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Nvidia Shield Test: das Tablet für Gamer

Das Nvidia Shield Tablet ist eines der ersten Geräte mit dem brandneuen (und pfeilschnellen) Tegra-K1-Chip. Das ist aber nicht der einzige Grund, weshalb das Nvidia-Tablet besonders für Gamer interessant ist, wie unser Test zeigt.

von Hannes Weber 20.08.2014

Das Nvidia Shield Tablet wird vom brandneuen Nvidia-Chip Tegra K1 angetrieben. Dieser soll dem Tablet ordentlich Power verleihen – dazu später mehr. Wie man es von der Grafikschmiede Nvidia nicht anders erwartet, richtet sich das Shield Tablet vor allem auch an Gamer. Eine Handvoll exklusiver Gaming-Features unterstreichen das.

Solide Verarbeitung

Wirklich komplett ist das Shield Tablet nur mit dem Shield Controller Wirklich komplett ist das Shield Tablet nur mit dem Shield Controller Zoom

Doch fangen wir vorne an. Das Shield Tablet ist solide, gut verarbeitete Hardware. Das 8-Zoll-Tablet ist 9 mm dünn und liegt mit seiner weichen Kunststoffrückseite angenehm in der Hand. Das Gewicht (390 Gramm) geht angesichts der Grösse in Ordnung. Was uns am Design etwas stört, sind lediglich die dicken Rahmen oben und unten am Tablet. Diese sind unter anderem auch den Front-Stereolautsprechern geschuldet und sorgen dafür, dass das Gerät sehr länglich wirkt, obwohl das Display mit einem Seitenverhältnis von 16:10 aufwartet. Immerhin: Entschädigt wird man durch den guten und lauten Klang der Frontlautsprecher. Ebenfalls nicht ganz optimal gelöst sind die seitlichen Hardware-Tasten, die etwas schwer zu drücken sind.

Der Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 1920 x 1200 und ein IPS-Panel. Uns hat er sehr gut gefallen, Bilder und Videos wirken darauf scharf und knackig. Nvidia liefert übrigens einen Stylus mit, der sich sogar im Gehäuse des Tablets verstauen lässt. Dazu gibt es einige vorinstallierte Zeichnungs- und Notiz-Apps. Das ist zwar nett, wenn man auf solche Spielereien steht, auf uns wirkte der Stylus aber bei einem Gaming-Tablet etwas deplatziert.

So schnell ist der K1

Dass Nvidias Tegra K1 schnell ist, davon konnte man ausgehen. Wie schnell er ist, zeigen unsere Benchmark-Ergebnisse. Das Shield Tablet sorgt nämlich überall für neue Bestwerte, sei es im 3DMark Ice Storm Unlimited (31'172), AnTuTu (43'194) oder Passmark (6218). Insbesondere die Grafikleistung des neuen SoCs scheint bemerkenswert zu sein. Im Gaming-Benchmark Ice Storm Unlimited kommt das Shield Tablet sogar in die Nähe von Geräten mit Intel-Core-Prozessoren wie dem Surface Pro 2 (42'330 Punkte).

Im Nvidia Shop finden sich Hunderte von K1- und Controller-optimierten Spielen Im Nvidia Shop finden sich Hunderte von K1- und Controller-optimierten Spielen Zoom

Im Tablet-Alltag merkt man vom überaus potenten Chip freilich nicht allzu viel. Klar, die Bedienung ist flüssig und das Surfen im Web geht beispielsweise äusserst flott zur Sache – doch das ist auch bei weniger gut motorisierten Geräten längst der Fall. Wirklich ausreizen kann man die Leistung also nur bei Spielen – und auch nur bei solchen, die überhaupt für solch kräftige Hardware optimiert wurden. Nvidia hat aus diesem Grund einen eigenen App Store vorinstalliert, über den man speziell für das Tegra K1 optimierte Spiele findet. Auf dem Tablet ist zudem mit Trine 2 bereits ein an sich kostenpflichtiges Spiel (Wert ca. 15 Franken) vorinstalliert, das schon mal einen guten Eindruck von den grafischen Möglichkeiten der Hardware gibt.

Überrascht waren wir von der Ausdauer des Tablets. Trotz der starken Spitzenleistung scheint der Tegra K1 bei geringer Belastung mit sehr wenigen Ressourcen auszukommen. Unser Webscript lief rund elfeinhalb Stunden nonstop – das ist ein absoluter Spitzenwert.

Auf der nächsten Seite: Controller, Game-Streaming

Tags: Nvidia, Tablet
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