. Im Test lag diese bei durchschnittlich 328,3 cd/m2.

Bei den neun aufgenommenen Messpunkten gab es lediglich links oben und rechts mittig mit 6,9 respektive 8,1 Prozent die grössten Abweichungen. Um schnell wechselnde Screen ohne Ruckler darzustellen, verfügt der Monitor über einen Overdrive-Modus, der sich im Konfigurationsmenü (englisch ON-Screen-Menü, oder kurz OSD) ein- und ausstellen lässt. Benq hält dazu die drei Optionen («Aus», Hoch» und «Premium» bereit. Im Zustand «Aus» kam es beim Abspielen bei schnell wechselnden Bildsequenzen zu unerwünschten Nachzieh- und Schweifeffekten im aktuellen Bild. Diese verschwanden allerdings, sobald man in den OSD-Einstellung «Premium» aktivierte.

Wird also viel gespielt, sollten Anwender diesen Modus bevorzugt einsetzen. Die Leistungsaufnahme des mit einem Helligkeitssensor ausgestatteten Modells lag im Testbetrieb bei durchschnittlich 70 Watt, was für die Grösse des Bildschirms voll in Ordnung geht. Schön: Der Hersteller gibt eine 36-monatige Bring-In-Garantie auf das Gerät. 

Fazit

Benqs PD3200U ist ein prima ausgestatteter UHD-Bildschirm, der zudem über eine hervorragende Bildqualität verfügt. 

  • Benq PD3200U

    Positiv:
    Bildqualität, Bedienung, Verarbeitung, Anschlüsse und Ausstattung
    Negativ:
    -
    Details:
    4K-Monitor (IPS, 3840 x 2160), 10 Bit, Technic-Color, sRGB 100 %, Rec.709, 350 cd/m2, 1000:1, 2 x HDMI 2.0, Displayport, mini-DisplayPort, 4 x USB 3.0, Pivot, EEK: «B», 3 Jahre Bring In
    Strassenpreis:
    Fr. 862.-
    Info:
    studio.benq.com/de/monitor/pd3200u/
    PCtipp-Bewertung:
    5 Sterne

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Tags: Test, Monitor, BenQ

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