Einfach, schnell, flächendeckend
11.03.2022, 08:15 Uhr

Plume SuperPods im PCtipp-Test

Das Urdorfer Unternehmen «BN AG» vertreibt mit den sogenannten SuperPod-Geräten eine WiFi-Mesh-Lösung, die sich besonders leicht in Betrieb nehmen lässt und die Reichweite in der Wohnung respektive im Haus enorm erweitern soll. Der Test.
Viel Tempo und Reichweite: die SuperPods by Plume
(Quelle: BN AG)
Wer wünscht sich das nicht: Ein flächendeckendes High-Speed-WLAN, das stabil bis in die hinterste Ecke funkt – und zwar ohne nervige Funklöcher. Genau das will das Plume-Mesh-Netzwerk leisten. Dieses KI-basierte (= Künstliche Intelligenz) Netzwerk lässt sich mit «SuperPods» bewerkstelligen und erweitern. Das sind kleine sechseckige Geräte, die einfach in eine freie Steckdose gesteckt werden und 9,6 × 8,7 × 3,6 cm (B × T × H) gross sind. Gerade beim Design gibts im Vergleich zu den Modellen der ersten Generation eine clevere Weiterentwicklung: Die Geräte sind mit den Massen nicht nur recht unauffällig, sondern nehmen, aufgrund ihrer asynchronen Stromsteckerpositionierung, nicht mehr eine komplette 3er-Steckdose (Anordnung im 120°-Winkel) in Beschlag. So bieten Platz für zwei weitere Stromstecker! Ausserdem befand sich noch ein Ethernet-Flachbandkabel in der Verpackung.
Plume SuperPod: zwei Anschlüsse für Internet und Endgeräte 
Quelle: BN AG
Zu den weiteren technischen Ausstattungsmerkmalen des eleganten Hexagons gehört das WiFi-Feature Band-Steering (jedes angeschlossene Endgerät bekommt den optimalen Kanal zugeteilt) sowie eine Dual-Band-Funktion, die mit den Frequenzen 2,4 und 5 GHz parallel arbeitet. Das softwareseitige Herz dieser Mesh-Lösung ist die Homepass-App. Sie dient dazu, das Ganze einzurichten, zu verwalten, kombinieren und immer wieder aufs Neue zu optimieren. 



Kommentare
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t177aa
11.03.2022
Tönt ja grundsätzlich positiv, abgesehen von der Einschränkung des freien Verkaufs oder der mtl. Kosten. Auf den ersten Blick einiges teurer als andere Mesh Anbieter, trotz der zusätzlichen Dienstleistungen. Schade finde ich, dass sie zwar eleganter aussehen als die "Devolo Klötze", diese dafür zumindest eine "Ersatz-Steckdose" bieten (allerdings üblicherweise auch drei abdecken). Man könnte diese SuperPods aber auch an eine Stromschiene anschliessen anstatt direkt an eine Steckdose, richtig? Wie sieht es aus mit der Übernahme des bestehenden WLAN-Zugangs, ist das auch möglich (wie bei Devolo und anderen)? Gibt es neben der Aussage "wir konnten 6 4K-Streams parallel und ruckelfrei streamen" auch "harte Zahlen" über die erreichten Geschwindigkeiten? Ist zwar immer auch von den örtlichen Gegebenheiten abhängig, trotzdem interessant im Vergleich zu anderen Mesh Produkten.

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